Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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21:03:00 03/26/12
Klima Ökobriketts Kambodscha
[LESS INFO] 51 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/26/12
In Kambodscha sind Holz und Holzkohle die Haupt-Energieträger. Die Folge ist die großflächige Abholzung der Wälder. Diesen Raubbau könnte man eindämmen, hofft Carlo Figà. Er betreibt eine Fabrik bei Phnom Pen, in der er Briketts aus den Resten von Kokosschalen und getrocknetem Biomüll herstellt.
Die alternativen Brennstoffe haben den Vorteil, dass keine neuen Bäume abgeholzt werden müssen. Zudem sind sie billiger und brennen länger. Trotzdem gibt es Schwierigkeiten, das Produkt erfolgreich auf den Markt zu bringen. Carlo Figà ist überzeugt, dass er es schaffen kann. Der gebürtige Spanier war Englischlehrer in Kambodscha und hat zusammen mit der NGO Geres die Brikettfabrik ins Leben gerufen. Die NGO hat sich inzwischen zurückgezogen, Carlo Figà hat die Fabrik mit eigenem Geld übernommen und will sie wirtschaftlich in die schwarzen Zahlen bringen. Doch das ist nicht so einfach. In der Stadt gibt es harte Konkurrenz um Kokosnussschalen und Müll. Calo Figà ist dabei, Zubringer vom Land aufzubauen, dort ist der Rohstoff nicht so umkämpft. Und er versucht, die Vermarktung zu professionalisieren. Dazu arbeitet der Spanier mit einer französischen Hilfsorganisation zusammen, die Studenten zu Vermarktern ausbildet. Erste Erfolge zeigen sich: Zu Beginn des Projekts konnten 2 Tonnen Briketts im Monat verkauft werden. Nun sind es bereits 10 Tonnen.
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21:03:00 03/26/12
Pakistan - Mikrokredite aus der Gemeinde
[LESS INFO] 32 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/26/12
Mikrokredite sind Kleinstkredite von einem Euro bis unter 1.000 Euro an Kleingewerbetreibende überwiegend in Entwicklungsländern. Sie basieren auf dem Selbsthilfe- und Solidaritätsprinzip. 2004 begann ein UN Projekt, das in Dörfern im Nordosten des Landes Geld von den Bewohnern einsammeln lies.
Als genug zusammen war wurde davon Kleinkredite an die Bewohner verteilt mit extrem niedrigen Zinsen von unter 1%. Hauptanliegen der Initiative war es den Lebensstandard der Gemeinde zu heben, die Armut zu reduzieren. Es funktionierte wie das Genossenschaftsprinzip - die Dorfgemeinschaft entschied wer, wann, wie viel Kredit zu welchen Zinsen bekam. Der Film besucht die Dörfer und fraht innerhalb der Dorfgemeinschaft nach, wie sich das Prinzip in den letzten 8 Jahren bewährt hat. Beispielsweise bei Yasmen Akhtar: sie musste zum Lebensunterhalt der Familie etwas dazuverdien. Mit Hilfe eines Kleinstkredites hat sie sich nun ihren Nebenverdienst aufgebaut. Den kleinen Vorgarten hat sie zum Gemüseanbau umgestaltet mit dem sie jetzt ihr Zubrot verdient. Die Projektleitung erzählt, dass 99% der Kredite fristgerecht zurückgezahlt werden. Das rinzip der Eigenverantwortunng durch die Gemeinschaft scheint im Kleinen zu funktionieren.
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21:03:00 03/26/12
Portugal - Absturz einer Kolonialmacht
[LESS INFO] 40 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/26/12
Rund hunderttausend Portugiesen haben in den letzten 4 Jahren ihr Land Richtung Angola verlassen. Sie verlassen ein europäisches Land, das ihnen keine Perspektive mehr bietet. Neben Griechenland und Irland ist Portugal das dritte Euroland, das internationale Finanzhilfen erhält.
