Made in Germany: Das Wirtschaftsmagazin
"Made in Germany" lässt Wirtschaft hautnah erleben. Packende Wirtschaftsreportagen aus der Mitte Europas. Unsere Reporter melde...Business
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21:03:00 05/22/12
Familienunternehmen Alb-Gold - Nudeln von der Schwäbischen Alb
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Für die Söhne bleibt kaum Zeit sich auf den Chefposten vorzubereiten. Als der Vater plötzlich stirbt, steigen der 22-jährige Oliver und der 24-jährige André Freidler in die Geschäftsführung der Firma Alb-Gold ein. Gemeinsam mit der Mutter leiten sie den zweitgrößten Nudelhersteller Deutschlands mit einem Jahresumsatz von 25 Millionen Euro. Das Unternehmen mit 310 Mitarbeitern hat seinen Stammsitz in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb, das Zweitwerk steht im sächischen Riesa. Zusammen mit ihrem Mann hat Irmgard Freidler die Firma aufgebaut. Dessen Vater hatte mit einem Hühnerhof angefangen. Der Sohn stellte auf Nudelproduktion um. In den 1970er Jahren kaufte er die erste Nudelmaschine, mit der er 40 kg Nudeln pro Tag herstellte - heute sind es rund 55 Tonnen. Das wichtigste Produkt sind Spätzle. Rund 20 Prozent der Produktion wird exportiert: In den USA sind die schwäbischen Spätzle sehr beliebt, in Japan mag man die Motivnudeln von Alb-Gold. Für den deutschen Markt produziert die Firma vor allem die klassischen Eiernudeln. Großen Wert legt Alb-Gold auf Regionalität. Auf der Schwäbischen Alb ist die Firma fest verwurzelt. Anja Kimmig hat das Unternehmen am Stammsitz in Trochtelfingen besucht.
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21:03:00 05/22/12
Hightech aus Leipzig - Spezialtransporter für die Stahlbranche
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Acht bis zehn Monate dauert es, bis ein Transporter für die Stahlbranche fertig gebaut ist. Die schweren Maschinen der Firma Kirow aus Leipzig werden von Brasilien bis China an den Hochöfen der Stahlindustrie eingesetzt, jede wird einzeln gefertigt. Unter 500.000 Euro ist so ein Modell nicht zu haben. Der Leipziger Hersteller baut die Schlacketransporter und Eisenbahnkräne schon seit über 100 Jahren. Ludwig Koehne, Sohn eines Gleisbauarbeiters aus dem Ruhrgebiet, übernahm das Geschäft nach der Wiedervereinigung und rettete es vor der Insolvenz. Mit ihm wurden die Maschinen "Made in Germany" wieder wettbewerbsfähig. Mittlerweile ist die Kranunion mit 400 Mitarbeitern sogar Weltmarktführer bei den Schlacketransportern für die Stahlindustrie. Ihr Umsatz liegt bei 110 Millionen Euro jährlich. 90 Prozent der Abnehmer sitzen im Ausland. Besonders viele Maschinen werden nach China verkauft. Eine Reportage von Julia Henrichmann.
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21:03:00 05/22/12
„Just in Time“ – Logistik-Standort Deutschland
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Wohl kaum einer nimmt wahr, dass Deutschland aktuell 400 Millionen Euro für Logistikforschung ausgibt. Zwar arbeiten 2,8 Millionen Menschen in Deutschland in der Logistik, doch was steckt dahinter? Holger Trzeczak war am deutschlandweiten Logistik-Tag 2012 in Hamburg und hat den Deutschen beim Staunen zugesehen. Über ganz Hamburg verteilt konnten sie hautnah erleben, was alles Logistik bedeutet. Wie wird ein Frachtflugzeug beladen und was geschieht vorher. Weil die Branche Nachwuchssorgen hat, bezirzt sie die jungen Deutschen extra im „Terminal Tango“ und macht „Speed-Dating“ für Azubi-Plätze.
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21:03:00 05/22/12
Euro oder Drachme - Was ist Griechenlands zukünftige Währung?
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Über den möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone sprechen wir mit Ansgar Belke. Er ist Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen und Forschungsdirektor für Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
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21:03:00 05/22/12
Griechenland vor dem Euro-Aus?
