FENSTER ZUM SONNTAG - Talk
FENSTER ZUM SONNTAG lädt an jedem Wochenende ein, sich mit zentralen Lebensfragen und der Frage nach Gott auseinanderzusetzen.News
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15:00:00 05/18/12
Service für die Ehe
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 15:00:00 05/18/12
Es wäre doch so schön, wenn die Ehe immer einfach wäre. Aber das ist sie für gewöhnlich nicht! Die Psychologin Delia Schreiber kennt diese Tatsache aus eigener Erfahrung und berät Paare, die nicht mehr weiter wissen. Sie kennt die Stürme einer Ehe sehr genau, denn sie ist selber zweifach geschieden. Das Wissen und die Erfahrungen aus den schwierigen Zeiten helfen ihr, die Situationen anderer Paare zu verstehen und einzuschätzen. Bei ihrer Beratung tauchen oft Fragen auf: Warum hört er mir nicht zu? Warum muss sie immer an mir herumnörgeln? Warum haben wir uns auseinandergelebt? Wie kämpft man sich zurück in eine glückliche Ehe? Delia Schreiber gibt fundierte Tipps und eine Art Plan, wie man die Ehe vielleicht doch noch retten kann! Sie ist überzeugt: Solange beide Partner an der Ehe und sich selbst arbeiten wollen, ist keine Ehe verloren.
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15:00:00 05/04/12
Hiltl der Vegi-Patron
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 15:00:00 05/04/12
Noch nie war es derart angesagt, Kartoffelgerichte, Gemüse, Pilze oder Tofu auf der Speisekarte zu haben. Vegetarische Kost ist ein Megatrend. «Du bist, was du isst», lautet die Parole all jener, die Tag für Tag ins älteste vegetarische Restaurant Europas pilgern: ins «Hiltl». Der Name Hiltl prägt die Zürcher Trendszene. Trotzdem wurden auch Hiltls vor familiären Schicksalsschlägen nicht verschont. Der zuerst unerfüllte Kinderwunsch empfand Marielle Hiltl als Versagen, das nur schwer zu verdauen war. Der frühe Tod von Rolf Hiltls Vater machte ihn nachdenklich. Gemeinsam suchten sie den eher unkonventionellen Weg des christlichen Glaubens, um mit dieser Herausforderung umzugehen. Dieser Weg scheint sich bewährt zu haben. «Erst durch den Glauben macht unsere Ehe Sinn» sagen die beiden. Heute sind sie zu fünft. Die täglichen Herausforderungen sind weder im Geschäft noch zu Hause weniger. Doch sie setzen konsequent auf ihre Werte, die sie aus ihrem Glauben ziehen und erleben dabei viele Überraschungen.
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15:00:00 04/20/12
Gesünder durch Glaube?
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 15:00:00 04/20/12
Direkt nach seinem Studium arbeitet Prof. Dr. Gerd Schnack als Chirurg im Vietnamkrieg, sieht Furchtbares und lernt viel. Besonders fasziniert ist er von der inneren Stärke der Menschen dort. Er beschäftigt sich intensiv mit Meditation und stellt fest, wie wichtig der Zusammenhang zwischen Meditation und Prävention ist. Daheim stösst er auf Abwehr: «Meditation ist falsch», da sind sich viele Christen einig. Doch Schnack ist überzeugt: «Es gibt keine bessere Prävention als Meditation und Ausdauer». In seinen Ausführungen ist er mitreissend und überzeugend, für ihn ist Meditation nicht mit Buddhismus gleichzusetzen. Eigentlich sollten er und seine Frau, die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Kirsten Schnack, schon längst pensioniert sein. Doch die Nachfrage nach ihren Seminaren reisst nicht ab, gar ganze Gerichtshöfe werden von ihnen geschult! Kirsten Schnack ergänzt ihren Mann bei den Schulungen, denn auch die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention. Und es ist nie zu spät damit zu beginnen: Gerd Schnack zeigt uns, wie es klappt ohne uns dabei zu verausgaben.
