Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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21:03:00 06/18/12
Greenwashing - Wie grün ist Brasiliens Wasserkraft?
[LESS INFO] 36 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/18/12
Sauberer Strom für alle! Brasiliens riesige Wasserkraftprojekte im Amazonasgebiet werden ihn liefern - sagt die brasilianische Regierung. Null Emissionen, dafür Entwicklung und Fortschritt, vor allem auch für die betroffenen Regionen - versprechen die Kraftwerksbetreiber. Aber für wen gelten diese Versprechen? Wie sauber ist die Energie? Der Frage geht der Film in Porto Velho nach. Die Hafenstadt liegt am Fluss Madeira, wo vor kurzem eines der brasilianischen Wasserkraftwerke der neuen Generation in Betrieb genommen wurde. Auch Europäische Unternehmen, wie Voith Hydro (Deutschland), Andritz (Österreich), GDF Suez (Frankreich), sowie Banken wie die spanische Banco Santander sind in dem Projekt involviert. Das Betreiberkonsortium hat ihr Kraftwerk Santo Antonio kürzlich als "Treibhausgasminderndes Projekt" (Clean Development Mechanism - CDM) beim UN-Klimasekretariat eingereicht. Geht der Antrag durch, kann das Kraftwerk mit dem Verkauf von Co2-Zertifikaten auf dem internationalen Markt in Zukunft viel Geld verdienen. Umweltschützer und Wissenschaftler sind empört. Denn durch die Abholzung des Waldes sind nicht nur Jagd- und Fischgründe, bisher unberührt von der Zivilisation lebender Indigener zerstört worden. Mediziner warnen, dass das stillstehende Wasser in den Staudamm-Becken eine ideale Brutstätte für tödliche Krankheiten wie Malaria ist, welche bereits häufig in dem Gebiet im Westen des Amazonas vorkommen. Wir fragen Philipp Fearnside. Seit vielen Jahren untersucht der renommierte Wissenschaftler am staatlichen brasilianischen Tropenforschungs-Institut die Folgen von Staudämmen für die Atmosphäre. Wasserkraftwerke dieser Dimension sind, so sagt er, gerade in den Tropen, extrem klimaschädliche Methanschleudern. So ist z.B. wegen der Moderungsprozesse in den überfluteten Landflächen in manchen Kommunen bereits das Grundwasser vergiftet.
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21:03:00 06/18/12
Klimaschutz durch Emissionshandel
[LESS INFO] 7 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/18/12
Seit der Wirtschaftskrise hat sich die Umsetzungsgeschwindigkeit der Klimaschutzziele in Deutschland dramatisch verlangsamt. Die Anreize durch die CO2-Zertifikate sind für die Industrie nicht mehr hoch genug. Und das obwohl es Ideen gibt, die neben den regenerativen Energien, den Klimaschutz nachhaltig vorantreiben könnten. Moderne Gaskraftwerke sind für die angestrebte Energiewende als "Brückentechnologien" gefragt. Doch lohnt sich die Investition für die Energieerzeuger? Am Beispiel des Gaskraftwerkes Ingolstadt (Wirkungsgrad 60,75% = Weltrekord!) zeigt der Film, warum es sich für den Betreiber EON kaum lohnt in das emissionsarme HighTech- Kraftwerk zu investieren, bzw. weitere zu bauen. Der Grund liegt in der großen Menge von Klimazertifikaten, die derzeit auf dem Markt kursieren. Die CO2-Einsparungen sind durch Wirtschaftskrise und schnellere Umsetzung der Energiewende deutlich besser ausgefallen, in der Folge der Zertifikatpreis rapide gefallen. Der Zertifikatpreis für 1 Tonne CO2 beträgt derzeit nut 7,-€. Das heißt, es ist im Augenblick billiger die Luft zu verschmutzen, denn in saubere Technologien zu investieren. Kommt dazu, dass auch der Sekundärmarkt zur Finanzierung von Klimaprojekten in Drittländern durch den geringen Wert der Zertifikate stark abnimmt. Der Beitrag konfrontiert die Vertreter des BMU mit dieser Tatsache und fragen, ob das marktwirtschaftliche Instrument "Emissionshandel" seine Zugkraft verloren hat und was unternommen werden muss, damit Unternehmer weiter zum Klimaschutz beitragen. Dazu äußert sich auch der Leiter der Emissionshandelsstelle im BMWi. Er schlägt vor die Zertifikate zu verknappen und den Preis ‚künstlich’ anzuheben, um wieder einen Anreiz zum CO2-Einsparen zu geben.
