Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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21:03:00 08/27/12
Schule statt Bomben- Flüchtlingslager Yida im Südsudan
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Zurzeit strömen fast 500 Menschen täglich in das Flüchtlingslager in Yida im Südsudan. Laut UNHCR befinden sich derzeit 63 500 Menschen (Stand Juli 2012) im überfüllten Lager. Ursprünglich wurde es nur für 15 000 Menschen konzipiert. Die Flüchtlinge sind vor dem Konflikt und der Nahrungsunsicherheit in Süd Kordofan (Bundesstaat im Süden des Sudan) geflohen und kommen nach tage- oder gar wochenlangen Fußmärschen über die Nuba Mountains häufig in einem kritischen Zustand hier an. Der Film erzählt die Geschichte von Nemat Ayub, 14 Jahre alt. Sie ist, wie die anderen Schüler auf eigene Faust hergekommen, ohne Eltern, 200 Kilometer gelaufen nach Yida in den Südsudan. Nemat Ayub ist eines von fast 3.000 Kindern, die alleine gekommen sind. In diesem Lager lebt sie, betreut vom UNHCR, dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen. Hier kann sie wieder zur Schule gehen, bekommt täglich mehrere Mahlzeiten pro Tag und hat eine, wenn auch winzige Unterkunft. Das geht nicht allen so im völlig überfüllten Lager. Krankheiten sind ausgebrochen - Drei bis vier Kinder sterben hier jeden Tag. Viele Eltern wissen gar nicht, dass es hier kostenlos medizinische Hilfe gibt. Ärzte ohne Grenzen versucht zwar mehr Personal einzufliegen, aber noch ist die Lage kritisch. Derweil sucht Nemat Ayub verzweifelt nach ihren Eltern. Wie für viele andere Menschen im Lager ist die Datenbank der UNHCR die einzige Hoffnung sie wieder zu finden - für Nemat bisher vergeblich.
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21:03:00 08/27/12
Chile - ein Leben für die Bildung
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Die Social Entrepreneurin Marie Anne Mùller leistet das, was der chilenische Staat seit Jahren vernachlässigt - sie garantiert kostenfreie Ausbildung. Denn die Hälfte der allgemeinbildenden Schulen und Hochschulen im Land sind privat. Eine Ausbildung kostet bis zu 40.000 Dollar - Summen, die sich viele chilenische Familien nicht leisten können. Staatliche Schulen sind keine Alternative: chronisch unterfinanziert bieten sie nur eine minderwertige Ausbildung. Seit Monaten kämpfen Schüler und Studenten für bessere Bildungschancen auf den Strassen der Hauptstadt. Die Chilenin Mary Anne Mùller hat ihre eigene Strategie. Mit der "Fundación Origen" gründete sie 1991 eines der ungewöhnlichsten Schulprojekte des Landes. Dazu brachte sie einen Teil des Familienvermögens ihrer sehr wohlhabenden chilenischen Familie in ihre eigene Stiftung ein. Für die rund 400 Schüler, die aus den ärmsten Familien rund um die Hauptstadt Santiago kommen, ist es die einzige Möglichkeit auf einen Schulabschluss und damit eine Zukunft. So auch Gustavo Rojas (17) aus einem der Armenviertel vor Santiago. Das Waisenkind wohnt mit Hilfe der Stiftung bei Freunden und wird psychologisch betreut. Die Schule baut auf ein Duales System - Lernen und Berufsausbildung. Außerdem betreibt die Stiftung neben der Schule einen Biobauernhof - dort können die Auszubildenden das Imkern, die Viehwirtschaft oder landwirtschaftliche Techniken lernen.
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21:03:00 08/27/12
Global Snack - Tacacho Mixto aus Peru
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
An einem Straßenstand in Lima servieren Yasmin Losano und ihr Sohn Marco einen echten Urwaldsnack. Es gibt frittierte Bananenbällchen mit Koteletts und Würstchen, dazu scharfe Soße und etwas frischen Salat. Ihr Hungrigen - auf nach Peru!
