Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 05/20/13
Klimareportage: der indonesische Weg - Java lockt Touristen mit nachhaltigem Wiederaufbau
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 05/20/13
2006 zerstörte ein Tsunami den beliebten Badeort Pangandaran an der Westküste Javas. Die Hotels sind inzwischen wieder aufgebaut, doch wer kümmert sich um die Natur? Die NGO Indecon organisiert mit finanzieller Unterstützung der Internationalen Klimaschutzinitiative die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder und Korallenriffe. In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung um die Wiederaufforstung. 35.000 Mangroven sind von den Bewohnern der umliegenden Dörfer bereits gepflanzt worden. Sie dienen sowohl der Unterwasserwelt als Lebensraum als auch als Schutzwall gegen Stürme und Tsunamis. Auch die Korallenriffe werden Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Fischer profitieren vom erneuten Artenreichtum. Wir begleiten eine Grundschule bei ihrer monatlichen Bestandsaufnahme der Mangrovenpflanzungen. Wir besuchen die Baumschule des Dorfes, in der die Mangroven gezogen werden. Wir begleiten einen Taucher beim Anpflanzen von Korallen und bekommen einen Einsruck der künstlich angelegten Riffe. Und wir fragen nach, ob die Touristen den einst beliebten Badeort wieder buchen.
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22:03:00 05/20/13
Globales Wohnzimmer - ein Besuch bei Christina aus Maputo/Mosambik
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 05/20/13
Christina lebt mit ihren 2 Töchtern und ihrer Nichte in einer 2-Zimmer-Wohnung in einem Mietshaus in Maputo. Inzwischen lebt sie von ihrem Mann getrennt. Männliche Mitbewohner hat sie trotzdem: 2 kleine Hunde - Haiti und Raffi. Zusammen mit ihren Kindern macht sie aus der Frucht des Affenbrotbaumes "Malambe" das zuckerhaltige Mark aus dem dann wieder Saft, Kompott oder Joghurt wird.
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22:03:00 05/20/13
HIV positiv - der schwierige Kampf des US-Gesundheitssystems gegen AIDS
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 05/20/13
Das US- Center for Desease Control and Prevention schätzt dass knapp 1,15 Mio Menschen mit 13 Jahren und älter mit einer HIV-Infektion in den USA leben. In den letzten Jahren hat die Zahl der HIV-Positiven zugenommen, während die Neuinfektionen ( 50 Tsd/ Jahr) relativ stabil blieben. Die Afro-Amerikaner bilden die größte Risikogruppe in den USA. Aufgrund ihrer sozialen Situation gehören sie, neben den Latinos, zu der Gesellschaftsgruppe, die am wenigsten Zugang zu den teueren Behandlungen (ca € 1500-2000 pro Person/Monat) hat und auf staatliche Hilfen/Hilfsprogramme angewiesen sind. Im US-Bundesstatt Louisiana lebt Angus Carter. Als junger Mann saß er wegen Kleinkriminalität im Gefängnis. Dort erfuhr er, dass er HIV-positiv ist. Für bedürftige Menschen wie Angus Carter sollte der US-Staat eine kostenfreie Gesundheitsversorgung sicherstellen. In einigen Regionen ist der Zugang hierzu aber nicht immer leicht, besonders in ärmeren, ländlichen Gebieten. Oder wenn beispielsweise der Arzt der Klinik krank ist, dann ist niemand da, um Menschen wie Angus Carter zu helfen. Die Finanzkrise hat im Gesundheitsbudget zu massiven Ausfällen geführt. Das Gesundheitsministerium von Louisiana hat die Zusammenarbeit mit einigen Einrichtungen und Organisationen beendet. Jetzt müssen viele ärmere Patienten die Kosten teilweise selbst tragen. Einige können sich das nicht leisten und warten vergeblich auf staatliche Hilfe oder nehmen nur unregelmäßig an den Therapie-Programmen teil.
