Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 01/28/13
Young Global Leaders - Felix Maradiaga, Friedensarbeit für Nicaragua
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 22:03:00 01/28/13
Lange Zeit schien Lateinamerika ein verlorener Kontinent zu sein, geprägt von Diktaturen, Armut und Gewalt. Jetzt scheint alles anders. Lateinamerika strotzt vor Selbstbewusstsein und beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne. Aber viele Probleme bleiben: Soziale Ungleichheit, Drogenkriminalität, Umweltzerstörung. Wie sieht es also tatsächlich aus, das neue Lateinamerika? Felix Maradiaga konnte mit zwölf Jahren dem Horror des Krieges in Nicaragua entfliehen. Als er wieder zurückkam, war sein Heimatland zerstört. Für den Harvard-Absolventen war früh klar, dass er Friedensarbeit in seinem Land leisten will. Seit Maradiaga sein Studium der Politik- und Finanzwissenschaften beendet hat, kämpft er mit eigens gegründeten Friedensinitiativen in Nicaragua für Demokratie und den Aufbau der Zivilgesellschaft. Maradiaga ist einer von sechs befragten sogenannten Young Global Leaders. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ernannt vom Weltwirtschaftsforum, engagieren sich die Young Global Leaders für eine bessere Welt.
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22:03:00 01/28/13
Der Preis des Wohlstands - Mexikos Kampf gegen die Fettleibigkeit
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 01/28/13
Fettleibigkeit ist längst ein globales Problem. Nicht nur die westlichen Industrieländer sind betroffen, auch in Schwellenländern steigt die Zahl der Übergewichtigen. Weltweit steht etwa Mexiko nach den USA auf Platz zwei der Länder mit den meisten fettleibigen Bürgern. Die Folgen des wachsenden Wohlstandes haben einen hohen Preis für das Gesundheitssystem. Nun haben die staatlichen Behörden reagiert und kostenlose staatliche Angebote für die Bevölkerung gemacht. Die OECD nennt Fettleibigkeit eine "Zivilisationskrankheit", die zu einer weltweiten "Epidemie" geworden sei. In Mexiko trifft sie rund 30% der Bevölkerung, vor allem in den Städten und Ballungszentren, so das mexikanische Gesundheitsministerium. Besonders anfällig sind Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren. Da die Folgekrankheiten der Fettleibigkeit (Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen etc.) inzwischen enorme Summen im Gesundheitsbudget verschlingen, finanzierte die mexikanische Regierung 2012 eine Werbe-Kampagne. Mit riesigen Werbeplakaten, Fernsehspots und Aufklärungsmaßnahmen wurde die Bevölkerung für das Problem sensibilisiert werden. Der Film zeigt eine junge Mexikanerin, die den Kampf gegen Fast-Food und Übergewicht aufgenommen hat. Wir sprechen mit einer Ernährungswissenschaftlerin, die die mexikanische Kampagne begleitet und wir sind in einem Gesundheitszentrum, das sich um die Beratung und Betreuung der übergewichtigen "Kunden" kümmert.
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22:03:00 01/21/13
Natur statt Öl - Ecuador sammelt Geld für sein Ökosystem
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Der Yasuni Nationalpark im Nordosten Ecuadors gilt als eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Auf einem Hektar Fläche gibt es mehr Baumarten als in ganz Nordamerika. Doch Ölförderung bedroht den Wald und die indigenen Völker. Die staatliche Initiative Yasuni ITT hat sich verpflichtet, gegen Bezahlung 846 Millionen Barrel Öl im Boden zu lassen. Dafür sammeln sie Geld in einem UN-Treuhandfonds. Teile davon sollen in Ökotourismus, Bildung und den Ausbau regenerativer Energien gesteckt werden. Das Modell ist weltweit einzigartig, bei Nichtregierungs-Organisationen und Umweltschutzverbänden aber nicht unumstritten. Denn die ecuadorianische Regierung verpflichtet sich zwar, in bestimmten Regionen des Nationalparks kein Öl zu fördern, an anderen Orten wird aber weiter gebohrt und Regenwald zerstört. Ein weiteres Problem: Erst sieben Prozent des Geldes das notwendig wäre, um den Verzicht auf das Öl zu kompensieren, hat man bisher einsammeln können. Trotzdem: die Regierung Ecuadors glaubt an das Projekt "Yasuni ITT" und hält weiterhin daran fest.
