Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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19:30:00 10/10/11
Namibia - der Kampf um die Jobs
[LESS INFO] 33 VIEWS | ADDED 19:30:00 10/10/11
Kein Einkommen, keine soziale Sicherheit. Die Tagelöhner von Windhuk warten Tag für Tag am Straßenrand auf Arbeit. Die Organisation „Men on the side of the road“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen zumindest vorübergehend Jobs zu verschaffen.Die hohe Arbeitslosigkeit hemmt den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Der Film begeleitet einen Tagelöhner, der am Morgen rekrutiert wird bis zum Abend und der Heimkehr zu seiner Familie.
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19:30:00 10/03/11
Klima Österreich - Aus der Friteuse ins Stromnetz
[LESS INFO] 42 VIEWS | ADDED 19:30:00 10/03/11
Im österreichischen Bundesland Tirol wird aus altem Speisefett Ökostrom und Wärme erzeugt. Nach dem Braten und Frittieren sammeln Restaurants und Privathaushalte ihr Küchenfett für das regionale Blockheizkraftwerk. Das erzeugt genug Strom für 3500 Einwohner im Jahr. Früher landete das Pflanzenfett im Ausguss und musste in der Kläranlage aufwendig wieder entfernt werden. Seit 1999 gibt es in Tirol ein zentrales Fett-Sammelsystem. Dabei kommen bei den Tiroler Bewohnern und Gastwirten 1800 Tonnen Speisefett pro Jahr zusammen. Auf dem Gelände einer Kläranlage nahe Innsbruck werden zunächst die Essensreste entfernt, dann wird das Fett als Kraftstoff in einem dafür umgebauten Schiffsdieselmotor verwendet. Der Motor treibt einen Generator an, sechs Millionen Kilowattstunden Ökostrom werden pro Jahr ins öffentliche Netz eingespeist. So wird in Tirol aus einem Küchen-Abfallprodukt CO2-neutral Energie gewonnen.
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19:30:00 10/03/11
GlobalSnack London
[LESS INFO] 35 VIEWS | ADDED 19:30:00 10/03/11
Der typische Londoner Snack ist nicht Fish & Chips sondern Pie & Mash. Wir waren im East End wo früher die Lagerhäuser für die Waren des Hafens lagen.F. Cooke's Pie & Mash Shop ist in der vierten Generation familiengeführt, heute von Joe Cooke. Schon 1896 hat Joes Urgroßvater ihn eröffnet und angeblich zum ersten Mal Pie, eine Pastete aus einfachem Mehl/Wasser-Teig und Rindergehacktem mit Kartoffelbrei und der charakteristischen Petersiliensoße auf einem Teller „zusammengeführt“. Die Soße heißt "Liqour" und wird aus dem Kochwasser hergestellt, in dem vorher Aale gekocht wurden.
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19:30:00 10/03/11
GlobalZahl Partnervermittlung
[LESS INFO] 41 VIEWS | ADDED 19:30:00 10/03/11
Ob klassische Partnervermittlung oder Online-Dating-Agenturen das Geschäft mit der Partnervermittlung boomt. Die USA sind der Spitzenreiter in der professionalisierten Partnersuche. Und von den 9,3 Millionen Schweden sind 1,8 Millionen bei einer Online-Singlebörse angemeldet. Partnervermittlung ist inzwischen nach Music-Downloads und Computerspielen die drittgrößte kostenpflichtige Branche im Internet. Und ständig kommen neue Märkte hinzu.