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22:03:00 05/20/13
Klima-Infofilm: Kreuzfahrschiffe - die "Dreckschleudern" der Meere
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Der Kreuzfahrt-Tourismus hat im Jahr 2011 um zehn Prozent zugenommen. Mit 20,6 Millionen liegt sie damit erstmals über 20 Millionen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Datenerhebung der Kreuzfahrtverbände Cruise Lines International Association (CLIA), European Cruise Council (ECC), Passenger Shipping Association, International Cruise Council Australasia und der Branchenanalysten G. P. Wild (International) Limited. Kreuzfahrttourismus benötigt große Mengen an Ressourcen und erzeugen flüssige und feste Abfälle. Ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff mit 2000 Passagieren verheizt auf See 150 Tonnen Treibstoff am Tag. Im Hafen dann noch weitere 50 Tonnen. Denn auch dort braucht ja die schwimmende Luxus-Kleinstadt viel Strom. Umweltschützer haben errechnet: Ein Ozeanriese stößt auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Ein typische Karibik Kreuzfahrtschiff erzeugt auf einem ein-wöchentlichen Trip rund 50 Tonnen Abfall, 7,5 Millionen Liter Brauchwasser, 800.000 Liter Abwasser, 130.000 Liter ölhaltiges Wasser. Etwa 75% der gesamten Abwässer von Schiffen werden von Kreuzfahrtschiffen verursacht.
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22:03:00 05/13/13
Das internationale Jahr der Quinoa-Pflanze
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In den Bergen Boliviens wächst eine ganz besondere Pflanze - Quinoa ist nicht nur sehr eiweißreich, das sogenannte Andenkorn ist auch extrem mineralhaltig, umweltresistent und sehr nahrhaft. Die UN möchte mit dem Internationalen Jahr die Pflanze bekannter machen, weil ihr Anbau in vielen Regionen eine echte Alternative für die Bauern wäre. Denn sie wächst selbst noch auf 4500 Metern, hält extreme Dürre, dünne Luft und sogar Frost aus. Mittlerweile wird sie auch in armen Bergregionen der Welt wie in Pakistan, Nepal und Indien angebaut. Viele Jahre geriet die robuste Pflanze in Vergessenheit, heute ist sie begehrt wie nie. Es gibt 2000 verschiedene Quinoa-Arten und die glutenfreie Pflanze kann zu fast allem verarbeitet werden: Suppen, Säfte, Brot oder Kuchen. In Europa ist sie mittlerweile in fast jedem Biomüsli enthalten und als glutenfreies Mehl beliebt.
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22:03:00 05/13/13
Ägypten - Jagd auf Frauen
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Es ist immer dasselbe Muster: Eine Frau wird von ihrer Gruppe getrennt, der Mob, oft mehrere Dutzend Männer, bildet einen Kreis um sie, reißen ihr die Kleider vom Leib, und wenn sie versucht, zu fliehen, hetzen sie ihr hinterher. Ob verschleiert oder nicht, spielt kaum eine Rolle. Belästigungen, Übergriffe, Massenvergewaltigungen: In Ägypten hat die Gewalt gegen Frauen zum Teil drastische Ausmaße angenommen, vielfach auch in der Nähe des Tahrir-Platzes. Inzwischen trauen sich immer weniger Frauen an den Ort, der vor kurzem noch für Freiheit und Aufbruch stand. Doch auch der Widerstand wächst. Nadine ist Dekorateurin, 30 Jahre alt und kam extra aus Alexandria, um an einer Demonstration teilzunehmen. Auch sie wurde sexuell belästigt, so wie 19 weitere Frauen, die in der selben Nacht des 25. Januar vergewaltigt wurden. Nadine will sich vor Gericht wehren, als einzige. Alle anderen haben zu viel Angst. Sie hat in ihrer Heimatstadt Alexandria jetzt eine Hilfsorganisation gegründet und will damit Vorbild sein für viele andere Frauen, die Opfer wurden.