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22:03:00 01/21/13
Raub statt Reichtum - Die Goldwäscher von Tansania
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Tansania ist eigentlich ein reiches Land, reich an Bodenschätzen. Seit der Jahrtausendwende werden die Goldvorkommen des Landes industriell gefördert. Gold im Wert von mehreren Millionen Euro wird jedes Jahr aus Tansanias Erde geholt. Doch vom Ressourcenreichtum profitiert nur eine kleine Minderheit. Jeder Dritte Tansanier lebt weiterhin von weniger als einem Dollar pro Tag. In einer Goldmine im Nordwesten des Landes treffen Arm und Reich jeden Tag aufeinander. Hunderte Dorfbewohner stürmen dort regelmäßig illegal das Minengelände, um sich ihren Anteil vom Goldreichtum der Region zu sichern. Der kanadische Minen-Multi Barrick Gold versucht mit Regierung und Polizei die Eindringlinge daran zu hindern. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Die Situation ist verfahren, denn jeder will vom neuen Reichtum profitieren.
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22:03:00 01/21/13
Young Global Leaders: Alberto C. Vollmer aus Venezuela
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Lange Zeit schien Lateinamerika ein verlorener Kontinent zu sein, geprägt von Diktaturen, Armut und Gewalt. Doch jetzt scheint alles anders. Lateinamerika strotzt vor Selbstbewusstsein und beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne. Aber viele Probleme bleiben: Soziale Ungleichheit, Drogenkriminalität, Umweltzerstörung. Wie sieht es also tatsächlich aus, das neue Lateinamerika? DW hat dazu mit sechs sogenannten "Young Global Leaders" gesprochen. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ernannt vom Weltwirtschaftsforum, engagieren sich die "Young Global Leaders" für eine bessere Welt. Alberto C. Vollmer gehört eine Rumfabrik in Venezuela und sehr viel Land. Es war ein Schock für ihn und seine Familie, als im Jahr 2000 plötzlich hunderte Menschen einen großen Teil seines Landes besetzten. Doch statt die Besetzer mit Gewalt zu vertreiben, hat Vollmer den Dialog mit den Menschen gesucht und Lösungen für alle gefunden: der Großgrundbesitzer lebt seitdem im Einklang mit den ehemaligen Besetzern seines Landes, die zum Teil auch ein Heim auf seinem Grund gefunden haben.
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22:03:00 01/14/13
Irak - Die Wiege der Zivilisation
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Für die westliche Welt ein Land voller Chaos und Zerstörung, doch der Irak hat mehr zu bieten, zum Beispiel grandiose Naturlandschaften. Die als „Garten Eden“ bezeichneten Sümpfe wurden von Saddam Hussein fast ausgetrocknet. Seit 2003 wird ein Teil wieder bewässert. Doch jetzt sind sie erneut bedroht unter anderem von einem türkischen Staudammprojekten am Oberlauf von Tigris und Euphrat. Wasser ist ein kostbares, immer knapper werdendes Gut im Nahen und Mittleren Osten. Die Organisation Nature Iraq arbeitet seit 2003 an der Restaurierung der Sümpfe. Rund ein Drittel konnte bislang wieder in ein funktionierendes Ökosystem umgewandelt werden. Was einmal die Wiege der Zivilisation war, gilt jetzt als der rückständigste Teil des Iraks. Die Bewohner des Sumpflandes, die „Marsh Arabs“, die in den 1990er Jahren vor Saddam Hussein in die Slums der Großstädte fliehen mussten, sind in die Sümpfe zurückgekehrt, doch sie sind arm und ohne Bildung. Sie leben vom Fischfang, von ihren Wasserbüffeln und weben Schilfmatten. Die Sümpfe - die vielleicht magischsten Orte Mesopotamiens - sind ihre Lebensgrundlage.