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21:03:00 08/27/12
Klima in China - es stinkt zum Himmel!
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Chinas Städte versinken im Müll. Darauf reagierte die Regierung in Peking bereits 2006 mit einer umweltpolitischen Zielvorgabe: mindestens 70 Prozent der städtischen Abwässer und 60 Prozent des städtischen Hausmülls sollten so umweltverträglich entsorgt werden. Die Herausforderung liegt im Umweltmanagement. 200 der 585 untersuchten Städte hatten keine zentrale Abwasserverwaltung, in 187 Städten gab es keine Müllbeseitigungsanlagen. In Gaobeidan, 80 km südlich von Peking, wurden mit deutscher Hilfe eine Müllabfuhr und eine Müllverwertungslogistik aufgebaut. Vor jedem Haus gibt es nun eine Mülltonne, die regelmäßig geleert wird und ein Entsorgungssystem, das den Müll trennt. Experten der AWN Umwelt GmbH, eine Abfall-Wirtschaftsgesellschaft aus Süddeutschland helfen mit, nicht nur den Entsorgungskreislauf zu organisieren, sondern ihn auch am Laufen zu halten und an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Außerdem sollen klimaschädliche Metangase vermieden werden. Methangas schädigt das Klima 21-mal mehr als Kohlendioxid. Eine Tonne Hausmüll kann unter diesen Bedingungen Methan in einer Menge freisetzen, die 2 Tonnen CO2 entspricht. Auch die einstigen Straßenmüllsammler von Gaobeidan haben jetzt einen neuen Job im Bereich Rohstoff-Recycling. Geht es nach Chinas Zentralregierung, soll die Anlage in Gaobeidan in den Kommunen Chinas bald Nachahmer finden.
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21:03:00 08/20/12
Klimafreundlich - Lesothos "Blaues Gold"
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/20/12
In den Bergen Lesothos, einem Königreiches im Süden Afrikas ist in den letzten Jahren ein kompliziertes System aus Staudämmen und unterirdischen Wasserpipelines entstanden. Lesotho ist die klimafreundliche Wasserquelle für die südafrikanische Region Gauteng. Davon profitieren mehr als 12 Millionen Einwohner. Zusätzlich zur Wasserversorgung entsteht auch‚saubere’ Energie. Ein unterirdisches Wasserkraftwerk produziert fast 90 Prozent des derzeitigen Energiebedarfs von Lesotho. Der Verkauf des Wassers und der Energie ist für das kleine Königreich lukrativ. Weitere Dämme sollen mehr Wasser sammeln und ein größeres Wasserkraftwerk soll dem wachsenden Energiebedarf der Region gerecht werden und gleichzeitig die Emissionen senken. Der Nachbar Südafrika versucht seinerseits die Wasserverschwendung zu stoppen und ganze Wasserleitungsnetze zu sanieren. In einem Private Public Partnership, gefördert durch die GIZ, wird in einer ersten Gemeinde das Leitungsnetz instandgesetzt. Dadurch sollen Wasser- und Energie gespart und das Bewusstsein in der Bevölkerung für das kostbare Gut gefördert werden. Lesotho und Südafrika profitieren durch diese Projekte in mehrfacher Hinsicht. Der Wasserverkauf ist Lesothos größte Staatseinnahme. Das Geld geht in Infrastrukturmaßnahmen und andere wichtige Projekte des armen Landes. Zudem entsteht saubere Energie für das Land. Und das trockene Gebiet um die Region Gauteng, kann sich dem zunehmenden Klimawandel stellen.
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21:03:00 08/20/12
Wohnzimmer weltweit: Leben auf dem Hausschiff
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/20/12
Karin und Albrecht Scheubner sind elf Monate im Jahr auf dem Wasser. Dieses Mal haben sie in Berlin angelegt. Prinzipiell könnte es aber auch jeder andere Ort der Welt sein. Denn diese Familie wohnt auf einem Schiff.