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19:30:00 09/26/11
Klima - Unabhängig in Dänemark
[LESS INFO] 42 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/26/11
Die dänische Insel Samsø ist seit Jahren CO2-neutral. Hier wird mehr erneuerbare Energie erzeugt, als die Bewohner verbrauchen. Aber: Noch ist die Insel nicht zu 100 Prozent ökologisch.Strom aus elf Windrädern, Wärme aus vier Kraftwerken, in denen Stroh und Holz verbrannt werden: Die 4000 Einwohner von Samsø versorgen sich selbst mit Energie. Den Überschuss exportieren sie aufs Festland. Die Insel Samsø ist so zum Modellprojekt für den Klimaschutz weltweit geworden. CO2-neutral ist die Insel allerdings nur, weil ihre Emissionen in einer Gesamtbilanz gegen gerechnet werden. Denn Autos und Traktoren fahren nach wie vor mit Diesel und Benzin. Aber auch das soll sich ändern. Der Kopf hinter dem Modellprojekt Samsø, Søren Hermansen, will den nächsten Schritt wagen: alle Fahrzeuge sollen elektrisch angetrieben und Samsø so eine vollkommen grüne Insel werden.
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19:30:00 09/19/11
Olympia - Countdown in London
[LESS INFO] 67 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/19/11
In London läuft der der Olympia-Countdown – in weniger als einem Jahr trifft sich die Jugend der Welt in der britischen Hauptstadt. Die grünsten Spiele aller Zeiten haben die Organisatoren angekündigt.Und das hat nicht nur ideelle, sondern ganz handfeste wirtschaftliche Gründe. Man wollte nicht hinter Pekings Mega-Olympia zurückstehen, doch für derlei Aufwand fehlte den klammen Briten das Geld. Also strich London seine Spiele grün. Aber geht das überhaupt? Ein Infrastruktur-Projekt wie Olympia - nach umweltfreundlichen Vorgaben? Wird London nun das ökologisch korrekte Vorbild für künftige Spiele - oder ist das ganze eine grüne Mogelpackung mit fünf Ringen, wie Kritiker behaupten? Wir haben uns auf dem Olympia-Gelände umgesehen.
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19:30:00 09/19/11
Fragebogen: Nepal
[LESS INFO] 23 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/19/11
Der 17jährige Bettu Mohammed ist Motorrad-Mechaniker in Kathmandu. Er wünscht sich für die Zukunft eine eigene Werkstatt. Und am liebsten würde er einmal in seinem Leben nach Amerika reisen.
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19:30:00 09/19/11
Sambia - begehrter Kupfergürtel
[LESS INFO] 78 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/19/11
Im Nordwesten Sambias liegt das größte Kupferabbaugebiet Afrikas. Kupfer wird vor allem in der Bau- und Elektroindustrie gebraucht. Damit ihr Wirtschaftswachstum nicht ins Stocken gerät, brauchen die boomenden Schwellen- und auch die Industrieländer den Rohstoff.Und in Sambia entstehen immer neue Minen. Das zieht auch immer mehr Menschen in die abgelegene Gegend. Die Provinzstadt Solwezi platzt schon jetzt aus allen Nähten. Es fehlt an Straßen, Wohnungen und Zugang zu sauberem Wasser. Von den Gewinnen der Konzerne bleibt wenig hängen und staatliche Infrastruktur-Pläne scheitern oft an der Korruption im Land. In den letzten 10 Jahren hat sich die Bevölkerung in der Gegend mit rund 400.000 mehr als verdoppelt. Alle wollen in den Minen arbeiten, doch die wenigsten werden gebraucht. Die Folge sind Parallelwelten – innerhalb des Betreibergeländes, auf dem die Arbeiter leben – und draußen, wo sich die Masse durchschlägt.
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19:30:00 09/12/11
Global Snack Chile
[LESS INFO] 25 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/12/11
José Roja brutzelt in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso ganz besondere Pfannkuchen: Sopaipillas. Sie bestehen aus einem Teig aus Weizenmehl, Wasser und Kürbis. Die Kunden essen sie mit den verschiedensten Saucen darauf. Erfunden wurde einer der Lieblingssnacks der Chilenen von einem Indianervolk, von den Mapuche.
