Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 04/22/13
Das Modell Medellin - Sieg über die Gewalt?
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Die Stadt Medellin in Kolumbien galt lange Zeit als die Gewalt- und Drogenmetropole Südamerikas. Noch in den 90ern hatte Medellin eine der höchsten Mordraten der Welt. Das hat sich drastisch verändert, vor allem durch soziale und kulturelle Projekte in den Problemvierteln. Inzwischen gilt Medellin als Modell für einen gelungenen Wandel. Doch die Gewalt ist wieder auf dem Vormarsch. Der Kampf gegen die kriminellen Banden ist noch lange nicht gewonnen. In letzter Zeit häufen sich wieder die Morde in den Armenvierteln wie der "Comuna 13". Die Gewalt zielt vor allem auf Menschen, die sich kulturell oder sozial dort engagieren, zum Beispiel als Rapper bei Jugendprojekten. Während große Teile der Stadt Medellin inzwischen sicher und schick sind, und die Touristenzahl enorm gestiegen ist, geht in der "Comuna 13" wieder die Angst um. Der Film begleitet den Rapper und Graffitikünstler Daniel Quiceno durch die Comuna 13 und beschreibt, wie und wo er sich engagiert und welche Ängste er immer noch bei seiner sozialen Arbeit mit den Kindern des Viertels hat.
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22:03:00 04/22/13
Global Snack aus Taiwan
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Auf einem Nachtmarkt in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, können sich die Kunden ihren persönlichen Snack zusammen stellen. Geschätzte 100 Zutaten stehen beim Nachtimbiss von Frau Lin zur Auswahl. Es gibt Gemüse, viele Fleischsorten aber auch Innereien. Wie viele Portionen sie verkaufen, das wissen Herr Chi-Ming Chen und seine Frau Ray-Chien Lin nicht so genau. Sie machen den Laden nachmittags auf und arbeiten bis halb zwei Uhr nachts. Und dann ist meistens alles weg.
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22:03:00 04/15/13
MEXIKO: Lernen um zu Überleben - Margarita Barney zeigt Wege aus der Armut
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Mexiko zählt zu den sich am schnellsten entwickelnden Schwellenländer der Welt. Doch viele Teile der Landbevölkerung leben immer noch in großer Armut. Die Organisation GRUPEDSAC der Social Entrepreneurin Margarita Barney will den ländlichen Kommunen Wege aus der Armut zeigen: sie lehrt den Menschen beispielsweise nachhaltige Landwirtschaft und umweltbewusstes Wirtschaften. Vor über 20 Jahren hat Margarita Barney die Organisation gegründet. In verschiedenen GRUPEDSAC-Zentren in Mexiko lernen die Menschen Obst und Gemüse effektiv und umweltfreundlich anzubauen, zu verarbeiten und zusammen mit anderen Produkten zu vermarkten. Schon Kinder besuchen die Zentren der Organisation. Spielerisch wird ihnen Spaß und Nutzen von Bildung vermittelt. Besonderes Merkmal: GRUPEDSAC arbeitet in vielen Gemeinden mit den Familien vor Ort. Unternehmen unterstützen die Organisation und zahlen für die Ausbildung. Im Wesentlichen finanziert sich GRUPEDSAC aus Spenden.