Das Land steckt tief in der Rezession: Die Wachstumsaussichten musste der portugiesische Minister jetzt sogar weiter nach unten korrigieren. (Die portugiesische Wirtschaft wird im laufenden Jahr um 3,3 Prozent (statt 3,0%) schrumpfen.) Der Film zeigt das Leben in Portugal am Beispiel von Rosy und Anthony Almeida. Wir sind in Coimbra, ca. 100 Kilometer von Porto entfernt. Hier leben die Kinder von Jacques und seiner Frau (s. Angola-Beitrag) bei der Oma, Rosy Almeida. Ihre Mutter aus Angola sehen sie meistens nur auf dem Bildschirm, via Skype. 30 Jahre lang war Rosys Mann Anthony Geschäftsführer einer Tankstelle. 1200 Euro bezieht er heute als Ruhestandsgeld. Hinzu kommen knapp 500 Euro, Rosys Mindestrente. Von diesem Geld müssen sie demnächst Steuern abgeben. Immer mehr Medikamente selbst bezahlen. Das alles bei steigenden Lebenshaltungskosten. Jeden Tag neue Ankündigungen in den Nachrichten. Sparmaßnahmen von der Regierung. Von ihrer Tochter aus Angola bekommen die Großeltern regelmäßig Geld geschickt. So funktioniert das jetzt: die jungen Emigranten unterstützen ihre Eltern. Übernehmen die Aufgabe, die der Staat nicht mehr leisten kann. "Portugal hat keine guten Lebensbedingungen mehr. Man kann hier kaum noch eine Familie ernähren. Aber trotzdem ist es nicht gut, dass so viele Junge weggehen müssen. Weg von der Familie - das ist schlimm. Vor allem wegen der Kinder."
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21:03:00 03/19/12
Wohnzimmer welweit: Saas Fee, Schweiz
[LESS INFO] 31 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/19/12
Wir sind zu Gast bei der Familie von Beat Anthamatten (53) mit Frau Chantal (48) Insgesamt haben die bekennenden Christen vier Kinder. Es handelt sich um eine Hotelierfamilie, die im Nobelort Saas Fee im traditionellen Holzbaustil das ganze Jahr über Gäste aus aller Welt betreut.In ihrem Privathaus haben sie kein Holz verbaut. Dort sollte es alles aus Mauerwerk und weißem Putz sein, sozusagen als Kontrast zur täglichen Arbeitsumgebung. Besonders stolz ist Beat auf die Williams-Birne (Schnaps) aus der Region, eine Leckerei die er nur besonderen Gästen anbietet.
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21:03:00 03/19/12
Klima Bolivien: Wassermanagement
[LESS INFO] 13 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/19/12
In den Trockenzonen im Süden Boliviens sind die Bauern stark vom Klimawandel betroffen. Die Regenzeiten sind kürzer und heftiger als früher, die Trockenperioden lassen die Felder verdörren. Besseres Wassermanagement und neue Bewässerungsstrategien sollen der Landwirtschaft und den Menschen dabei helfen, sich an den Klimawandel anzupassen.Das Pilot-Projekt wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative von der GIZ durchgeführt, die in den bolivianischen Anden den Bauern bei der "Wasserernte" hilft. Das heißt u.a. Bau von Kanälen und Speichertanks, Wiederaufbau eines Staudamms, Aufforstung und Verteilsysteme für Wasser. Von Armut betroffen sind vor allem ländliche Gebiete Boliviens, deren lokale Wirtschaft nur geringe Vielfalt aufweist und deren Potenziale aufgrund knapper Wasserressourcen beschränkt sind. Rückgang der Wasserverfügbarkeit, Verkürzung von Vegetationszeiten, Zunahme von extremen Wetterereignissen und Produktionsrisiken. Besonders in den Trockenzonen Südboliviens sind landwirtschaftliche Produktion und die dazu notwendigen Wasserressourcen wichtige Faktoren zur Sicherung von Lebensunterhalt und Einkommen.
