Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 03/11/13
Klima Brasilien - Biomasse in Capela
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Im Nordosten Brasiliens liegt Capela. Die Stadt ist ein Zentrum der Ziegelindustrie. Bis vor kurzem nutzten die örtlichen Ziegelbetriebe zum Beheizen der Öfen auch Bäume aus der Caatinga, einer nahe gelegenen Naturlandschaft, die Capela umgibt. Doch mittlerweile haben einige Firmen auf Biomasse umgestellt. Jetzt werden unter anderem Abfälle aus der Möbelindustrie wie Holzspäne verheizt oder auch Bambus und Eukalyptus aus nachhaltigem Anbau verwendet. Gleichzeitig wird die Abwärme der Öfen zum Trocknen der Ziegel genutzt und die anfallende Asche kompostiert. Die Unternehmen produzieren nun deutlich Klima schonender und nachhaltiger. Und investieren auch in soziale Projekte, z.B. Alphabetisierungs-Kampanien und in die Umwelterziehung von Kindern.
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22:03:00 03/11/13
Social Entrepreneur: Christophe Chevalier
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 03/11/13
In Romans-sur-Isere ist traditionell die Schuhindustrie Frankreichs angesiedelt. Doch längst sind von den großen Fabrikanten die meisten weggezogen. Bekannte Marken haben ihren Sitz an günstigere Produktionsstandorte wie China oder die Türkei verlagert. Der Unternehmer Christophe Chevalier will diesen Trend stoppen. Zu seinem Konzept gehört auch die Einstellung Langzeitarbeitsloser und Rentner, die früher in der Schuhindustrie gearbeitet haben. Dafür wurde er 2011 von der Schwab Foundation als Social Entrepreneur ausgezeichnet. Chevalier setzt auf "Klasse statt Masse" und will die Kompetenzen seiner Leute nutzen, 300 sind inzwischen Vollzeit angestellt, die Schuhe sind fast komplett handgemacht. Knapp 5000 Paar werden pro Jahr verkauft, kleine Händler aus der Region gehören genauso zu seinen Kunden wie auch Kaufhäuser in Paris. Über das Schuhgeschäft hinaus hat er noch viel mehr für die Region getan - vor sechs Jahren hat er ein Zentrum für wirtschaftliche Entwicklung gegründet. Dort gibt es von Weiterbildung bis hin zu Kooperationen mit lokalen Arbeitgebern Angebote, die den Trend zur Standortverlagerung stoppen sollen.
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22:03:00 03/04/13
Reimen in Gebärdensprache - der finnische Rapper Signmark lebt seinen Traum
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 03/04/13
In Finnland hat sich ein gehörloser Mann seinen Jugendtraum gegen alle Widerstände erkämpft. Der finnische Rapper Signmark, alias Marko Vuoriheimo reimt in Gebärdensprache. Signmarks Botschaft an die Gehörlosen: Lasst Euch nicht aufhalten. "Als ich jung war, haben mir meine Lehrer und meine Freunde alle gesagt: Du bist taub, Du kannst keine Musik machen." Und jetzt gibt der 34jährige Konzerte auf der ganzen Welt. Die Entscheidung für HipHop ist ihm leicht gefallen, denn die meisten Rapper arbeiten sowieso viel mit ihren Händen. Die Aufgaben sind bei Signmark gut verteilt: ein DJ sorgt für die Musik, Marko Vuoriheimo rappt den Text passend zum Rhythmus in Gebärdensprache, und ein Sänger übernimmt die Übersetzung für die Hörenden. Gehörlose erspüren Musik über Vibrationen. Meistens sind es tiefe Vibrationen, viel Bass und ein starker Rhythmus, damit die Songs nicht von einer Melodie abhängig sind. Denn Melodien kann man leider nicht fühlen.