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15:00:00 04/06/12
Ich müsste längst tot sein
[LESS INFO] 8 VIEWS | ADDED 15:00:00 04/06/12
«Ich bin 29 und eigentlich sollte ich längst tot sein. Aber man muss ja nicht immer das tun, was andere sagen.» Markus Hänni hat Mukoviszidose, eine genetisch bedingte Stoffwechselkrankheit. Die durchschnittliche Lebenserwartung mit dieser Krankheit liegt bei 30 Jahren. Markus Hänni könnte jeden Tag ersticken umso mehr ist für ihn jeder Tag ein Geschenk. Schon als Kind erfährt Markus von den Ärzten, dass er früh sterben wird. Immer wieder muss er notfallmässig ins Spital, bis heute hat er insgesamt drei Jahre im Spitalbett verbracht. Jeder Spitalaufenthalt, jeder Husten ist lebensbedrohlich für ihn ein Leben ständig auf der Kippe. Irgendwann reicht es ihm, er will das Warten abkürzen. Doch wie durch ein Wunder scheitert der Selbstmordversuch. Das ändert sein Leben und seine Lebenshaltung von Grund auf. Heute ist Markus Hänni voller Tatendrang, schreibt Musicals, hält seine Geschichte in einem Buch fest. Auch privat ist viel los, im Sommer 2012 heiratet er seine Traumfrau.
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16:00:00 03/23/12
Mit der Familie in den Slums
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Auf sechs Quadratmetern in einem Elendsviertel zu leben, ist nicht jedermanns Sache. Familie Schneider aus Basel hat sich darauf eingelassen. Als Christian und Christine Schneider in die philippinische Hauptstadt Manila ziehen, um dort Entwicklungshilfe zu leisten, ist die Tochter Isabelle gerade ein Jahr alt. Neun Jahre leben sie in den Slums der philippinischen Hauptstadt, zwischen Abfalldeponien und Wellblechhütten, umgeben von Ratten, Dreck und Abfall mit Ganoven, Mördern, Strichern und Junkies als Nachbarn. Familie Schneider erlebt die ganze Dramatik des Alltags in einer Mega-City: Freundschaft und Verrat, Schusswechsel auf offener Strasse, Überschwemmungen und Naturkatastrophen. Ihre Geschichte ist aber auch eine Geschichte von Gebeten, Träumen und Ängsten, von sinnlosem Sterben und sinnvollem Leben. Sie erinnert daran, dass der christliche Glaube kein Fahrstuhl in den Himmel ist, sondern der Motor, um etwas zu verändern und zu bewegen. Auch wenn Schneiders wieder in der Schweiz leben, ist ein Teil von ihnen in Manila geblieben. Nicht nur das: Christine und Christian setzen sich auch in ihrer heutigen Umgebung weiter für benachteiligte Menschen am Rand der Gesellschaft ein.
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15:00:00 03/09/12
Ich bin adoptiert
[LESS INFO] 9 VIEWS | ADDED 15:00:00 03/09/12
Bruno Keller verbringt sein erstes Lebensjahr zwischen Kinderheim und Kinderkrippe. Er ist bei einem Seitensprung entstanden. Niemand will sich offiziell um ihn kümmern, er wird amtlich zum Waisen erklärt. Erst mit zwei Jahren bekommt Bruno eine Familie aus dem unerwünschten Kind wird ein Wunschkind. Und trotzdem plagen ihn immer wieder Fragen: Warum bin ich so, wie ich bin? Woher komme ich? Mit 19 Jahren erreicht seine Krise den Höhepunkt: Bruno Keller versucht sich das Leben zu nehmen, verschwindet heimlich nach Griechenland und Norddeutschland, im Gepäck immer die Bibel. Aber Gott als liebenden Vater annehmen, das kann er nicht. Stück für Stück lernt er zehn Jahre später seine leibliche Familie kennen. Überraschungen, Enttäuschungen und neu aufflammende Verstrickungen begegneten ihm. Heute ist Bruno Keller selbst Vater von drei Söhnen. Wir begleiten Bruno Keller auf den Spuren seiner Herkunft und besuchen mit ihm die verschiedenen Stationen seines Lebens.