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22:03:00 01/14/13
Klima Vietnam - Wärme und Strom aus Maniok
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Vietnam gehört zu den zehn größten Maniokproduzenten der Welt. Bei der Verarbeitung fallen große Mengen stärkehaltige Abwässer an. Wenn die vergären, entsteht Methan, ein Klimakiller ersten Ranges. In der Daklak Tapioca Factory im zentralen Hochland Vietnams fängt man das Gas jetzt auf. Und nutzt es zum Betrieb der Anlage. So werden etliche Tonnen Kohle, und damit Treibhausgase eingespart. Rund 43.000 Tonnen Maniokwurzeln werden in der Fabrik jedes Jahr verarbeitet. Bislang wurden sämtliche Abwässer in Teiche geleitet, mit einem hohen Anteil an organischen Reststoffen. Das Methan, das bei der Zersetzung entsteht, ist rund 20mal schädlicher als Kohlendioxid. Doch anstatt das Gas in die Atmosphäre entweichen zu lassen, wurde ein Auffangsystem installiert. Das so gewonnene Gas wird seitdem in der Produktion benutzt. Wurden die Heizkessel früher mit Kohle befeuert, wird nun das Methan dafür eingesetzt. Das führt nicht nur zu weniger Emissionen, sondern spart natürlich auch Geld. All das hat, neben den Kosteneinsparungen für die Fabrik, auch die Luftqualität in den Dörfern der Gegend massiv verbessert. Denn es entweichen jetzt keine Faulgase mehr.
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22:03:00 01/14/13
Global Snack: Crêpes in Albaniens Hauptstadt Tirana
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In der Crêperie von Gezim Kesaj gehen rund 2000 Crêpes am Tag über den Tresen. Die Kunden suchen sich ihre Füllungen selbst aus. Zur Wahl stehen frisches Gemüse, Früchte und jede Menge Saucen. Die albanische Version des Crêpes wird mit Ziegenkäse, Tomaten, Oliven und Oregano belegt.
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22:03:00 01/14/13
Young Global Leaders – Lateinamerika Teil 2
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Lange Zeit schien Lateinamerika ein verlorener Kontinent zu sein, geprägt von Diktaturen, Armut und Gewalt. Doch jetzt scheint alles anders. Lateinamerika strotzt vor Selbstbewusstsein und beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne. Aber viele Probleme bleiben: Soziale Ungleichheit, Drogenkriminalität, Umweltzerstörung. Wie sieht es also tatsächlich aus, das neue Lateinamerika? DW hat dazu mit sechs sogenannten Young Global Leaders gesprochen. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur, ernannt vom Weltwirtschaftsforum. Christina K. Lopes kommt aus Brasilien, dem Land das mit seiner boomenden Wirtschaft ganz Lateinamerika Hoffnung gibt, auch wenn sich das Wachstum im letzten Jahr abgeschwächt hat. Was macht Brasilien mit seiner neu gewonnenen Stärke? Wird es eine Führungsrolle übernehmen, zur Einheit des Kontinents beitragen? Darüber spricht die Managerin eines Investmentfonds, die sich darüber hinaus auch für Frauenrechte und Familienplanung engagiert.
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22:03:00 01/14/13
Klimakrieger DC
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Sie kämpfen mit harten Bandagen in Washington DC: In den vergangenen Jahren gründeten sich in den USA mehr als drei Dutzend Lobby-Organisationen im Kampf gegen die internationale Klimaforschung. Ihr Ziel: die Menschen davon überzeugen, dass der Klimawandel nicht existiert. Schon gar nicht von Menschen gemacht ist. Auf der anderen Seite sind diejenigen, die vor ihm und seinen Folgen warnen. Marc Morano sagt, es gäbe keine Beweise dafür, dass der weltweite CO2-Ausstoss den Klimawandel beeinflusst. Moranos Arbeitgeber ist das Committee for a Constructive Tomorrow, eine Organisation, die sich als Gegenstück zu Umweltschutzverbänden begreift. In den vergangenen Jahren wurde sie von amerikanischen Großkonzernen finanziert. Die Industrie würde viel dafür tun, wenn sie das Geld sparen könnte, dass sie für klimafreundliche Maßnahmen ausgeben muss. Also braucht sie Menschen wie Morano, die Zweifel am Klimawandel sähen. Auf der anderen Seite kämpfen Menschen wie Aaron Huertas von der Union of Concerned Scientists. Sie kritisieren, wie einseitig der US-Kongress von den zahlenmäßig überlegenen Lobbyisten der Umweltverschmutzer beeinflusst wird. Ihre Hoffnung ist, dass die Menschen ihre Haltung ändern, wenn sie die Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Umgebung sehen.