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22:03:00 03/04/13
Solar Sisters - Sonnenenergie statt Kerosin für Uganda
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Rund 95 % der Menschen in Uganda haben keinen Zugang zum Stromnetz, sie nutzen Kerosinlampen. Doch Kerosin ist nicht nur teuer und giftig, es verursacht auch viel CO2. Seit 2010 hat das soziale Unternehmen Solar Sisters fast 32.000 Menschen mit Solarlampen versorgt. Selbständig arbeitende Frauen ziehen durch die Dörfer und verkaufen die Energie der Sonne. Mit einer Solarlaterne lassen sich über 10 Jahre 600 Liter Kerosin und damit 1,5 Tonnen CO2 einsparen. Das Ziel: in den nächsten 10 Jahren 10 Mio. Tonnen CO2 sparen. Es sind nur Frauen, die mit dem "Business in a bag" Starterkit der Solar Sisters ausgestattet werden, denn traditionell sind sie es auch, die das Kerosin kaufen. Evelyn Namara ist eine der wenigen Computerexpertinnen im Land und hat sich nach vielen Jahren in der IT-Branche entschieden, für das Sozialunternehmen zu arbeiten. Sie will ein afrikaweites Frauen-Netzwerk aufbauen, das saubere Energie vertreibt. Dazu organisiert sie Workshops und mittlerweile kann sie auf erfolgreiche Unternehmerinnen blicken, die von den Solarlampen profitieren. So wie "Teddy the Tailor", die sich durch die neue Lichtquelle als Näherin selbständig machen konnte.
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22:03:00 02/25/13
Fragebogen: Bizgim Öner aus Dyabakir, Türkei
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Bizgim Öner ist 22 Jahre alt, wohnt in der Türkei und studiert Sportwissenschaften. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitet sie als Kellnerin. Globalisierung bedeutet für sie, moderne Technologie zu nutzen, Politik mit zu gestalten und an allem was an Neuem in der Welt passiert, Anteil zu nehmen.
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22:03:00 02/25/13
Klima Kolumbien - Grüner Verkehr
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Das Schnellbus-Netz "Trans-Milenio" in Bogota gilt als Vorbild für viele Großstädte in Entwicklungsländern: Busspuren und Radwege statt Autostraßen und kostenfreie Zubringerbusse sind fast so effektiv wie eine U-Bahn, kosten aber nur einen Bruchteil in der Umsetzung. Die CO2 Belastung aus dem Personen- und Güterverkehr steigt in den Entwicklungsländern stark an.Mit verschiedenen Projekten versucht Kolumbien, diesen Trend zu drosseln. Der Trans-Milenio mit seinen mehr als 1400 Bussen und einem Streckennetz von rund 100 Kilometern gilt weltweit als Vorbildprojekt. Private Busunternehmen, die größtenteils mit alten "Dreckschleudern" fahren, bekommen Anreize, den Betrieb einzustellen. Auch im boomenden Güterverkehr versucht Kolumbien durch eine Art Abwrackprämie die starke Belastung und den Anstieg der Emissionen einzudämmen.
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22:03:00 02/18/13
Biomüll statt Kohle - Thailands Zementindustrie spart CO2
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Die Zementproduktion ist besonders energieintensiv. Und die Kohle, die dafür eingesetzt wird, produziert bei der Verbrennung enorme Mengen an CO 2. Bei der Siam Cement Group (SCG), einem der größten Zementproduzenten in Thailand, will man jetzt dagegen etwas tun. Statt nur auf Kohle setzt das Unternehmen nun zum Teil auf Biomasse - Abfälle aus der Landwirtschaft zum Beispiel. Durch den Handel mit CO2 Zertifikaten wird das finanziell belohnt. Thailands Bauwirtschaft wächst wieder rasant - nach schwierigen Jahren. Überall wird im Eiltempo gebaut - Wohnungen, Bürohäuser, Geschäftszentren. Dafür braucht man viel Beton. Und damit auch viel Zement. Ein lukratives Geschäft für große Zementproduzenten wie SCG. Aber auch ein großer Anreiz, auf Alternativen zur Kohle als Energieform zu setzen und den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Unterstützt wird das Unternehmen dabei von Southpole Carbon, einer Agentur in der Schweiz, die auf Projekte zur CO2 Reduzierung spezialisiert ist und über den Handel mit Zertifikaten diese Reduzierung ermöglicht beziehungsweise "belohnt". Auch für die Bauern rund um das Zementwerk lohnt es sich. Statt ihre Abfälle einfach zu verbrennen, was noch mehr CO2 freisetzt, können sie die Reste nun als Biomasse verkaufen.