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21:03:00 06/18/12
Green Economy - Klimaanlagen Indien
[LESS INFO] 12 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/18/12
Sie kühlen die Räume, heizen aber die Atmosphäre auf: Die meisten Klimaanlagen weltweit nutzen Kältemittel mit hohem Treibhauspotential. Jetzt versucht ein indischer Hersteller, "klimafreundliche" Klimaanlagen auf dem umkämpften indischen Markt durchzusetzen und damit auch für andere Länder ein Beispiel zu geben. Seit März 2012 nutzt die indische Firma Godrej Propan statt klimaschädlicher Fluorkohlenwasserstoffe. Kaum Treibhauspotenzial, kein Schaden für die Ozonschicht- bei einem Markt von etwa 4 Millionen Klimaanlagen in Indien pro Jahr fällt das durchaus ins Gewicht. Und doch gibt es einen Wermutstropfen: Propan ist brennbar. Schon machen andere Hersteller gegen die vermeintlich gefährliche Konkurrenz Front. Godrej kontert mit besonders ausgebildeten Installateuren und schickt aufklärende "Eco-Vans" durchs Land. Sie streichen die größere Energieeffizienz der neuen Raumkühler heraus. Das Projekt wird von der internationalen Klimaschutzinitiative mit über 2 Millionen Euro gefördert und in Zusammenarbeit mit der GIZ realisiert.
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21:03:00 06/18/12
CO2 Zertifikate
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/18/12
Der Beitrag versucht mit grafischen Mitteln das Grundprinzip des Emissionsrechtehandels zu erklären. Emissionshandel oder auch Handel mit Emissionszertifikaten, ist ein Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel, Schadstoffemissionen mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu verringern. In der EU wurde der EU-Emissionshandel für CO2-Emission 2005 gesetzlich eingeführt. Und so funktioniert es: Es wird eine Obergrenze für bestimmte Emissionen (z. B. CO2; SO2, SO) innerhalb eines konkreten Gebiets (regional, national, international) und eines konkreten Zeitraums (z. B. Kalenderjahr) politisch festgelegt. Dann werden, entsprechend dieser Obergrenze, sogenannte Umweltzertifikate ausgegeben, die zur Emission einer bestimmten Menge berechtigen. Diese Obergrenze kann in den folgenden Jahren schrittweise gesenkt werden. Da diese Zertifikate frei handelbar sind, wird der Preis für diese Zertifikate durch die Nachfrage bestimmt. Emissionen, die ohne Emissionsrecht erfolgen, werden mit einer Strafe belegt. Das Problem: viele Länder außerhalb Europas nehmen am Emissionshandel gar nicht teil. Sie haben überhaupt keinen Anreiz ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu mindern. Deshalb ist der Emissionshandel zwar ein wichtiger Baustein im Klimaschutz. Aber erst wenn die ganze Welt verbindlich daran teilnimmt, greift dieses Marktwirtschaftliche Moment zur Begrenzung der Erderwärmung.
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21:03:00 06/18/12
Interview mit Elizabeth Thompson, UN Koordinatorin für Rio+20
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/18/12
Im Interview fragen wir Frau Thompson es in der kurzen Zeit des Gipfels möglich sein soll, Einigungen herbeizuführen, über die seit 20 Jahren diskutiert wird. Denn natürlich geht es den Entwicklungs- und Schwellenländern auch darum, ihre Interessen zu verteidigen und nicht immer nur als Bittsteller gesehen zu werden. Die UN-Beauftragte ist überzeugt, dass "Wirtschaftskrise, Bevölkerungsentwicklung und Umweltzerstörung ausreichend Druck aufbauen, damit die Nationen ihren Teil der Verantwortung übernehmen". Für sie sind die gerade die globalen Veränderungen auf der Nord- und Südhalbkugel der beste Beweggrund für die Staatengemeinschaft sich noch stärker für das Klima zu engagieren.