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21:03:00 08/13/12
Grauwasserrecycling in Jordanien
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Intensiver Wasserverbrauch bei extremer Wasserknappheit - Jordaniens Tourismuswirtschaft befindet sich in einem Dilemma. Eine neuartige Anlage zum Recyceln von Grauwasser soll helfen. In einem Hotel am Toten Meer wurde sie erstmals eingebaut und seitdem wird hier ein Drittel Wasser eingespart. Das Abwasser kann nun als Wasch- und Spülwasser "wiederverwertet" werden. Initiiert hat das Projekt die GIZ in Zusammenarbeit mit der Firma Hansgrohe. Solche Ansätze sind enorm wichtig, denn die Tourismusbranche wächst, Engpässe bei der Versorgung mit Wasser sind vorhersehbar. Laut Prognosen wird der Wasserverbrauch im trockenen Jordanien, im Jahr 2020 bei 513 Millionen Kubikmeter Wasser liegen. Das sind fast 20% mehr als 2010, und die Grundwasserressourcen im Jordanbecken nehmen immer mehr ab. Der Grundwasserspiegel des Jordan und seiner Zuflüsse sinkt und wegen des Klimawandels werden Niederschläge weiter abnehmen. Zudem hat die Geschichte politische Brisanz: Anrainer des Jordan Flusses sind neben Jordanien Israel, Syrien, Libanon und die palästinensischen Gebiete. Die aus Syrien ins Land strömenden Flüchtlinge verschärfen die Lage zusätzlich. Von verschiedenen Seiten wurde für die Zukunft bereits der Kampf ums Wasser prognostiziert - umso wichtiger ist eine sorgfältige Ressourcennutzung
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21:03:00 08/13/12
Patagonien - Umweltschutz versus saubere Energie
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Über 2630 km2 Land, größer als das Saarland, hat Kris Tompkins und ihr Ehemann in Südchile 2004 von Viehbaronen gekauft. Das Millionärsehepaar hat sein Vermögen in der Bekleidungsbranche (Esprit/Northface/Patagonia) gemacht und investiert nun in Umweltschutz. Das "Chachabucco-Tal" soll einmal das Herzstück ihres Naturparks Patagonien werden. Hier leben rund 40 einheimische Mitarbeiter. Ein Minidorf, in dem sich die Mitarbeiter und ihre Familien weit weg von der nächst größeren Stadt, auch zuhause fühlen sollen. Selbst für die Kinder gibt es eine eigene Schule. Die Energiewirtschaft Chiles will die beiden großen Flüsse, den Rio Biobio und den Rio Imperial am Rande des Gebietes zur Stromerzeugung nutzen. Deshalb sollen hier fünf Staudämme gebaut und große Landflächen überflutet werden. Das alles vor allem für die Minen im Norden, die immer mehr Energie brauchen. Der Film berichtet vom Kampf der Familie Tompkins gegen die chilenische Politik, gegen Viehzüchter und Pumajäger und von der Leidenschaft der ehemaligen Businessfrau Kris Tompkins die Regionen Patagoniens in ihrem natürlichen Zustand zu belassen. Das Ehepaar Tompkins hat in den letzten 20 Jahren in Südamerika für rund 250 Mio. Dollar insgesamt 11 Naturparks geschaffen. Einen Teil davon haben sie der chilenischen Regierung als Naturreservate zurückgegeben.
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21:03:00 08/13/12
Fragebogen: Tong Musheng, Bäuerin aus China
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/13/12
Die 62jährige Tong Musheng kommt aus der Provinz Hebei in Nordchina. Sie ist Bäuerin und Abgeordnete im Volkskongress. Die Bildung ihrer Enkelkinder und ihr Stück Land sind ihr das Wichtigste. Was Globalisierung bedeuten soll, das weiß sie nicht.