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19:30:00 09/12/11
TukTuks für Europa
[LESS INFO] 40 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/12/11
Drei Räder, eine Achse, 2-Takt-Motor - die Sparversion eines richtigen Autos: das TukTuk. Durchsetzen konnte sich das Modell aus den 50er Jahren nur in Schwellenländern, vor allem in Thailand, Indien und Afrika. Nun soll das Gefährt auch den Sprung auf den europäischen Markt schaffen - mit einer Elektromotor-Variante.In Amsterdam, Rotterdam und Den Haag fahren sie bereits für die Verkehrsbetriebe. Ein Holländer hatte die Idee, sie zu importieren. Vor allem aber begann er, daran herumzutüfteln, denn das laute und stinkende "Dreirad" passte nicht ganz in moderne europäische Verkehrskonzepte. Es wurde ein Forschungsprojekt daraus, an dem sich auch Unis beteiligten. Beim E-TukTuk kommen die Karosserieteile z.B. aus Thailand, der Motor aus den USA und die Batterie aus Deutschland. Vor allem im öffentlichen Nahverkehr sollen die E-TukTuks auf die Straße kommen. Zurzeit läuft in Holland ein Pilotprojekt. Auch in Berlin fahren schon einige der dreirädrigen Fahrzeuge, allerdings können sie bisher nur gemietet werden. Als Taxi sind sie per Gesetz - noch nicht zugelassen. Dafür fehlen ihnen 4 Räder, 4 Türen und vor allem 2 Achsen.
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19:30:00 09/12/11
Global Snack Chile
[LESS INFO] 17 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/12/11
José Roja brutzelt in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso ganz besondere Pfannkuchen: Sopaipillas. Sie bestehen aus einem Teig aus Weizenmehl, Wasser und Kürbis. Die Kunden essen sie mit den verschiedensten Saucen darauf. Erfunden wurde einer der Lieblingssnacks der Chilenen von einem Indianervolk, von den Mapuche.
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19:30:00 09/05/11
Ölförderung in Indonesien
[LESS INFO] 49 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/05/11
In Indonesien wird seit über 100 Jahren Öl gefördert, meistens in kleinen Mengen. Die Einheimischen auf der Insel Java sicherten sich so bisher ihr Einkommen, indem sie ein paar Barrel pro Tag aus der Erde holen. Jetzt übernehmen Ölkonzerne die Regie. Ein milliardenschweres staatliches Investitionsprogramm soll helfen, die großen Öl- und Gasreserven Indonesiens effizienter auszubeuten. Für die Bewohner von Bojonegoro war dieses Engagement mit der großen Hoffnung auf besser bezahlte Arbeit und Wohlstand verbunden. Erfüllt hat sie sich, wie in so vielen Öl-Förderregionen der Welt, nicht. Alternativen sind gefragt. Örtliche Behörden und Kooperativen wollen die Ölindustrie dazu verpflichten, beim Aufbau alternativer Wirtschaftsstrukturen zu helfen und Existenzgründungen zu fördern. Initiativen wie die von Dian Gamayantini. Sie gründete mit anderen Kleinfarmern eine Produktionskooperative, die Sternfrüchte anbaut. Die Früchte werden zu Saft und Sirup verarbeitet, aber auch als ganze Früchte an Hotels verkauft.
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19:30:00 09/05/11
Energie aus dem Meer in Nordirland
[LESS INFO] 38 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/05/11
Wenn man heute riesige Solarkraft- oder Offshore-Windkraftanlagen entstehen sieht, vergisst man leicht, wie lange es gedauert hat, bis die großen Energiekonzerne bereit waren, in den Ausbau dieser Technologie zu investieren. Die Befürworter der Meeresenergie stehen heute vor einem ähnlichen Problem. Dabei besteht kein Zweifel, dass in Wellen und Gezeiten soviel Energie steckt, dass der Stromverbrauch der Menschheit damit gedeckt werden könnte. 70 Prozent der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt und rund um den Globus experimentieren Wissenschaftler mit kleineren Anlagen zur Stromerzeugung. Es gibt bereits 150 Projekte zur Energiegewinnung aus dem Meer. Eines der vielversprechendsten wird von der britischen Firma Marine Current Turbines betrieben. Und zwar in Nordirland, in einem natürlichen Meeresarm zwischen den Dörfern Strangford und Portaferry. Ein sogenanntes Strömungskraftwerk, mit 1,2 Megawatt das leistungsfähigste seiner Art weltweit. Es funktioniert wie eine Windkraftanlage unter Wasser: Die Wasserströme bewegen Rotorblätter. Die Anlage steht in einer Meerenge, wo besonders starke Gezeitenströme auftreten. Jetzt fehlen nur noch zahlungskräftige Investoren, die die Technologie weltweit zum Einsatz bringen.