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21:03:00 06/04/12
Rettet den Tiger! Indonesien kämpft um seinen Regenwald
[LESS INFO] 10 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/04/12
Illegale Abholzung, Waldbrände, Wilderei - der einstige Urwald ist für immer verloren, der Lebensraum für den Sumatra-Tiger war fast ganz zerstört. Kaum fünf Jahre ist es her, da fiel im "Harapan Rainforest" noch ein Regenwaldbaum nach dem anderen dem gigantischen Rohstoffhunger der Holzindustrie zum Opfer. Heute steht der "Harapan Rainforest" auf der indonesischen Insel Sumatra für ein international beispielloses Projekt zur Rettung des Ökosystems Regenwald. Indonesien gehört mit 90 Millionen Hektar zu den größten Regenwaldgebieten der Welt. Doch zwei Drittel dieser Fläche sind als Produktionswald klassifiziert. Die Folge: beim CO2 Ausstoß liegt Indonesien nach den USA und China weltweit an dritter Stelle. Als bislang erstes und einziges Projekt zur Umsetzung des neuen indonesischen Gesetzes zur Ökosystemrestauration sollen innerhalb von 30 Jahren bis zu 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid gesichert werden. Für dieses ehrgeizige Ziel kämpft täglich das Team von "Harapan Rainforest". Sie wollen den Wald soweit wie möglich in seinen Urzustand vor der Abholzung zurückversetzen - und zwar in einem Ausmaß, wie es in anderen tropischen Wäldern bislang kaum versucht wurde: Auf einer Fläche von 101.000 Hektar forsten sie auf, züchten Setzlinge, schützen und beobachten die artenreiche Tierwelt. Doch auch das Überleben der indigenen Bevölkerung hängt entscheidend vom Wald und seinen Erzeugnissen ab. "Harapan Rainforest" ist eine gemeinsame Initiative der indonesischen Naturschutzorganisation Burung Indonesia, des britischen Vogelschutzverbandes "Royal Society for the Protection of Birds" und der internationalen Naturschutzorganisation "BirdLife International". Finanziert u.a. mit rund 7 Millionen Euro im Rahmen der Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) durch das deutsche Bundesumweltministerium.
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21:03:00 06/04/12
Fragebogen: Jerzy Krachowicz aus Polen
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Jerzy Krachowicz wohnt in Grodzisk Großpolen, knapp 100 Kilometer südöstlich von Posen (Poznan) und ist 53 Jahre alt. Er arbeitet als Hausmeister in der Berufsschule in Grodzisk. Jerzy ist glücklich über seinen 2 Wochen alten Enkelsohn, freut sich auf die Spiele der EM in seiner Heimat und liebt es, russische Piroggen (Teigtaschen gefüllt mit Quark und Kartoffeln) zu essen.
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21:03:00 06/04/12
Grünes Wohnen made in China
[LESS INFO] 12 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/04/12
Visionäre des ökologischen China haben einen Umwelttraum entworfen. Eine stinkende Industriebrache soll in ein paar Jahren 350.000 Chinesen ein neues Zuhause bieten - im Einklang mit der Natur. Ein fantastischer Plan, der in der nordchinesischen Stadt Tianjin umgesetzt werden soll. Regenerative Energien sollen 2020 ein Fünftel ausmachen. Drei Stadtteile sollen es einmal werden, mit viel Grün und einer Stadtbahn, die die Ökocity mit dem 40km entfernten Stadtzentrum von Tianjin verbindet. Der erste Stadtteil, genauer gesagt, ein Teil des ersten Stadtteils ist im Werden. Die Bauherren legen Wert auf gute Isolierung. Auf den Dächern - Solaranlagen für die Warmwasserversorgung, Regenwassernutzungsanlagen. Die Wohnungen sind so gebaut, dass sie sich natürlich belüften lassen. Heizen im Winter, Kühlen im Sommer. Die Energie für 240.000 Quadratmeter Wohn- und Bürofläche bringt ein kleines Kraftwerk mit Solarzellen und geothermischen Anlagen. Der Großteil vom Energiemix kommt aber weiterhin aus der Kohle. Das Kraftwerk vor den Toren der Ökostadt ist aber sauberer als viele andere. Neue Schwefelfilter, moderne Boilertechnik, Regenwassernutzung. In den vergangenen Jahren hat der Kraftwerksbetreiber einiges investiert und damit die Effizienz stark erhöht. Die Kraftwerke verbrauchen jetzt 17.000 Tonnen Kohle weniger im Jahr als zuvor. So wird die ganze Region Tianjin zum Modell für Klimaschutz erkoren.
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21:03:00 06/04/12
Ukraine - Fußball-EM und Menschenrechte
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/04/12
Mindestens die Hälfte des Kabinetts von Julia Timoschenko ist angeklagt. Der ehemalige Innenminister Juri Luzenko, der frühere Umweltminister Filiptschuk, der frühere Verteidigungsminister Iwaschtschenko sowie der ehemalige Wirtschaftsminister Danilischin sind im Gefängnis, teilweise mit fragwürdigen Vorwürfen. Viele glauben inzwischen, dass die Verfahren politisch motiviert sind. Mehrere dieser Häftlinge sind in Haft erkrankt. Die gesundheitliche und sanitäre Versorgung in ukrainischen Gefängnissen ist schlecht. Krankheiten wie Tuberkulose und AIDS grassieren. Vor allem die Situation des ehemaligen Innenministers Luzenko ist kritisch. Wir treffen die Frau des Inhaftierten und seinen Anwalt. Außerdem haben wir auch einen Menschenrechts-Aktivisten - mit dem wir gemeinsam einen "Betroffenen" besuchen werden. Und wir fragen, was von der "Kraft" der "orangenen Revolution" übrig geblieben ist. Ohne sie hätte es nie den Zuschlag für die EM gegeben.