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22:03:00 05/13/13
Klima Nepal: Biobriketts ersetzen Feuerholz
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In Nepal ist Brennholz noch immer ein wichtiger Energieträger. Vor allem auf dem Land wird mit Holz gekocht und geheizt. Dadurch geht der Waldbestand zurück, Erosion ist die Folge. Und der Rauch verursacht bei den Menschen Atemwegs- und Augenerkrankungen. In einem Waisenhaus am Rand der Hauptstadt hat man eine andere Lösung gefunden: einfach zwar, aber sehr effektiv. Die Kinder trampeln auf Laub herum bis nur noch kleine Stücke übrig sind. Sie zerreißen ihre alten Schulhefte. Das Ganze wird mit Wasser gemischt und durch Pressen gedrückt. Kinder im Waisenhaus Jharuwarashi, etwa 10 Kilometer südlich von Nepals Hauptstadt Kathmandu, stellen selbst Ökobricketts her. Damit sparen sie Feuerholz fürs Kochen ein. Ein Aufwand, der sich rechnet. Denn das Waisenhaus finanziert sich aus privaten Spenden, und Feuerholz ist teuer. Doch auch der Wald selbst liegt den Kindern am Herzen. Schließlich leben sie im Schatten einer Ziegelei, die Holz aus der Umgebung in rauen Mengen verfeuert. Wichtig ist den Leitern Suresh und Nirmala Khali auch der Klimaschutz: Solarthermie-Anlagen auf dem Dach sorgen für warmes Wasser. Dank zweier kleiner Fotovoltaikmodule haben die Kinder jetzt immer verlässlich Licht und schützen gleichzeitig die Umwelt. Neueste Idee: Mit dem Dung der vier Büffel auf dem Gelände soll künftig eine Biogasanlage betrieben werden.
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22:03:00 05/13/13
GlobalSnack Kirgistan
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In den Bergen Kirgistans, direkt an der Seidenstraße, steht die Imbissbude von Damira Duschenowa. Hier kocht sie Beshparmak, ein kirgisisches Nationalgericht. Der Name bedeutet übersetzt "mit fünf Fingern essen". Das Gericht besteht aus Lamm- und Rindfleisch, Nudeln, Zwiebeln und einer kräftigen Brühe.
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22:03:00 05/13/13
Hilfe für Äthiopien - EU kämpft gegen den Klimawandel
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Während die eigene Klimapolitik scheitert, reisen die EU-Kommissarinnen für Klima und humanitäre Hilfe in den Osten Äthiopiens, der besonders hart vom Klimawandel betroffen ist. Dort besichtigen sie Projekte, die die Folgen des immer heißeren und feuchteren Wetters abmildern sollen. Konkret geht es um die Fütterung und Haltung der Tiere und um eine effizientere Bewässerung und Bewirtschaftung des Landes. Dadurch sollen die Menschen wieder in die Lage versetzt werden, sich selbst zu ernähren statt auf Lebensmittelhilfen angewiesen zu sein. Außerdem sollen die Projekte auch die Landflucht stoppen. Wir begleiten die Kommissarinnen, die vor Ort prüfen wollen, ob die Programme wie geplant laufen.