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21:03:00 08/06/12
Kartoffeln statt Kokosnüsse - Klimawandel in der Südsee
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Dem pazifischen Inselstaat Vanuatu läuft die Zeit davon. Bereits heute leiden die Ureinwohner des Inselstaates in der Südsee unter Überschwemmungen, Zyklonen, Küstenerosion, Wasserknappheit. Wenn alle Prognosen stimmen, ist das erst der Anfang. Die Wetterextreme werden zunehmen, der Meeresspiegel steigen, Nahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Die Mehrheit der indigenen Bevölkerung ist für ihren Lebenserhalt auf die natürlichen Ressourcen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei angewiesen. Aber den Inselbewohnern war lange nicht klar, dass der Klimawandel ihre Lebensgrundlage nachhaltig in Mitleidenschaft zieht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert seit 2009 auf den Inseln Bildungsmaßnahmen für Politiker und Journalisten und hat - auch im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative - mehrere Projekte für die lokale Landbevölkerung angeschoben. So werden z.B. auf der Hauptinsel Efate neue, robustere Gemüsearten wie Kartoffeln oder Kohl angebaut. Im Dorf Teouma sind wir bei der ersten Ernte dabei. An der Küste besuchen wir ein Projekt zum Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Mangrovenwälder.
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21:03:00 08/06/12
Aufbruch Afrika - Nigerias moderne Medizinmänner
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Fatunde Ojo ist ein traditioneller Heiler und lebt in Kuruduma, einem kleinen Vorort von Nigerias Hauptstadt Abuja. Um die Zutaten für seine Medizin zu finden, muss er lange laufen. Vieles wächst in den Wäldern, doch die verschwinden immer schneller. Abuja wächst immer weiter ins Umland hinein, immer mehr Menschen kommen hierher, um Arbeit zu finden. Auch Fatunde Ojo will sein Geschäft ausbauen und neue Märkte suchen. Die traditionellen Heiler werden von der Behörde für Lebensmittel und Medikamentsicherheit in Nigeria kontrolliert so gut es geht. Sie schreibt feste Verfahren vor, wenn Heiler ihr Geschäft ausbauen wollen. Fatunde nutzt das wenige Geld, um seine Medizin professionell und den Vorschriften entsprechend zu verpacken. Radio und Fernsehwerbung, wie sein Konkurrent Elisha Barbola, kann er sich nicht leisten. Er weiß, dass sein Geschäft leiden wird, wenn er an den alten Methoden festhält. Die Konkurrenz unter den Heilern ist groß. Um im Geschäft zu bleiben, verteilt er überall Werbezettel in der Stadt.
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21:03:00 08/06/12
Gejagte Jäger - Awá-Indianer im brasilianischen Regenwald
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Die Awá sind perfekt an ein Leben im Wald angepasst. Doch um hier überleben zu können, brauchen sie ein großes Gebiet intakten Regenwalds. Sie sind ständig unterwegs - ihr Leben richtet sich ganz nach den Reifezeiten der Früchte und den Wanderbewegungen ihrer Beutetiere. Ein Schutzgebiet soll ihnen ihre traditionelle Lebensweise garantieren. Doch in der Realität sind die abgelegenen Wälder im Norden Brasiliens ein rechtsfreier Raum. Siedler, Holzfäller und "Pistoleros” dringen immer tiefer in das Territorium der Awá ein, zerstören den Wald und töten die letzten Angehörigen des Jäger- und Sammlervolkes. Der Beitrag verfolgt ihre Wanderwege und zeigt die Lebensumstände der Awá.