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22:03:00 02/18/13
Wohnzimmer Lincoln, USA
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Heute besuchen wir Laurie in ihrem Haus in Lincoln, Nebraska. Das gehört zum alten Kern der Satdt, worauf seine Besitzerin besonders stolz ist. Ihrem Seelenverwandten, der Katze Jeff spielt Laurie auch ganz gerne mal was auf der Gitarre vor. Sie sei zwar nicht sehr gut, sagt Laurie, aber es macht Spaß!
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22:03:00 02/11/13
Dominikanische Republik - die "Klimainsel" in der Karibik
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Aufbruch in ein klimafreundliches Zeitalter: die Dominikanische Republik stellt die Weichen, um künftig deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgase auszustoßen. Gegenüber 2010 sollen die CO2-Emissionen bis 2030 um ein Viertel reduziert werden. Damit gehört die Dominikanische Republik weltweit zu den Ländern, die sich freiwillig besonders ehrgeizige Klimaziele setzen. Um sie zu erreichen, werden auf der karibischen Insel zahlreiche Projekte finanziert, bei denen beispielsweise Bauern zu nachhaltiger Landwirtschaft animiert werden. Deutschland unterstützt die Umsetzung mit Geld und Know-how. Der Inselstaat hat auf der letzten Klimakonferenz in Doha vergeblich für ambitionierte und vor allem international verbindliche Vorgaben plädiert. Doch auch im Alleingang will das Land seinen Treibhausgasausstoß reduzieren. Vor allem im Transport- und Energiesektor lässt sich einiges erreichen. Öl soll weitestgehend durch Gas ersetzt werden. Allerdings will das Land wirtschaftlich wachsen und setzt auf den Tourismus als wichtige Einnahmequelle. Die Herausforderung besteht darin, diese Entwicklung nicht abzuwürgen und dennoch die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Deshalb erstellt die Dominikanische Republik einen Entwicklungsplan. Der gibt für Wachstum und Emissionsreduzierung vor. Erosionsgefährdete Hänge werden aufgeforstet, Wald nachhaltig bewirtschaftet, Kleinbauern erhalten finanzielle Hilfen und verpflichten sich im Gegenzug umweltschädliche Anbaumethoden aufzugeben.
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22:03:00 02/11/13
Young Global Leader - Schutz für Brasiliens Amazonasregion
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Denis B. Minev lebt in Manaus, mitten im Regenwald von Brasilien. Wird es dem Land gelingen, den wirtschaftlichen Boom fortzusetzen und seine Bodenschätze zu fördern, ohne dass der Urwald weiter Schaden nimmt? Minev war Staatssekretär für die wirtschaftliche Entwicklung des Amazonasgebiets und ist heute Mitglied der Amazonas Sustainable Foundation. Minev ist einer von sechs sogenannten Young Global Leaders mit denen Global 3000 gesprochen hat. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ernannt vom Weltwirtschaftsforum, engagieren sich die Young Global Leaders für eine bessere und gerechtere Welt.