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22:03:00 05/06/13
Transition Towns in Südafrika - Schluss mit der Abhängigkeit vom Öl
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Südafrikas Wirtschaftswachstum wird befeuert mit fossilen Brennstoffen. Energie entsteht vor allem in klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Doch es regt sich Widerstand. Im kleinen Städtchen Greyton rund 150 km nordöstlich von Kapstadt haben sich 100 Aktivisten zusammengetan, um ihre Stadt klimafreundlich umzugestalten, zur "Transition Town". Die Idee der Transition Towns stammt ursprünglich aus England, mittlerweile gibt es weltweit Gemeinden, die bei der Bewegung mitmachen. Die junge Initiative hat mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Die gesamte lokale Infrastruktur wollen sie umbauen, Solaranlagen sollen die Stadt unabhängig vom klimaschädlichen Kohlestrom machen, regionale Produkte sollen weite Transportwege einsparen, Umweltbildung soll die Jugend der Gegend für Klima- und Umweltschutz sensibilisieren und vieles mehr. Dabei gilt es, die nichtweiße Bevölkerung zu überzeugen. Denn die Menschen in den Vororten sind oft arm und müssen einen spürbaren Nutzen vom Klimaschutz haben, sonst machen sie nicht mit. Deswegen gibt es zum Beispiel ein Hausbau-Projekt, das aus leeren Plastikflaschen Ökohäuser aufstellt. Zudem soll Solarstrom auch Licht in die Häuser der Ärmeren Bevölkerung bringen. Wir begleiten Marshall Rinquist bei seiner Arbeit als Lehrer in der Umweltbildung. Er ist aber auch Musiker und organisiert in Greyton neben anderen Projekten zum Klimaschutz das Trash-to-Treasure-Festival. Musik ist ein wichtiger Bestandteil, um die TT-Vision zu vermitteln und neue Unterstützer zu gewinnen.
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22:03:00 05/06/13
Biokosmetik und faire Löhne: die Social Entrepreneurin Anna Meloto
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Die Armut auf den Philippinen bekämpfen und gleichzeitig umweltfreundlich produzieren, das ist das Ziel von Human Nature. Das philippinische Unternehmen stellt Naturkosmetik her und beschäftigt Menschen zu fairen Löhnen. Und: Das Unternehmen kauft nur Naturprodukte bei heimischen Produzenten ein. Mehr als 90 Prozent der Menschen auf den Philippinen lebt derzeit von weniger als zwei Euro am Tag. Dabei steigen die Preise ständig an, vor allem für Grundnahrungsmittel wie etwa Reis. Mit der Produktion von Naturkosmetik will Human Nature etwas dagegen unternehmen. Die 170 Mitarbeiter verdienen weit über dem Mindestlohn. Die Bauern auf den Inseln profitieren ebenfalls von der Geschäftsidee. Human Nature zahlt faire Preise für die Rohstoffe, die das Unternehmen in seiner Produktion einsetzt und sichert damit vielen Farmern auf den Philippinen das Überleben.
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22:03:00 05/06/13
Wohnzimmer Vietnam
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Nguyen Tuan Bao und seine Frau Khanh wohnen seit 40 Jahren im gleichen Haus. Über ihnen wohnt ihr ältester Sohn und in der Erdgeschosswohnung ihr jüngster Sohn. Besonders stolz ist Herr Bao, der als Fremdenführer arbeitet, auf sein Studium in der ehemaligen DDR.
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22:03:00 04/29/13
Intelligente Netze: Mit erneuerbarer Energie gegen Stromausfälle im Libanon
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Nur 5 bis 6 Stunden Strom am Tag - das ist im Libanon fast überall die Regel. Die Menschen helfen sich mit Dieselgeneratoren, die viel CO2 ausstoßen. Wind und Sonne könnten die Lösung sein. Aber bisher versorgen solche Anlagen nur einzelne Gebäude. Ein intelligentes Stromnetz soll erneuerbare Energien speichern und Stromausfälle eindämmen. Bisher war der Anschluss von eigenen Stromerzeugern an das öffentliche Netz verboten. Jetzt geht der staatliche Stromversorger "Energie du Lebanon EdL" neue Wege: Zum Beispiel mit Solaranlagen auf dem Dach, sollen immer mehr Bürger Strom selbst produzieren. Überschüsse werden ins Netz eingespeist und als Stromguthaben für sonnenlose Tage verbucht. Das Netz wird damit zum "Speicher". Auch große Windkraftparks sollen entstehen. Weil auch der Wind nicht immer weht, muss das Netz für die stark schwankenden Einspeisungen der Erneuerbaren fit gemacht werden. Wie, das lernen libanesische Ingenieure bei einer Schulung in Deutschland. Sie bringen neueste Technologie mit, die hilft, mit Stromspitzen fertig zu werden. So wird das Netz stabiler und landesweit laufen weniger Dieselgeneratoren.