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21:03:00 03/12/12
Junge Muslime in den USA
[LESS INFO] 10 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/12/12
Sie sind jung, Amerikaner und muslimischen Glaubens. Sie sind Teil der Gesellschaft und bekleiden z.T. hohe Ämter in der Verwaltung. Und doch werden sie von vielen Amerikanern angefeindet.Einer Studie des Centers for American Progress zu Folge wird den US-Bürgern von Medien, Predigern und Experten glauben gemacht, dass ein Großteil der muslimischen Gemeinschaft in ihrem Lande nur vorgibt moderat zu sein und sich vom Terrorismus der radikalen Islamisten nicht ausreichend distanziert. Suhail Kahn ist in den USA geboren und, wie er berichtet, erlebt er diese Vorurteile immer wieder. Ende der 90er Jahre arbeitete er im Kongress für die Republikaner. Khan wechselte später in die Administration von Präsident George W. Bush. Wie alle Mitarbeiter des Weißen Hauses musste er seine Gesetzestreue nachweisen. Suhail Khan wurde vor seiner Einstellung einem strengen Sicherheitscheck unterzogen und trotzdem nach den Anschlägen vom 11. September zeitweilig als Terrorist verdächtigt.
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21:03:00 03/12/12
Namibia - König der Tiere in Gefahr
[LESS INFO] 13 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/12/12
Erwachsene Löwen stehen am oberen Ende der Nahrungskette und haben, abgesehen vom Menschen, keine Fressfeinde zu befürchten. Und meist können sie sich - zumindest im südlichen Afrika - in den Naturreservaten ungefährdet fortpflanzen.Trotzdem sind Namibias Löwen bedroht: Trophäenjäger, der Verlust ihres Lebensraums durch den Klimawandel und etwas das Wissenschaftler den Mensch-Wildtier-Konflikt nennen dezimiert im Etosha Nationalpark den König der Tiere beträchtlich. Afrikanische Bauern töten Hunderte von Löwen jedes Jahr bei dem Versuch ihr Vieh zu schützen. An der südlichen Grenze des Etosha National Park, im Norden Namibias, versucht nun eine handvoll entschlossener Naturschützer den Konflikt zu entschärfen und ein friedliches Miteinander von Mensch und Raubtier zu sichern. Africat North und dessen Leiterin Tammy Hoth kämpfen um den Erhalt der Großkatzen.
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21:03:00 03/12/12
Global Snack: Banitza aus Sofia, Bulgarien
[LESS INFO] 27 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/12/12
Banitza ist die Königin der bulgarischen Küche. Seit dem Mittelalter ist das Salzteiggebäck, das einem Hefezopf sehr ähnlich ist, auf dem Esstisch jeder bulgarischen Familie zu finden. Ein Kultsnack für die Massen, den man für umgerechnet einen Euro bekommen kann.Es ist ein einfaches und sparsames Teiggericht aus Mehl, Salz und Wasser. Neben dem Käse werden verschiedenste Füllungen angeboten: Lauch, Pilze, Schinken oder Spinat.
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21:03:00 03/12/12
Thailand - Klimaschutz durch Energieeffizienz
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/12/12
Thailand braucht für seine Industrie immer mehr Energie und importiert inzwischen bereits bis zu 10% seines Stroms. Die Zunahme der Industrie verursacht einen starken Anstieg der schädlichen Treibhausgasemissionen.Eine deutsch-thailandische Initiative, finanziert von der Internationalen Klimaschutzinitiative, versucht nun den Einsatz der Energien effizienter zu gestalten und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Thailändische Regierung strebt langfristig eine "Low Carbon Industry" an. In der Zusammenarbeit mit Deutschland konzentriert man sich beim Projekt "Energy Efficiency for Small and Medium Enterprises " in mehreren Pilotprojekten auf die bessere Ausnutzung der Energie in kleinen und mittleren Unternehmen. Gleichzeitig finden in regelmäßigen Abständen Beratungen mit dem Umweltministerium statt. Am Ende soll nun mit deutscher Expertise ein "Energieeinsatz und Klimaschutzplan" für Thailands Wirtschaft entwickelt werden.