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19:30:00 09/05/11
Global Snack Serbien
[LESS INFO] 41 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/05/11
Keine Mahlzeit ohne Fleisch. Die Serben mögen es deftig. Pljeskavica heißt das beliebte Hacksteak aus Schweinefleisch, das gerne als Snack im Brot gegessen wird. Wir besuchen eine berühmte Imbissbude in Belgrad, die täglich rund 2000 Pljeskavica verkauft .
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19:30:00 08/29/11
Globalzahl: Verschwendung von Lebensmitteln
[LESS INFO] 54 VIEWS | ADDED 19:30:00 08/29/11
Wir produzieren große Mengen von Nahrung für den Müll. Laut Welternährungsorganisation FAO geht ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion verloren. In den Industrienationen ist dies vor allem dem Überfluss geschuldet. Stetig wird das Angebot in den Industrieländern erweitert. Gab es in Deutschland in den 1970er Jahren rund 10 Brotsorten, sind es heute 60. In den Supermärkten liegt nur „perfekte“ Ware aus. Obst oder Gemüse muss einer bestimmten Norm entsprechen, was da nicht passt, wird aussortiert. Und: Die Verbraucher kaufen viel mehr als sie brauchen. Im Schnitt wirft jeder Europäer 100 Kilo Nahrung im Jahr in den Müll. Aber auch in Entwicklungsländern geht viel von der Ernte verloren, ganze 40 Prozent der Produktion. Oft kommt die Ware erst gar nicht bei den Menschen an. Grund sind vor allem die mangelnde Infrastruktur sowie fehlende Verpackungen und Kühlketten.
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19:30:00 08/29/11
Die Zukunft der Welternährung - zwei Standpunkte
[LESS INFO] 58 VIEWS | ADDED 19:30:00 08/29/11
Die klassische Entwicklungshilfe hat die aktuelle Krise nicht verhindern können und das Millenniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, scheint in weite Ferne gerückt. In einer Gegenüberstellung beantworten zwei Experten die Ursachen des weltweiten Hungerproblems und legen ihre Lösungsvorschläge dar. Wir werden immer mehr Menschen auf der Erde. Können wir alle ernähren? Wenn ja, mit Hilfe welcher Strategie? Liegt die Lösung in der Ausbildung und Förderung kleinbäuerlicher Strukturen oder liegt die Zukunft der Welternährung in den Händen der Agro-Gentechnik? Mehr als zwei Drittel der ärmsten Menschen dieser Welt sind Kleinbauern. Ihre Ernten werden von Krankheiten und Schädlingen vernichtet. Und der Klimawandel wird den Kampf gegen Dürre und Überschwemmungen in den nächsten Jahren noch verstärken. Der UN-Weltagrarbericht sieht die Lösung der Welternährungskrise in der Umsetzung einer nachhaltigen und kleinbäuerlich orientierten Landwirtschaft. Doch kann die Lösung ein weltweiter Biolandbau sein, bei dem die Erträge zwischen 30 und 40 Prozent geringer ausfallen als in der industriellen Landwirtschaft? Und wie soll in Zukunft mit dem Preis-Dumping durch Industrieländer und der Spekulation mit Agrarrohstoffen, die Preise künstlich in die Höhe treibt, umgegangen werden? Zwei Experten, zwei Standpunkte: Shivai Pandey, Leiter des Bereichs Agrarproduktion und Pflanzenschutz der Welternährungsorganisation (FAO). Auf der anderen Seite Manfred Kern, Wissenschaftler und Handelsexperte bei Bayer CropScience.
10/10/11
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