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22:03:00 02/04/13
Indiens bedrohtes Paradies - Klimaschutz durch Umweltunterricht
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Der kleinste indische Bundesstaat Goa zieht mit seinen Stränden jährlich Millionen Touristen an, die Wirtschaft des Landes hängt von ihnen ab. Die Urlauber wollen saubere Strände und Städte, doch Goa kämpft mit Bergen von Müll. Wenn der einfach verrottet, oder verbrannt wird, entstehen klimaschädliche Gase wie Methan. Neben organisatorischen und finanziellen Hürden fehlt es in Goa noch am Bewusstsein Müll zu vermeiden. Deshalb setzt man auf die Jugend des Landes. Das Centre for Environment Education hat in den letzten Jahren schon an 1000 Schulen Jugendliche über den Klimawandel und den Schutz ihrer Umwelt aufgeklärt. Viele Umweltaktivisten arbeiten auch ehrenamtlich in anderen Projekten mit. Sie streiten für eine autofreie Zone in der Hauptstadt Panaji/Panjim oder für ein Nahverkehrssystem mit Bussen und einer U-Bahn. Soziale Netzwerke an der örtlichen Universität und die Medien helfen in Goa, die Projekte öffentlich zu machen.
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22:03:00 01/28/13
Klimareportage: "Leichte Brise" - Taiwans zaghaftes Bekenntnis zur regenerativen Energie
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Das wirtschaftlich boomende Taiwan hat einen immensen Energiehunger, der bisher vor allem mit importierter Kohle und Strom aus 3 AKWs gestillt wird. Statistisch gesehen ist die kleine Insel für ein Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Jetzt will die Regierung in Taipeh gegensteuern: durch den schrittweisen Ausbau der Windkraft, die an den Küsten hervorragende Bedingungen findet. Über einen Mangel an Wind kann sich Taiwan nicht beklagen. Bisher wird aber davon noch wenig Gebrauch gemacht. Jetzt will die Insel diese Trumpfkarte konsequent nutzen. Die Regierung in Taipeh will den hohen Ausstoß an klimafeindlichen Gasen verringern und die Abhängigkeit von Kohleimporten begrenzen. Das Ministry for Economic Affairs will bis 2030 die Stromerzeugung aus Windkraft von 530 MW auf dann 4200 MW im Jahr steigern. Das entspricht etwa 40 Prozent der Leistung eines durchschnittlichen Kernkraftwerks. Die bereits bestehenden Windkraftanlagen befinden sich alle auf dem Land. Ab 2020 sollen dann auch Offshore-Anlagen entstehen. Gleichzeitig fordert die Regierung aber auch die Bevölkerung auf, sich im Alltag für Kohlenstoffreduzierung und Nachhaltigkeit einzusetzen. Im Dasyueshan-Gebirge im Südwesten Taiwans leisten zwei Rentner schon ihren ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz: Sie pflanzen seltene einheimische Bäume an, um sie zu schützen und haben 130 Hektar Obstplantagen wieder zu Wald gemacht.
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22:03:00 01/28/13
Young Global Leaders - Felix Maradiaga, Friedensarbeit für Nicaragua
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Lange Zeit schien Lateinamerika ein verlorener Kontinent zu sein, geprägt von Diktaturen, Armut und Gewalt. Jetzt scheint alles anders. Lateinamerika strotzt vor Selbstbewusstsein und beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne. Aber viele Probleme bleiben: Soziale Ungleichheit, Drogenkriminalität, Umweltzerstörung. Wie sieht es also tatsächlich aus, das neue Lateinamerika? Felix Maradiaga konnte mit zwölf Jahren dem Horror des Krieges in Nicaragua entfliehen. Als er wieder zurückkam, war sein Heimatland zerstört. Für den Harvard-Absolventen war früh klar, dass er Friedensarbeit in seinem Land leisten will. Seit Maradiaga sein Studium der Politik- und Finanzwissenschaften beendet hat, kämpft er mit eigens gegründeten Friedensinitiativen in Nicaragua für Demokratie und den Aufbau der Zivilgesellschaft. Maradiaga ist einer von sechs befragten sogenannten Young Global Leaders. Sie sind Teil eines Netzwerks internationaler Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ernannt vom Weltwirtschaftsforum, engagieren sich die Young Global Leaders für eine bessere Welt.