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22:03:00 04/15/13
NAMIBIA: "Kick für’s Klima" - Ex-Fußballprofis engagieren sich für die Umwelt
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Global United FC steht für soziales und nachhaltiges Engagement für die Umwelt. Der "Climate Kick", um seine Sport-Aushängeschilder Lutz Pfannenstiel und Fredi Bobic macht zum vierten Mal Station in Namibia. Im südlichen Afrika unterstützen die ehemaligen Bundesliga-Profis und ihre Organisation mit Werbeaktionen eine Klimaschutzinitiative Namibias in den Städten. Finanziell wird die Aktion "Climate-Kick 2013" von großen namibischen Unternehmen und Organisationen gefördert. Die Non-Profit-Organisation Global United FC will mithelfen die Jugend-Umwelt-Initiative "waste not, want not" über ganz Namibia auszudehnen. Schon in der Schule sollen so die Schüler lernen Müll zu vermeiden, ihn zu sammeln und zu trennen. Die Recycling-Organisation "Rent a Drum" nimmt den Müll entgegen und bereitet ihn für die Wiederverwertung auf. 135 Tonnen recycelbares Material haben Namibias Schulen dort 2012 abgegeben. Die Wiederverwertung der Stoffe verhindert teilweise Neuproduktion und leistet einen Beitrag zur CO2-Reduktion sagt Namibias Recyclingforum RNF. Die "Umwelt-Botschafter" aus der deutschen Bundesliga wollen mit ihren Werbeaktionen in Namibia den Schutz der Erde fest "im Gedächtnis der Generationen verankern".
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22:03:00 04/15/13
GHANA: E-Books statt Bücher für Grundschüler
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Auch wenn in Ghana öffentliche Schulen vom Staat gefördert werden fehlt es vielfach an ausreichend Schulbüchern und Lernmaterialien. Nun hat die gemeinnützige Organisation Worldreader Schulen und Schüler mit E-Readern ausgestattet, auf die Schulbücher aus dem Internet geladen werden können. Viele Lehrbuchverlage bieten ihre Inhalte kostenlos zur elektronischen Verwendung an. Bis zum Februar 2013 haben afrikanische Schüler bereits tausende nationale und internationale Bücher auf ihre elektronischen Lesegeräte geladen. Der 14-jährige Gideon besucht eine Schule in der den Kindern dank dieses elektronischen Schulbuchs Lerntexte über das Internet bereitgestellt werden. So kann Gideon seine "Bücher" mit nach Hause nehmen, Hausaufgaben erledigen und sogar dann lernen, wenn er seinen Eltern bei der täglichen arbeit am Marktstand helfen muss.
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22:03:00 04/15/13
DEUTSCHLAND: Student Global - Europas Online-Uni der Zukunft
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Das deutsche Start-Up-Unternehmen "iversity.org" möchte mit seiner Studienplattform das europäische Gegenstück zu internationalen Onlineakademien wie "udacity.com" oder "khanacademy.org" sein. Diese Plattformen ermöglichen kostengünstige und jederzeit frei zugängliche Lehrveranstaltungen. So könnte in Zukunft die eine oder andere Lehrveranstaltung in den Hörsälen abgelöst werden. Dank Studienplattformen wie iversity.org besteht die Möglichkeit am anderen Ende der Welt einen Universitätskurs zu belegen, ohne persönlich anwesend zu sein. Man teilt sich den Hörsaal mit tausenden anderen Studenten, Professoren und Interessierten. Nach Angaben des iversity-Gründers Jonas Liebmann haben sich bereits 60.000 Studenten auf seiner Plattform registriert. Die Vorteile virtueller Vorlesungen sieht Liebmann in der räumlichen und zeitlichen Flexibilität. Hochschulen könnten dadurch ihre Ausgaben reduzieren. Iversity.org finanziert sich unter anderem durch kostenpflichtige Abschlusszeugnisse.
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22:03:00 04/15/13
Globalzahl: Bildung
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Im Jahr 2001 haben die Vereinten Nationen acht Ziele verabschiedet, die Hunger, Armut und Ungerechtigkeit auf der Welt bekämpfen sollen. Eines der Millenniumsziele: Schulbildung für alle. Die Schulsituation in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern hat sich seitdem stark verbessert. Die Globalzahl zeigt, wie das Millenniumsziel Bildung in Indien, Guatemala und Ghana umgesetzt wird.