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21:03:00 06/04/12
Der Wert des Waldes
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/04/12
Fast ein Drittel der Landfläche der Welt sind mit Bäumen bedeckt. Welchen Wert hat der Wald? Für Mensch und Natur ist er lebenswichtig - das lässt sich nicht in Geld ausdrücken. Die Bäume speichern CO2. Das ist gut für das Klima. Zudem wandeln sie das Treibhausgas in Sauerstoff um. Doch jedes Jahr werden 13 Millionen Hektar vernichtet. Jede Sekunde die Fläche eines Fußballfeldes. Es gibt keinen wirtschaftlichen Anreiz, Wald zu schützen. Im Gegenteil. Wird er zum Rohstoff oder in Ackerland verwandelt, bringt er Einnahmen. Diese Logik soll nun mit dem UN-Programm REDD+ umgekehrt werden. Waldschutz soll sich finanziell lohnen. Reiche Industriestaaten zahlen dafür, dass in Entwicklungsländern Wälder wieder aufgeforstet oder gar nicht erst gerodet werden. REDD+ ist zwar bereits Teil der UN-Klimarahmenkonvention. Doch auf dem letzten Klimagipfel in Durban konnten sich die Teilnehmer nicht auf die Finanzierung einigen. In wenigen Ländern gibt es positive Beispiele. In Costa Rica setzen die Menschen mit Öko-Tourismus darauf, dass der Wald überlebt, und nicht zerstört wird.
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21:03:00 06/04/12
Rettet den Tiger! Indonesien kämpft um seinen Regenwald
[LESS INFO] 12 VIEWS | ADDED 21:03:00 06/04/12
Illegale Abholzung, Waldbrände, Wilderei - der einstige Urwald ist für immer verloren, der Lebensraum für den Sumatra-Tiger war fast ganz zerstört. Kaum fünf Jahre ist es her, da fiel im "Harapan Rainforest" noch ein Regenwaldbaum nach dem anderen dem gigantischen Rohstoffhunger der Holzindustrie zum Opfer. Heute steht der "Harapan Rainforest" auf der indonesischen Insel Sumatra für ein international beispielloses Projekt zur Rettung des Ökosystems Regenwald. Indonesien gehört mit 90 Millionen Hektar zu den größten Regenwaldgebieten der Welt. Doch zwei Drittel dieser Fläche sind als Produktionswald klassifiziert. Die Folge: beim CO2 Ausstoß liegt Indonesien nach den USA und China weltweit an dritter Stelle. Als bislang erstes und einziges Projekt zur Umsetzung des neuen indonesischen Gesetzes zur Ökosystemrestauration sollen innerhalb von 30 Jahren bis zu 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid gesichert werden. Für dieses ehrgeizige Ziel kämpft täglich das Team von "Harapan Rainforest". Sie wollen den Wald soweit wie möglich in seinen Urzustand vor der Abholzung zurückversetzen - und zwar in einem Ausmaß, wie es in anderen tropischen Wäldern bislang kaum versucht wurde: Auf einer Fläche von 101.000 Hektar forsten sie auf, züchten Setzlinge, schützen und beobachten die artenreiche Tierwelt. Doch auch das Überleben der indigenen Bevölkerung hängt entscheidend vom Wald und seinen Erzeugnissen ab. "Harapan Rainforest" ist eine gemeinsame Initiative der indonesischen Naturschutzorganisation Burung Indonesia, des britischen Vogelschutzverbandes "Royal Society for the Protection of Birds" und der internationalen Naturschutzorganisation "BirdLife International". Finanziert u.a. mit rund 7 Millionen Euro im Rahmen der Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) durch das deutsche Bundesumweltministerium.