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22:03:00 01/28/13
Der Preis des Wohlstands - Mexikos Kampf gegen die Fettleibigkeit
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Fettleibigkeit ist längst ein globales Problem. Nicht nur die westlichen Industrieländer sind betroffen, auch in Schwellenländern steigt die Zahl der Übergewichtigen. Weltweit steht etwa Mexiko nach den USA auf Platz zwei der Länder mit den meisten fettleibigen Bürgern. Die Folgen des wachsenden Wohlstandes haben einen hohen Preis für das Gesundheitssystem. Nun haben die staatlichen Behörden reagiert und kostenlose staatliche Angebote für die Bevölkerung gemacht. Die OECD nennt Fettleibigkeit eine "Zivilisationskrankheit", die zu einer weltweiten "Epidemie" geworden sei. In Mexiko trifft sie rund 30% der Bevölkerung, vor allem in den Städten und Ballungszentren, so das mexikanische Gesundheitsministerium. Besonders anfällig sind Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren. Da die Folgekrankheiten der Fettleibigkeit (Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen etc.) inzwischen enorme Summen im Gesundheitsbudget verschlingen, finanzierte die mexikanische Regierung 2012 eine Werbe-Kampagne. Mit riesigen Werbeplakaten, Fernsehspots und Aufklärungsmaßnahmen wurde die Bevölkerung für das Problem sensibilisiert werden. Der Film zeigt eine junge Mexikanerin, die den Kampf gegen Fast-Food und Übergewicht aufgenommen hat. Wir sprechen mit einer Ernährungswissenschaftlerin, die die mexikanische Kampagne begleitet und wir sind in einem Gesundheitszentrum, das sich um die Beratung und Betreuung der übergewichtigen "Kunden" kümmert.
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22:03:00 01/21/13
Natur statt Öl - Ecuador sammelt Geld für sein Ökosystem
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Der Yasuni Nationalpark im Nordosten Ecuadors gilt als eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Auf einem Hektar Fläche gibt es mehr Baumarten als in ganz Nordamerika. Doch Ölförderung bedroht den Wald und die indigenen Völker. Die staatliche Initiative Yasuni ITT hat sich verpflichtet, gegen Bezahlung 846 Millionen Barrel Öl im Boden zu lassen. Dafür sammeln sie Geld in einem UN-Treuhandfonds. Teile davon sollen in Ökotourismus, Bildung und den Ausbau regenerativer Energien gesteckt werden. Das Modell ist weltweit einzigartig, bei Nichtregierungs-Organisationen und Umweltschutzverbänden aber nicht unumstritten. Denn die ecuadorianische Regierung verpflichtet sich zwar, in bestimmten Regionen des Nationalparks kein Öl zu fördern, an anderen Orten wird aber weiter gebohrt und Regenwald zerstört. Ein weiteres Problem: Erst sieben Prozent des Geldes das notwendig wäre, um den Verzicht auf das Öl zu kompensieren, hat man bisher einsammeln können. Trotzdem: die Regierung Ecuadors glaubt an das Projekt "Yasuni ITT" und hält weiterhin daran fest.
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22:03:00 01/21/13
Raub statt Reichtum - Die Goldwäscher von Tansania
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Tansania ist eigentlich ein reiches Land, reich an Bodenschätzen. Seit der Jahrtausendwende werden die Goldvorkommen des Landes industriell gefördert. Gold im Wert von mehreren Millionen Euro wird jedes Jahr aus Tansanias Erde geholt. Doch vom Ressourcenreichtum profitiert nur eine kleine Minderheit. Jeder Dritte Tansanier lebt weiterhin von weniger als einem Dollar pro Tag. In einer Goldmine im Nordwesten des Landes treffen Arm und Reich jeden Tag aufeinander. Hunderte Dorfbewohner stürmen dort regelmäßig illegal das Minengelände, um sich ihren Anteil vom Goldreichtum der Region zu sichern. Der kanadische Minen-Multi Barrick Gold versucht mit Regierung und Polizei die Eindringlinge daran zu hindern. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Die Situation ist verfahren, denn jeder will vom neuen Reichtum profitieren.
03/11/13
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