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22:03:00 04/08/13
In der Spur - mit neuen Bussen entkommt man dem Stau in Johannesburg
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Wie viele Großstädte weltweit hat auch die südafrikanische Metropole Johannesburg ein Infrastrukturproblem. Immer mehr Autos, immer längere Staus. Ein flächendeckendes Nahverkehrs-Angebot sucht man vergeblich. Ein Lösungs-Ansatz könnte Rea Vaya sein. Es ist das erste öffentliche Schnellbussystem auf dem afrikanischen Kontinent. Ein Bus ersetzt dabei etwa 40 Autos. So sollen jährlich auch noch 40.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Derzeit verbindet das Bussystem den Stadtteil Soweto mit Johannesburg - schon bald soll das Streckenetz ausgebaut werden. Die Busse haben eigene Fahrspuren und verkehren zur Hauptverkehrszeit im Fünf-Minuten-Takt. Anfangs widersetzten sich die Betreiber der Sammeltaxis der Einführung der Schnellbusse - dabei kam auch ein Pendler ums Leben. Inzwischen sind hunderte ehemalige Taxifahrer zu Busfahrern umgeschult worden und mehr als 300 Taxiunternehmer Anteilseigner von Rea Vaya. In Kapstadt ist bereits ein ähnliches Schnellbussystem in Betrieb, in Südafrikas Hauptstadt Pretoria soll es ebenfalls bald starten.
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22:03:00 04/08/13
Wohnzimmer weltweit: Tansania
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"Global 3000" ist zu Gast im Norden Tansanias und besucht Koni Masunge und seine Frau Naarkirobi. Sie leben in Seneto, einem Massai-Dorf.
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22:03:00 04/01/13
Wohnzimmer Indien: Rajasthan
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Dalpat Singh Naruka, der Enkel des letzten Maharajas von Uniara, zeigt uns sein Wohnzimmer. Es ist in einem Palast in Nordindien, der schon vor 800 Jahren erbaut wurde.
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22:03:00 04/01/13
Bedrohtes Naturerbe - wie der Prespa-Nationalpark geschützt wird
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Die Prespa-Region im Dreiländereck Albanien-Mazedonien-Griechenland wurde von der UNESCO nominiert, als Naturerbe der Menschheit. Doch dieses Erbe ist bedroht: durch Überweidung, Überfischung und illegalen Holzeinschlag. Jahrtausende alte Wälder werden zerstört und damit auch ihre Funktion als wichtiger CO2-Speicher. Der Klimawandel wird angeheizt durch die Abholzung der Wälder und die Verbrennung des Holzes, doch bedroht ist auch die Biodiversität. Vor allem auf der albanischen Seite leben die Menschen zum Teil in extremer Armut. Daher sind es auch soziale Projekte, die die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert, um die Biodiversität zu schützen und die Abholzung der Wälder zu stoppen. Sie kooperiert dabei mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und mit den lokalen Naturschutzorganisationen Albaniens, Mazedoniens und Griechenlands. In den Seen der Region leben eiszeitliche Fische, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen. Seit 10 Millionen Jahren sind der Ohrid- und der Prespa-See von der übrigen Welt isoliert, daher gibt es hier die Prespa-Forelle, Prespa-Nase und die Prespa-Barbe. Noch. Denn obwohl es verboten ist sie zu angeln, tun das Teile der Bevölkerung trotzdem.
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22:03:00 04/01/13
Dreck im Ozean - Kreuzfahrtschiffe in der Kritik
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Die Kreuzfahrtindustrie steht am Pranger. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wirft der Branche umweltschädliches Verhalten vor. Luxusliner, die über die Meere fahren verunreinigen die Ozeane, kippen tonnenweise Müll über Bord, lassen ihre Toiletten ab und stoßen mit ihren Antrieben riesige Mengen CO2 aus. Das Einleiten von Abwässern und Klospülungen in die Meere leistet laut WWF sogenannten "Todeszonen" Vorschub. Dort versauern weite Wasserflächen und Algenteppiche nehmen zu. Riesen-Kreuzfahrtschiffe beherbergen auf ihren Fahrten bis zu 8000 Menschen. Waren 1990 noch 3,7 Millionen Menschen auf Kreuzfahrten unterwegs, sind es inzwischen schon über 20 Millionen. In selbem Maße haben sich dabei die Abfälle an Bord gehäuft. Die Mahnungen der globalen und nationalen Umweltorganisationen, mehr für die Vermeidung der Verschmutzung der Meere zu tun, werden immer lauter. Ein Ozeanriese, so die NABU, stoße auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie 5 Millionen PKW. Umweltschützer fordern deshalb schon lange den Einbau moderner Russfilter und Schwerölverbote.
