[LESS INFO] 14 VIEWS | ADDED 19:30:00 09/06/10
Es geht um Geld, mit dem Familien rechnen, Geld, auf das ganze Volkswirtschaften bauen. Bei den Überweisungen von Migranten in ihre Heimatländer handelt es sich meistens um kleine Beträge, global gesehen sind es jedoch bedeutende Kapitalflüsse.Allein aus den USA waren es im vergangenen Jahr knapp 44 Milliarden Euro, die unter anderem nach Mexiko, Ecuador oder Indien transferiert wurden. Formelle Transfers erfolgen meistens über Wechselstuben oder Geldtransferinstitute, denn oftmals verfügen die Arbeitsmigranten bzw. ihre Familien in der Heimat über keine Bankkonten. Und genau das nutzen global aufgestellte Geldtransferinstitute wie etwa Western Union aus. Sie kassieren horrende Gebühren für die Überweisungen. Wenn es nach dem Willen von Atsumasa Tochisako geht, ist damit bald Schluss. Sein Unternehmen „Microfinance International“ will Migranten und Geringverdienern fairen Zugang zum Finanzsystem ermöglichen. MFIC betreibt bereits 300 Filialen in den USA, in denen diese Art Dienstleitungen mit 85 Ländern abgewickelt werden. Stephan Bachenheimer hat den Social Entrepreneur in Washington und El Salvador begleitet.