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21:03:00 07/30/12
Nicaragua - Rettung für den Managuasee
[LESS INFO] 17 VIEWS | ADDED 21:03:00 07/30/12
Jahrzehntelang gingen die Abwässer der Anwohner und Landwirte ungefiltert in den Managua-See. Die Folgen: Infektionskrankheiten und Schadstoffe im Fisch. Nun liefert eine Kläranlage sauberes Wasser - und mehr. Getrockneter Klärschlamm kann synthetischen Dünger ersetzen - ein Beitrag zum Klimaschutz. Auch die Landwirte sollen überzeugt werden den klimafreundlichen Dung auf ihren Feldern zu verwenden. Der Aufbau der Kläranlage und Solartrockenanlage wurde durch externe Mittel ermöglicht. Jetzt wird das Projekt von lokalen Kräften weiterentwickelt: Das in der Kläranlage entstehende Methangas soll künftig zur Energieerzeugung verwendet werden. Auch in der nahegelegenen Stadt Granada arbeiten die Projektmitarbeiter bereits an Plänen für eine Trinkwasserversorgung. Dort sind Trink- und Abwasserinfrastruktur bisher unzureichend.
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21:03:00 07/30/12
Global Snack - Laos
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 21:03:00 07/30/12
Die beste Nudelsuppe in Luang Prabang gibt es im Imbiss von Sing. Sie führt seit 20 Jahren den Landen. Gegen 6 Uhr 30 morgens wird geöffnet und um 10 Uhr früh bereits wieder geschlossen - denn dann ist der Snack bereits ausverkauft. Eine Mahlzeit kostet zwischen einem und 6 Euro. Zutaten wie Leber und Niere oder andere Innereien fehlen in keiner Suppe.
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21:03:00 07/30/12
Social Entrepreneur Christian Hiß setzt sich für nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland ein
[LESS INFO] 18 VIEWS | ADDED 21:03:00 07/30/12
Christian Hiß möchte das Höfesterben in Deutschland aufhalten und eine nachhaltige Landwirtschaft aufbauen, die bald auch noch Gewinne abwirft. 2006 gründete er die Regionalwert AG, eine Aktiengesellschaft in der Region Freiburg. Seine AG kauft und verpachtet Bauernhöfe, Äcker und Immobilien, um sie zu bewirtschaften. Christian Hiß geht es um die gesamte Wertschöpfungskette - Produktion, Vertrieb, Marketing, Verkauf. Ziel ist es, Kapital zu beschaffen für regionale, ökologische und nachhaltige Landwirtschaft. Gleichzeitig werden die Bürger an regionaler Landwirtschaft beteiligt.
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21:03:00 07/23/12
Bangladesch: Frauen für Klimaanpassung
[LESS INFO] 7 VIEWS | ADDED 21:03:00 07/23/12
Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Erde, die Menschen leiden besonders unter dem Klimawandel. Der macht sich durch vermehrte Zyklone, Überschwemmungen und Tsunamis bemerkbar. Zwar gibt es bereits eine Reihe von Anpassungsmaßnahmen, doch Frauen kommen darin häufig zu kurz. Die Organisation "Centre for Global Change" (CGC) will die Rolle der Frau auf Regierungs- und lokaler Ebene stärken. Im Südosten des Landes nahe der indischen Grenze unterstützen Sharmind Neelormi und Ahsan Achmed von der Organisation CGC eine Reihe von Dorfkomitees. In dieser Region sind die Böden durch exzessive Shrimpszüchtung besonders versalzen und in der Trockenzeit kaum nutzbar. Frauen bauen deshalb Gemüsesorten und Reis an, die besonders resistent sind gegen Salz. Die Züchtung von Shrimps hat viele Familien landlos gemacht, da sie nicht mehr - wie bislang - als Bauern arbeiten können. Deshalb setzt CGC auf nachhaltig produziertes Krebsfleisch, das das Einkommen der Familien sichert. Die Frauen entwickeln als Multiplikatoren für ihre Familien in einer männerdominierten Gesellschaft ein neues Bewusstsein für Umweltschutz.
10/15/12