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22:03:00 03/25/13
Waldsterben - Paraguays Preis für wirtschaftlichen Aufschwung
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Alberto Yanosky ist Leiter der NRO Guyra Paraguay. Die Umweltschutzorganisation führt seit 1997 einen Kampf um den Erhalt der natürlichen Lebensräume und den Schutz ihrer Bewohner. Yanosky versucht, die Abholzung des Regenwalds in Paraguay zu verhindern. Fast 1000 Hektar (10 qkm), so der Umweltschützer, müssen täglich Platz machen für Rinder- und Soja-Farmen. Wo Landkäufer und -verkäufer sich oft schnell einig sind, greift Yanosky ein, um wenigstens einen Teil der Bäume zu retten - durch Landwirtschaft UND Waldschutz. 96 Prozent der Landesfläche in Paraguay sind in Privatbesitz, auch große Teile des Regenwalds. Bietet ein Farmer die richtige Summe, sind Grund und Boden schnell verkauft, wenig später die Bäume abgeholzt, für Acker- oder Weidefläche. Auf dem Spiel stehen nicht nur Tier- und Pflanzenvielfalt des Landes, sondern auch der Lebensraum für indigene Stämme, die nach wie vor in den Wäldern Paraguays leben. Die Regierung in Asuncion geht bisher nicht entschieden gegen die Praxis vor. Schließlich lassen sich Fleisch und Sojabohnen exportieren und steigern das Wirtschaftswachstum des ansonsten armen Landes. Der atlantische Regenwald in der Gegend San Rafael im Südosten des Landes, ist zu 90 Prozent abgeholzt. Der letzte Rest konnte erhalten werden, weil private Investoren Teile des Gebiets gekauft und unter Schutz gestellt haben.
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22:03:00 03/25/13
Fragebogen: Vittorio Giuseppe Fischverkäufer in Catania, Sizilien
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Vittorio Giuseppe (59), macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Kinder und Enkelkinder. Seine Freizeit verbringt er am liebsten auf dem Land und hofft auf eine baldige Lösung der Eurokrise für Italien. Am liebsten würde er zu seinen Landsleuten nach New York/USA reisen.
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22:03:00 03/18/13
Schömberg: Deutschlands erste Glücksgemeinde
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Das Glück hat es in Deutschland nicht leicht. Zwar geht es den Deutschen materiell immer besser. Doch ihr Glücksempfinden hat laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in den letzten 20 Jahren nicht zugenommen. Seit 3 Jahren allerdings hat das viel gejagte Glück in Schömberg im Schwarzwald eine Zuflucht gefunden. Fortan wird es nicht nur von der engagierten Bürgermeisterin offiziell gepäppelt. Kurzerhand rief man sich zur Glücksgemeinde aus, ließ sich das als „Erste Glücksgemeinde in Deutschland“ sogar patentieren. Alljährlich gibt es seither eine Glückswoche. Als nächstes wurde eine Partnerschaft mit Bhutan, dem irdischen Glücksland Nr.1, geschlossen. Glück darf man nicht mehr einfach nur haben müssen, Glück kann man sich erarbeiten. Im besten Fall braucht man es sogar einfach nur zu – erleben.
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22:03:00 03/18/13
Global Snack: Ecuador
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In der Hauptstadt Ecuadors gibt es einen Snack, der nach einem alten Familienrezept zubereitet wird: "Las corvinas de la sierra" - die Seebarsche aus den Bergen. Patricia Godon hat das Geschäft von ihren Eltern übernommen. Die Fische werden eingelegt, anschließend paniert und darauf kommt ein kräftiger Sud aus Muscheln und Garnelen.
04/22/13
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