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21:03:00 03/05/12
Männer in Frauenberufen und umgekehrt
[LESS INFO] 28 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/05/12
Männer schrauben, lackieren und löten, Frauen schminken, erziehen und pflegen. Das klingt nach vorgestern, doch typische Frauen- und Männerberufe gibt es noch immer. Auf einen männlichen Erzieher, Kosmetiker oder Krankenpfleger kommen in Deutschland neun Frauen.Das Statistische Bundesamt hat auf der Basis des Mikrozensus ausgewertet, welche Berufe Männer und Frauen in den vergangenen 20 Jahren gewählt haben. Fazit: Seit 1991 hat sich kaum etwas verändert. Trotz aller Debatten über Gleichberechtigung und Initiativen wie dem "Girls Day", der Mädchen technische Berufe näherbringen soll, unterscheidet sich die Berufswahl von Männern und Frauen immer noch enorm. Im Jahr 2009 waren 49 Prozent der Männer und 36 Prozent der Frauen in Berufen tätig, die zu mehr als 80 Prozent vom eigenen Geschlecht ausgeübt wurden. Warum nur? Wiebke Feuersenger nimmt die Gleichberechtigung in der Berufswelt westlicher Industrienationen aufs Korn.
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21:03:00 03/05/12
Fragebogen Costa Rica
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/05/12
Miguel Méndez García lebt in Pilangosta, Provinz Hojancha in Costa Rica.Er ist 37 Jahre alt und arbeitet als Verwalter eines Naturschutzgebiets.
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21:03:00 03/05/12
Klimaschutz in Ruanda: Strom aus Muskelkraft
[LESS INFO] 8 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/05/12
Licht in ländliche Regionen ohne Strom zu bringen, ist eine der größten Herausforderungen von Entwicklungsländern. Während in Ländern wie Ruanda und Indien der Ausbau des Stromnetzes noch mehrere Jahrzehnte dauern wird, liefern private Unternehmer praktikable Lösungen:Sameer Hajee, ein Kanadier mit Wurzeln in Ostafrika, vertreibt sogenannte Nuru-Lights, akkubetriebene LED Lichter. Inzwischen ist er in Ruanda sehr erfolgreich. LED-Lichter leuchten nicht nur lange; sie werden weder heiß noch setzen sie giftige Gase frei. Allerdings müssen ihre Akkus auch fernab eines Stromnetzes aufgeladen werden. Statt auf Solarzellen, setzt Sameer auf umgebaute Fahrräder, welche die Akkus in 20 Minuten aufladen. Die LEDs können dann für bis zu zehn Tage benutzt werden - ein riesiger Schritt weg vom klimaschädlichen Kerosin. Die Kreativität, mit der die ländliche Bevölkerung die LEDs nutzt, kennt keine Grenzen.
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21:03:00 03/05/12
Männerüberschuss in Asien
[LESS INFO] 41 VIEWS | ADDED 21:03:00 03/05/12
Ein Gespräch mit Babatunde Osothimehin, Direktor des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). Viele Studien weisen in jüngster Zeit auf ein besorgniserregendes Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis einiger Länder hin. In manchen Regionen Chinas und Indiens etwa herrscht akuter Frauenmangel.Der Grund für das demografische Ungleichgewicht ist die traditionelle Präferenz von Söhnen und die jahrelange, systematische Abtreibung weiblicher Föten. Der wachsende Zugriff auf medizinische Möglichkeiten das Geschlecht eines Fötus vorherbestimmen zu können, verschärft die Situation. Ein normales Geschlechterverhältnis bei Geburt reicht von 102 bis 106 Männer pro 100 Frauen. In manchen Regionen Indiens und Chinas beträgt das Verhältnis inzwischen 130 zu 100. Dieses Ungleichgewicht hat lang anhaltende soziale und demografische Auswirkungen, die schon heute spürbar sind. UNFPA Direktor Osothimehin nimmt in einem Interview mit der DW Stellung dazu und erläutert die Folgen.