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22:03:00 01/07/13
Young Global Leaders - Lateinamerika
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Lange Zeit schien Lateinamerika ein verlorener Kontinent zu sein, geprägt von Diktaturen, Armut und Gewalt. Doch jetzt scheint alles anders. Lateinamerika strotzt vor Selbstbewusstsein und beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne. Aber viele Probleme bleiben: Soziale Ungleichheit, Drogenkriminalität, Umweltzerstörung. Wie sieht es also tatsächlich aus, das neue Lateinamerika? DW hat dazu mit sechs sogenannten Young Global Leaders gesprochen. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur, ernannt vom Weltwirtschaftsforum. Alfredo Romero ist ein Menschenrechtsaktivist aus Venezuela. Als Rechtsanwalt in einer renommierten Firma hätte er eigentlich ein ruhiges Leben führen können. Doch alles änderte sich, als ein Vater vor ihm stand, dessen Sohn bei einer Demonstration gegen die Regierung getötet wurde. Seitdem lässt ihn der Kampf gegen Gewalt nicht mehr los.
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22:03:00 01/07/13
Jemen: Mit dem Krieg kommt der Hunger
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Die Arabische Republik Jemen ist ein Land so groß wie Deutschland. Die Bevölkerung leidet unter hohen Energie- und Lebensmittelpreisen, es gibt eine hohe Arbeitslosigkeit, niedrige Bildungsstandards, eine Analphabetenquote von 66 Prozent bei Frauen und 27 Prozent bei Männern. Und jetzt sind auch noch Millionen von einer Hungerkatastrophe bedroht. Nach Angaben des Welternährungsprogramms sind 5 Millionen der rund 24 Millionen Jemeniten stark unternährt. Schwere Not in einem arabischen Land, das durch Stammeskriege, Terrorbekämpfung, Al Kaida und explodierende Kriminalität in seiner Existenz bedroht ist. Laut Save the Children, einer Nicht-Regierungsorganisation, handelt es sich aber in erster Linie um eine Nahrungsmittel-, nicht um eine Hungerkrise. Angeblich ist genug Nahrung ist in den Speichern vorhanden, immer mehr Menschen fehle jedoch der Zugang zu Märkten und vor allem das Geld, um sich Lebensmittel zu leisten.
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22:03:00 01/07/13
Klima Philippinen: Bäume gegen Ackerland - Natur und Mensch profitieren vom Klimaschutz
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Einst waren die Philippinen zu 60 Prozent mit Regenwald bedeckt, heute sind es nur noch 18 Prozent. Der Grund für die Rodung: Das Tropenholz ist begehrt. Eine Familie kann mit dem Verkauf von einem gefällten Baum ein Jahr lang leben. Im Rahmen der Klimainitiative werden dort Anreize geschaffen, auf die Rodungen zu verzichten und den Wald wieder aufzuforsten. Wer sich verpflichtet, KEINE Bäume zu fällen, bekommt ein Stück Land, Obstbäume und die Geräte, die für das Bestellen einer Brachfläche nötig sind. Im Gegenzug werden Bäume gepflanzt. So wird nach und nach der Regenwald wieder aufgeforstet. Für den weltweiten Klimawandel und den Arterhalt ist das wichtig, denn die Bäume speichern CO2. Und für die Tier- und Pflanzenwelt stellt der Regenwald einen wichtigen Lebensraum dar. Erst vor wenigen Monaten wurden in den Wäldern auf der Insel Süd-Leyte neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt.
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22:03:00 01/07/13
"I-Shacks"- die Energiesparhütte im Slum
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Obwohl die Regierung den Menschen schon seit Ende der Apartheid im Jahr 1994 feste Häuser verspricht, ist das Leben in illegalen Siedlungen noch für Tausende Südafrikaner bittere Realität. Das "I-Shack" - eine Erfindung der Universität in Stellenbosch sorgt jetzt zumindest für eine durchgängige Energieversorgung. Andreas Keller von der südafrikanischen Universität Stellenbosch hat die energieautarke Wellblechhütte konstruiert. Solarzellen auf dem Dach sorgen für genug Strom für drei Lampen, ein Handyladegerät und einen Bewegungsmelder - Studien hatten gezeigt, dass Sicherheit zu den dringendsten Bedürfnissen der Slumbewohner gehört. "Die 'I-Shacks' können und sollen kein Haus ersetzen - aber wir müssen kreativ sein, um das Leben in ihnen zu verbessern", sagt Keller. "Die Menschen leben oft länger als gedacht in Hütten, während sie auf ein Haus warten."