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15:00:00 02/24/12
Engels- und andere Geschichten
[LESS INFO] 10 VIEWS | ADDED 15:00:00 02/24/12
Peter Schulthess ist Pfarrer, Notfallseelsorger und Engelsforscher. Sein Leben ist täglich voll von Überraschungen: Mal wird er zu einem Unfall gerufen, dann ist es eine Hochzeit oder eine Taufe und im vergangenen Jahr sogar ein Mordfall! Dort begegnet ihm auch unser Moderator Ruedi Josuran und erlebt am eigenen Leib, wie wertvoll die Arbeit von Peter Schulthess ist. Viele seiner Erlebnisse hat er in zwei Büchern beschrieben. Wir sprechen mit ihm über seine tägliche Arbeit, wie man nach Engeln forschen kann, was er bei seinen Notfällen erlebt und wie er selber damit umgeht. Denn das vergangene Jahr hielt auch für ihn persönlich einige negative Überraschungen bereit. Durch einen Skiunfall gerät er in eine Spirale von Schlaflosigkeit und Angstzuständen, aus denen selbst er nur schwer herausfindet und welche ihn fast verzweifeln lässt.
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15:00:00 02/10/12
Helfer braucht Hilfe
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Wenn irgendwo auf der Welt die Erde so heftig bebt, dass die Gebäude einstürzen, dauert es nur wenige Stunden, und Bruno Maurer sitzt mit seinem Rettungshundeteam im Flugzeug. Es erwarten ihn Einsätze in Trümmerfeldern, voller Leid und mit grossen Strapazen. Meist arbeiten er und das Team 48 Stunden ohne Schlaf. Angetrieben vom Adrenalin, wühlen sie nach Menschen, retten einige viele können sie nur noch tot bergen, wie in Japan nach dem verheerenden Tsunami, bei dem es kaum Hoffnung gab. Dennoch feierten die Japaner die Rettungshunde für jede geborgene Leiche. Denn sie wollten ihre Angehörigen begraben können und ihnen gemäss ihrem Glauben den Übertritt ins nächste Leben ermöglichen. In Japan kam es für Bruno Maurer zu einer überraschenden Wende: Er wurde selber Opfer und musste gerettet werden. Ein Darmdurchbruch setzte ihn ausser Gefecht und Maurer musste schnell operiert werden. Sein Leben hing an einem seidenen Faden daheim litt seine Frau mit ihm. Nur dürftig über Satellitentelefon verbunden, blieb sie tagelang im Ungewissen.
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15:00:00 01/27/12
Geld und ein gutes Gewissen
[LESS INFO] 15 VIEWS | ADDED 15:00:00 01/27/12
Turbulenzen und unvorhergesehene Dynamik gehören heute zu unserem Leben dazu an der Börse, in der Politik und im privaten Leben. Die Welt dreht sich immer schneller. Einst stabile Märkte werden zunehmend unberechenbarer. Die Biografien vieler Menschen gestalten sich mehr und mehr mit unvorhergesehenen Brüchen und Krisen. Dies gilt ebenso für die Entwicklung und Lebenszyklen von Unternehmen, Projekten und Geschäftsbeziehungen. Eine Achterbahnfahrt, die auch Yves Ettlin kennt: Als Finanz- und IT-Chef bei der Tochterunternehmung Gate Gourmet der damaligen Swissair erlebte er 2001 das sogenannte Swissair-Grounding aus unmittelbarer Nähe. Der Ehemann, Familienvater und Finanzfachmann erzählt, wie er mit Liquiditätsengpässen, Ungewissheiten, schlaflosen Nächten und einer bedrohlichen Krankheitsgeschichte umging, wie er heute Menschen in Finanzengpässen hilft und wie er in seinem Berufsalltag als Geschäftsmann Gottes Nähe erlebt.
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15:00:00 01/13/12
Grosse kleine Frau
[LESS INFO] 10 VIEWS | ADDED 15:00:00 01/13/12
Kathrin Keller ist 128 Zentimeter gross und damit kleinwüchsig. Doch deswegen auf sie herabzusehen wäre falsch. Denn ihre unterdurchschnittliche Körpergrösse macht sie mit Zielgerichtetheit, Engagement, Intelligenz und Wortgewandtheit wett. «Die kleine Frau mit dem grossen Herzen» kümmert sich um Menschen, denen es schlechter geht als ihr. Lange lebte sie auf den Philippinen zwischen den Ärmsten der Armen, in der Schweiz arbeitete sie die vergangenen neun Jahre mit drogenabhängigen Menschen. Nun zieht es Kathrin Keller wieder auf die Philippinen zurück, in die Slums von Manila. Dort wird sie wie alle anderen in einer einfachen Hütte leben. Ihre Kleinwüchsigkeit ist ein Türöffner zu Menschen in Not, denn diese nehmen Kathrin wegen ihres augenfälligen Mankos und der damit verbundenen Mühen ernst. Der Kampf gegen Vorurteile ist demütigend, aber sie ist stärker und zieht Kraft aus ihrem Glauben an Jesus. Kathrin Keller: klein, aber oho!