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21:03:00 05/28/12
Klima Kirgistan: Unabhängig vom staatlichen Stromnetz
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/28/12
Kirgistans Hochgebirge sind von Gletschern und Schneefeldern bedeckt. Doch durch den Klimawandel schmelzen diese immer stärker ab, Schlammlawinen und Fluten bedrohen die Bevölkerung und deren Stromversorgung. Und auch gesundheitliche Beschwerden nehmen mit dem Klimawandel zu. Mit einer Aufklärungskampagne will das Land auf die neuen Herausforderungen reagieren. Zugleich soll die Sonne als saubere und zuverlässige Energiequelle genutzt werden. Kirgistan liegt an der Schnittstelle zweier zentralasiatischer Hochgebirge, des Alai und des Tian Shan. 93 Prozent seines Staatsgebiets liegen über 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Mit dem Klimawandel steigt die Gefahr für extreme Naturereignisse wie Schlammlawinen und Fluten aus Gebirgsseen und -Flüssen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hilft dabei, eine zuverlässige medizinische Versorgung in Kirgistan aufzubauen. Um nicht mehr bei Stromausfällen von den klimaschädlichen Dieselgeneratoren abhängig zu sein, werden jetzt mehrere Krankenhäuser mit Solarpanelen ausgerüstet.
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21:03:00 05/28/12
Südafrika - Die neuen Reichen in Soweto
[LESS INFO] 22 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/28/12
Soweto, das Symbol des Kampfes gegen die Apartheid. Offiziell leben hier in den Townships im Südwesten Johannesburgs 1,3 Millionen Menschen - wahrscheinlich sind es doppelt so viele. Längst kommen auch Touristen her, es gibt Einkaufszentren und schicke Nacht-Clubs. Und eine neue schwarze Mittelschicht, die in schönen Häusern leben und ein wenig Luxus besitzen will. Meist sind sie zu bescheidenem Wohlstand gekommen, sind Doppelverdiener wie Louisa und Oupa Dhlamimi. Sie arbeitet für die Schulbehörde, er ist bei einer Bank angestellt. Ohne Bildung, sagt Louisa, wären sie jetzt nicht da, wo sie heute sind. Aber aus Soweto wollen sie nicht fort, es ist ihre Heimat. Sie wollen das Township verändern, für sich und vor allem für ihre Kinder.
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21:03:00 05/28/12
Fragebogen Neuseeland
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/28/12
Warren Suckling lebt auf der Nordinsel Neuseelands im Städtchen Dargaville. Der 64-Jährige baut auf seiner Farm Süßkartoffeln an. Globalisierung bedeutet für ihn auch härteren Wettbewerb. Ohne die Zusammenarbeit mit anderen Landwirten in einer Art Kooperative könnten er und seine Familie nicht überleben.
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21:03:00 05/14/12
Nepal - Effizientere Wassermühlen sorgen für Strom
[LESS INFO] 15 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/14/12
Wie können traditionelle Arbeitsgeräte weiterentwickelt werden, um klimaschonender zu arbeiten? In Nepal mahlen die Bauern seit Jahrhunderten Reis und Getreide mit Wassermühlen. Diese sogenannten Ghattas werden durch kleine Umbauten effizienter gemacht und sogar zur Produktion von Strom verwendet. 25.000 traditionelle Mühlen sind an Fluss- und Bachläufen im ganzen Land verteilt. Davon sind bereits 6500 umgebaut. Durch die steigende Industrialisierung Nepals kommt es zu einem immer größeren Stromverbrauch und damit auch zu häufigen Netz-Zusammenbrüchen. Tägliche Stromausfälle legen das Leben lahm. Die umgerüsteten Wassermühlen sind eine umweltschonende Alternative, die auch in vielen anderen Ländern Asiens angewendet werden könnte. Zum einen produzieren die umgebauten Mühlen selbst Strom - gleichzeitig werden sie durch einen neuen Metall-Rotor effizienter. Und machen so die sonst zusätzlichen durch Diesel betriebenen Mühlen überflüssig.
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21:03:00 05/14/12
Ohne Papiere - wie Roma in Mazedonien ums Überleben kämpfen
[LESS INFO] 17 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/14/12
1999 wurde Mazedonien binnen weniger Tage mit mehreren hunderttausend Flüchtlingen aus dem Kosovo konfrontiert. Viele von ihnen waren Roma. Die meisten sind in der Hauptstadt Skopje geblieben. Eine der 10 Gemeinden der Stadt ist Suto Orizari. Hier leben mehr als 22.000 Menschen, sie gilt als größte Roma-Siedlung weltweit. Die Lebensbedingungen dort sind schlecht, die wenigsten haben Arbeit. Ljatife Sikovska ist selbst Roma und will mit ihrer Organisation "Ambrela" helfen, die Situation ihrer Landsleute zu verbessern. Sie klärt Familien über ihre Rechte und Möglichkeiten auf und berät sie in Sachen Familienplanung.
06/18/12
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