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22:03:00 04/29/13
Fragebogen: Jana Stroe, Taxifahrerin aus New York City, USA
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Jana Stroe (57) kommt eigentlich aus Rumänien. Fast ihr halbes Leben arbeitet sie nun schon als Taxifahrerin in New York - um ihrem Sohn eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen.
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22:03:00 04/29/13
Kinderarbeit in Bolivien? Ja - aber zu fairen Bedingungen
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Laut ILO (International Labour Organization) und UNICEF arbeiten schätzungsweise 215 Millionen Jungen und Mädchen in Asien, Afrika und Lateinamerika, die Hälfte von ihnen unter sklavenähnlichen Verhältnissen. Die meisten der Kinder arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen oder um sich die Schule finanzieren zu können. Während der Rest der Welt sich darauf geeinigt hat, dass Kinderarbeit abgeschafft werden muss, kämpfen mittlerweile hunderttausende von ihnen für ein Recht auf Arbeit. Die erste Kinder-Gewerkschaft wurde 1976 in Peru gegründet. Mittlerweile gibt es in Lateinamerika neun Organisationen, unter anderem auch in Bolivien. Die Kinderarbeiter wollen schulkompatible Arbeitszeiten, einen gerechten Lohn und faire Arbeitsbedingungen. Sie sagen: "Die Arbeits-Verbote helfen uns nicht. Zuerst sollten die Erwachsenen den Hunger und die Armut verbieten und danach die Kinderarbeit." Ihren größten Erfolg hatten die bolivianischen Kinder-Gewerkschafter 2009. Die neue Verfassung Boliviens nahm als erstes Land Abstand von einem generellen Verbot der Kinderarbeit. Als entscheidend gelten die Bedingungen, unter denen sie ausgeübt wird. Wir begleiten einige der Kinder-Gewerkschafter bei ihrer täglichen Arbeit, die alles andere als einfach ist.
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22:03:00 04/22/13
Ungeliebte Helden: Delhis Müllsammler tun Dienst an Umwelt und Klima
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Ob Hausmüll oder Elektroschrott - auch Indien hat ein wachsendes Müllproblem. Elektro-Teile werden von Müllsammlern - den so genannten "Rag Pickern" - in Garagen und Hinterhöfen recycelt, die reinsten Giftküchen. Die Prozedur ist nicht nur für die Sammler gefährlich, auch die Umwelt nimmt Schaden durch die die entstehenden Gifte und Dämpfe. Ein deutsch-indisches Projekt soll nun Abhilfe schaffen und den Recycling-Prozess effektiver und umweltfreundlicher machen. Das hilft nicht nur den Müll-Sammlern, sondern auch dem Klima. Allein beim Elektroschrott fällt in Indien jedes Jahr eine halbe Million Tonnen Müll an. 95% dieses Elektroschrottes wird einfach so recycelt. Unter freiem Himmel in Delhi, Mumbai oder Bangalore schmelzen ungelernte Arbeiter Kupfer, Aluminium, Blei und Gold aus Schaltkreisen, Platinen oder Kühlsystemen - Gift fürs Klima. Denn nur effektives Recycling verbessert die CO2 Bilanz. Das Projekt in Delhi will nun diesen gesamten E-Recycling Sektor effizienter, umwelt- und klimafreundlicher gestalten. In fachgerechten Schmelzereien recyceln die ehemaligen Elektromüllsammler den Schrott, der dann zu fairen Marktpreisen wieder verkauft wird. Denn insgesamt ist die manuelle Trennung des Schrottes eine gute Sache, da die einzelnen Elemente so gut von einander getrennt werden können.
07/16/12