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15:00:00 12/30/11
Leben ist, was man daraus macht
[LESS INFO] 14 VIEWS | ADDED 15:00:00 12/30/11
Eric Wehrlin kann in der Schule kaum lesen. Also wird sein Vorlesen zum Vortragen von spontan erfundenen Texten zur grossen Unterhaltung der Mitschüler. Zum Entsetzen der Lehrer. Sie raten ihm etwas Handwerkliches zu lernen, etwas wobei er seinen Mund nicht braucht. So folgt eine Lehre als Automechaniker. Aufgrund eines Radiobeitrages, der zu mutigen Entscheidungen auffordert, bricht er ab und reist per Autostopp nach Schottland. Damit erwacht der Lebens-Künstler in Eric Wehrlin. Er zieht durch Europa und lebt in Wien einige Zeit wie ein Landstreicher. Zurück in der Schweiz arbeitet er als Wachmann. Nebenbei bildet er sich weiter; Pantomime, Gitarre und Schauspiel. 1982 schafft er den Sprung an die begehrte Schauspielschule in Wien. Eric Wehrlin hat in seinem Leben viele mutige Richtungswechsel vorgenommen. Gefolgt ist er seinem Herzen. Hat sich dies in seinem Leben ausbezahlt? Besonders Ende Jahr, wenn man zurückblickt auf sein Leben, wird einem bewusst: Leben ist was man daraus macht
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15:00:00 12/16/11
Grosi gesucht
[LESS INFO] 16 VIEWS | ADDED 15:00:00 12/16/11
«Nach Grossmutters Art»: Dieses Prädikat verheisst Gutes ob goldgelbes Buttergebäck, Braten oder Béchamelsauce. Das Bild der «Grand-maman» mit hochgestecktem grauen Haar, die Haus und Herz immer offen hat, ist in vielen Köpfen verankert. Nicht jedes Kind hat das Vorrecht, der Grossmutter die Kochkelle abzuschlecken: Viele wachsen ohne Grosseltern auf. Studien betonen jedoch den Wert und die Wichtigkeit einer Bezugsperson aus der älteren Generation. Das Projekt «Patengrosseltern» vermittelt Kindern, die keine Grosseltern haben, Ersatz-Grosseltern. Elisabeth Schmocker strotzt vor Energie und Lebensfreude. Mit allen Sinnen durfte sie als Kind die Zuwendung ihrer Tante erfahren und möchte diese Zeit nicht missen. Aktiv unterstützt sie daher das Projekt «Patengrosseltern». Wir haben Elisabeth Schmocker bei der Erstbegegnung mit ihrem Patenenkel begleitet. In der Theorie klingt alles ganz simpel. Doch die Realität zeigt: Mit Kindern muss man immer auf Überraschungen gefasst sein...
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15:00:00 12/02/11
Am Glauben verzweifeln
[LESS INFO] 11 VIEWS | ADDED 15:00:00 12/02/11
Christen gelten oft als diejenigen, welche auf alles eine Antwort haben, immer glücklich sind und alles bedingungslos glauben, was in der Bibel steht. Und das kann manchmal besserwisserisch, nervig und naiv wirken. Kritische Fragen oder Zweifel sind nicht erlaubt ist das wirklich so? Wir gehen diesem Klischee nach. Der Theologie-Dozent Peter Henning und zwei ehemalige Theologiestudentinnen erleben selber, wie Zweifel übergross und offene Fragen nie beantwortet werden. Nach dem Tod seiner Frau weint Henning vor seinen Studenten, denn er weiss nicht, wie er weiter unterrichten soll, wenn er selber am Glauben zweifelt. Nina Krauer und Sandra Gassmann suchen nach Antworten in ihrem Theologiestudium und fangen an, mehr zu zweifeln als jemals zuvor. Sie schreiben eine Abschlussarbeit zum Thema «Zweifel» und sind sich einig: Es gibt nicht auf alles eine Antwort und das ist auch nicht nötig.