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21:03:00 02/27/12
Ein Dorf für kriegsverletzte Kinder
[LESS INFO] 22 VIEWS | ADDED 21:03:00 02/27/12
Am 28. Februar 2012 stellen die Vereinten Nationen ihren neuen Bericht zur Situation von Kindern weltweit vor. Wieder wird die erschreckend hohe Zahl an Kindern, die perspektivlos in Krisengebieten leben oder als Soldaten missbraucht werden, die Weltöffentlichkeit schockieren. Die deutsche Hilfsorganisation "Friedensdorf International" sorgt sich seit 1967 um die medizinische Behandlung von Kindern aus Kriegsregionen. Das Friedensdorf in Oberhausen ist ein vorübergehendes Zuhause für rund 150 Kinder aus der ganzen Welt. In ihren Heimatländern gehören Bürgerkrieg und der Kampf ums Überleben zum Alltag. Viermal im Jahr fliegt die Hilfsorganisation verletzte Kinder nach Deutschland und kümmert sich medizinisch um sie. Nicht nur die sichtbaren Wunden versuchen die Mitarbeiter zu heilen. Fast 300 Krankenhäuser in Deutschland arbeiten mit den Helfern zusammen. Sie behandeln die Kinder kostenlos. Für die Dauer der Behandlung wohnen sie im Friedensdorf in Oberhausen. Dort können sie sich von den Operationen erholen, außerdem lernen sie Deutsch im Schulunterricht, backen zusammen oder basteln in der Holzwerkstatt. Zumindest vorübergehend können sie das machen, was zu einer Kindheit gehört.
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21:03:00 02/27/12
Destination Europa - Auf den Spuren eines Schleusers in Nordnigeria
[LESS INFO] 17 VIEWS | ADDED 21:03:00 02/27/12
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen leben rund 215 Millionen Menschen nicht in ihren Heimatländern. Das sind gut drei Prozent der Weltbevölkerung. Nur 15 Millionen von ihnen sind Flüchtlinge; die meisten entscheiden sich aus wirtschaftlichen Gründen für eine Migration. Arbeitslosigkeit und Armut im Herkunftsland sind die wichtigsten Abwanderungsgründe.In vielen Ländern sind die Lebensbedingungen kaum erträglich, während in Europa Sicherheit und Wohlstand locken. Doch nur Wenigen gelingen Flucht und Neuanfang in der Fremde. Der junge Nigerianer John (Name von der Red. geändert) hat es nicht geschafft. Mehrmals versuchte er als irregulärer Migrant, sein Traumziel Europa zu erreichen. John wurde festgenommen, misshandelt, zurückgeschickt. Jetzt versucht er mit seinem Insiderwissen, etwa der geheimen Wüstenrouten sowie Kontakten zu Schleusern, Geld zu verdienen. In einer Grenzstadt in Nordnigeria bietet er jungen Migranten an, ihnen auf der langen Reise in Richtung Norden zu helfen - sofern sie das nötige Geld haben. Das Geschäft mit der Flucht blüht. Denn viele Nigerianer hoffen, nach dem Sturz der Regime in Libyen und Ägypten einfacher durch Nordafrika bis ins ersehnte Europa zu kommen.
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21:03:00 02/27/12
Klima Chile: Kinderprojekt in den Anden
[LESS INFO] 8 VIEWS | ADDED 21:03:00 02/27/12
"Land und Tal für unsere Kinder" heißt das engagierte Projekt von Pilar Aguirre. In den chilenischen Anden ist es vor einem Jahr gestartet. Die Idee: Kindern aus den umliegenden Dörfern ein Stück Garten zur Verfügung stellen. Den sollen sie selbst pflegen und so lernen, die Natur besser zu schützen.Als grüne Oase ist das reizvolle Elqui-Tal im Norden Chiles ein Touristenmagnet inmitten der kargen Gebirgslandschaft. Doch immer längere Dürreperioden und damit akuter Wassermangel lassen die Landschaft versteppen. Neue Anpflanzungen sollen die Bodenerosion verhindern helfen. Jedes Kind bekommt ein Stück Land von einem Quadratmeter, um es nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die chilenische Regierung unterstützt das Projekt mit rund 20.000 Euro. Etwa 2000 Bäume hat sie bereits zur Verfügung gestellt, die nun in einem sogenannten "Wald der Kinder" gepflanzt werden. Für die Kinder zwischen 5 und 13 Jahren ist das Projekt eine Chance, viel zu lernen. Ihre Familien sind meist arm, manche Eltern haben Alkohol- und Drogenprobleme und kein Geld für die Bildung ihrer Kinder. Für die Teilnehmer des Projekts gibt es Kurse in Umweltschutz und Biologie genauso wie in Mathematik und Spanisch. Kreativität, Eigeninitiative und soziale Fähigkeiten der Kinder sollen gefördert werden.
03/26/12
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