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22:03:00 12/31/12
Tropenwaldschutz in Peru
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Peru ist das Land mit der viertgrößten Tropenwaldfläche weltweit. Bis zu einer Million Hektar wurden in den letzten zehn Jahren zerstört, zum Beispiel durch illegalen Holzschlag. Deshalb wurden in Peru bisher sechs Schutzgebiete ausgewiesen. In den Zonen sollen die indigenen Gruppen ihre Lebensräume erhalten und den Wald nachhaltig bewirtschaften. Im Schutzgebiet El Sira, 600 km nordöstlich von der Hauptstadt Lima, leben 1300 Menschen traditionell vom Katschukanbau. Bislang haben die Bewohner sich weitgehend selbstversorgt und lebten fast vollkommen autark. Doch ihr Lebensraum ist bedroht. Internationale Firmen wie auch illegale Holzfäller suchen nach neuen Waldflächen, die sie ausbeuten können. Der Film zeigt, wie mit Unterstützung der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) die Peruaner nach neuen, eigenen Vermarktungsmöglichkeiten für den Kautschuk suchen und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten wie der Wald als Lebensraumes geschützt wird. So sorgen beispielsweise "Schutzzahlungen" der Lokalverwaltungen an die Einheimischen dafür, dass Wald nicht mehr abgeholzt wird. Außerdem werden nur noch ausgewiesene Pfade beim Kautschukanbau genutzt, keine Waldschneisen mehr geschlagen. Neue Bäume werden gepflanzt. So wird der Wald aktiv von seinen Bewohnern gegen Raubbau "verteidigt", gleichzeitig steigt das Einkommen der Bevölkerung durch den Verkauf von Kautschukprodukten für den heimischen Markt.
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22:03:00 12/31/12
Südafrika - Riesenteleskop "Square Kilometre Array"
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Über 20 Staaten haben sich zu einem globalen Forschungsvorhaben zusammengetan, um das größte Radioastronomieprojekt der Erde aufzubauen und zu betreiben. Rund 3000 vernetzte Parabolantennen werden dann über die südliche Hemisphäre - im südliche Afrika und den Indischen Ozean (Australien/Neuseeland) verteilt sein. Der Datenfluss wird 250-mal größter sein als zurzeit auf der Erde. Das "Riesenteleskop", ist teil einer globalen Datenerfassung - und Austauschs von dem die internationale Astronomie-Gemeinschaft profitieren soll. Das Zukunftsprojekt SKA (Square Kilometre Array) beinhaltet eine neue Form eines Radioteleskops; statt eines großen Spiegels werden viele kleinere Spiegel und Antennen, verteilt auf eine große Fläche, zusammengeschaltet. Dies ergibt ein bis zu 30-mal schärferes Bild als mit bisherigen Radioteleskopen. Die internationale Forschergemeinde will damit in die Zeit unmittelbar nach dem Urknall schauen können. Die Leitung des Projekts obliegt einem internationalen Komitee: SKA - Science %Engineering Komitee. (Gesamtkosten ca. 1,5 Milliarden Euro) Südafrika hofft mit diesem Projekt seinen Ruf und den des Kontinents in der internationalen Wissenschaftsgemeide zu festigen bzw. auszubauen. Gerade in Südafrika hat das "Sternegucken" beim Volk der SAN oder auch Buschmänner schon eine lange Tradition. Seit 50 000 Jahren leben sie in den Halbwüsten des südlichen Afrikas. Sie haben erstaunliche Kenntnisse der Sterne und des Himmels erworben. Der Film zeigt die Anfänge des internationalen Projekts in Südafrika und befragt die Wissenschaftler und Politiker vor Ort zur dessen Bedeutung und zu den zukünftigen globalen Wissenschaftsleistungen des Radioteleskops. Auch die SAN kommen zu Wort, jene Buschmänner also, die schon seit Urzeiten ihre Schicksale eng mit den Sternen verbunden sehen.
01/28/13
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