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15:00:00 11/18/11
Körperkult und wahre Stärke
[LESS INFO] 20 VIEWS | ADDED 15:00:00 11/18/11
Daniel Maurer, von seinen Freunden «Zümu» genannt, ist ein schmächtiger Junge. Ein Film mit Schwarzenegger lässt ihn davon träumen, eines Tages selber ein Muskelpaket zu sein. Er beginnt zu trainieren, bald schon fünf Mal die Woche. Es zahlt sich aus: «Zümu» setzt im ersten Jahr 17 Kilos an. Er wird im Bodybuilding Schweizermeister und schafft es an der Weltmeisterschaft auf den dritten Platz. Der Wettkampf bedeutet diszipliniertes Training, knallhartes Kalorienzählen und vor dem Wettkampf ein Entwässern des Körpers, das verbunden ist mit Krämpfen und Leiden. Daniel Maurers Herzensangelegenheiten bleiben jedoch auf der Strecke. Seine Frau Daniela kann sich trotz Wettkampfversuchen nicht für den Sport begeistern. Als ihre Tochter kurz vor der Geburt stirbt, beginnt sein Kartenhaus definitiv einzustürzen. Was nützt ein gesunder Körper, wenn die Seele fehlt? Genau das wird ihnen mit dem leblosen Körper vor Augen geführt. Maurers beginnen, nach der wahren Stärke zu suchen, die nicht durch Muskelkraft ersetzt werden kann.
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16:00:00 11/04/11
Mein zweites Gesicht
[LESS INFO] 23 VIEWS | ADDED 16:00:00 11/04/11
Krebs, mitten im Gesicht was nun? Bei Wisi Müller-Geisser wird anfangs 2010 Nasenkrebs diagnostiziert. In einer Operation müssen Teile der Nase entfernt werden. Zunächst hilft ein Transplantat aus seinem Rippenknochen. Es ist kaum ein Unterschied zu sehen. Doch dann, während der Chemotherapie, wird das Transplantat abgestossen. Und jetzt? Die Epithetikerin Sylvia Dehnbostel fertigt Körperteile aus Silikon an, die den Originalen täuschend ähnlich sehen. Sie schaut sich die Menschen genau an, bevor sie ihre filigrane Arbeit beginnt. Nicht nur das einzelne Körperteil ist dabei wichtig, sondern auch der Mensch als Ganzes. Aber wie fühlt sich so eine Epithese an? Wie sieht sie aus? Was sagt das Umfeld? Menschen reagieren erstaunlich, wenn mitten im Gesicht plötzlich etwas anders ist. Kann man im wahrsten Sinne des Wortes sein Gesicht verlieren? Ein «zweites Gesicht» bekommen: Da steckt mehr dahinter als nur die Optik. Mit neuen Gesichtsteilen gibt Sylvia Dehnbostel Menschen neue Hoffnung, neue Lebensfreude und die Möglichkeit eines normalen Lebens.
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15:00:00 10/21/11
Massvoll mit Bier und Bibel
[LESS INFO] 33 VIEWS | ADDED 15:00:00 10/21/11
Rund sechs Millionen Menschen pilgern jedes Jahr zum grössten Volksfest der Welt: nach München zum Oktoberfest. Inmitten dieser feiernden Menschenmasse arbeiten Günter und Margot Steinberg. Seit 31 Jahren führen sie erfolgreich das Hofbräu-Festzelt. Sie sind Gastgeber aus vollem Herzen, wissen worauf es ankommt, damit sich Touristen, Einheimische und VIPs in ihrem Zelt wohl fühlen. Ebenso wichtig sind ihnen ihre Mitarbeiter. Neben Dienstplänen hängt am Anschlagbrett in der Küche täglich ein neuer Bibelvers. Denn wertvoller als Bier- und Brezelverkauf ist dem Wirte-Ehepaar die Bibel. Doch passen Bier und Bibel überhaupt zusammen? Über sieben Millionen Mass werden am Oktoberfest ausgeschenkt, Alkoholexzesse gehören zum Wiesn-Alltag: Kann das der Arbeitsort von Christen sein? «Die Welt wird nicht besser, wenn wir das Hofbräu-Zelt aufgeben. Im Gegenteil, wir sehen unseren Beruf als Berufung».
05/18/12
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