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Der Austritt Griechenlands aus der Eurozone wird immer wahrscheinlicher. Denn die große Mehrheit der Griechen will den harten Sparkurs nicht weiter fortsetzen. Das hat die letzte Parlamentswahl im Mai gezeigt. Und auch bei der kürzlich angesetzten Neuwahl für Juni ist nicht mit einer Mehrheit für den Sparkurs zu rechnen. Dabei garantiert nur eine Fortsetzung des Sparkurses den Verbleib in der Eurozone. Die Griechen reagieren bereits auf das Ende des Euro in ihrem Land und heben vielfach ihre Ersparnisse bei den Banken ab. Sollte das Land tatsächlich zu seiner alten Währung Drachme zurückkehren, wären die Ersparnisse nur noch einen Bruchteil wert. Schlimmer noch: Bei einem Comeback der Drachme droht wirtschaftliches Chaos. Wieso tun sich die Griechen das an, obwohl sie eigentlich den Euro behalten wollen? Danach fragt Made-in-Germany-Reporter Miltiades Arsenopoulos in der griechischen Hafenstadt Volos.
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21:03:00 05/15/12
Blockierte Republik - Bürgerproteste behindern technologische Großprojekte
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Die Energiewende in Deutschland ist beschlossene Sache. Die Umsetzung gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Investitionen in Milliardenhöhe werden durch Bürgerbegehren blockiert. Zwar wollen die meisten Bürger saubere Energie, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür: keine Windkraftanlage, kein neuer Hochspannungsstrommast. Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland rund 2.000 Kilometer neue Hochspannungsleitungen benötigt. Sie sollen den aus Windenergie erzeugten Strom von der Nord- und Ostseeküste zu den Industriestandorten im Süden Deutschlands bringen. In vielen Regionen protestieren die Bürger gegen die neuen Leitungen. Sie haben Angst vor elektromagnetischer Strahlung, die angeblich sogar Herzschrittmacher zum Stillstand bringen kann. Viele Anwohner organisieren sich in Bürgerinitiativen wie zum Beispiel dem Verein "Pro Erdkabel" im Harzvorland. Sie wehren sich gegen die 70 Meter hohen Masten in der Landschaft und fordern die unterirdische Verlegung der Leitungen. Eine Reportage von Claudia Laszczak.
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21:03:00 05/15/12
Lipp-System - Deutsche Umwelttechnologie für Japan
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Mit Biogasanlagen auf Erfolgskurs: Das baden-württembergische Familienunternehmen Lipp ist schon längst ein Global Player, auch in Japan ist die Firma erfolgreich - und liegt damit voll im Trend. Gerade wird Tepco, die Betreiberfirma des Katastrophenkraftwerks Fukushima, verstaatlicht. Ein Jahr nach dem Unglück sind in Japan Erneuerbare Energien gefragter als je zuvor. Die Idee ist jetzt schon ein paar Jahrzehnte alt: während der Ölkrise in den 70ern kam Firmengründer Xaver Lipp eine bahnbrechende Idee zur Konstruktion von Biogasanlagen. Die Umwelttechnologie wurde daraufhin zum wichtigen Bestandteil des Familienbetriebs. Seit der Gründung vor über 50 Jahren haben die Tüftler der Familie Lipp mehr als 170 Patente angemeldet und dafür zahlreiche Preise gewonnen. Seit 20 Jahren ist das Unternehmen auch in Asien vertreten, um die Geschäfte kümmert sich hier die Enkelin des Firmengründers. Sie selbst hat mehrere Jahre mit ihrer Familie in Japan gelebt - und ist so vertraut mit den kulturellen Besonderheiten. Im japanischen Sendai, nördlich von Tokio, wurde nun die zweite Biogasanlage gebaut, ein 20 Millionen Euro Projekt. Die Anlage ist inzwischen sogar zum Vorzeigeobjekt geworden. Unser Reporter Michael Hyngar hat sich alles angeschaut.
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21:03:00 05/15/12
China in der Warteschleife - Berlins neuer Großflughafen
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Vor vier Jahren kam die chinesische Hainan Airline nach Berlin und eröffnete eine direkte Flugverbindung zwischen Peking und der deutschen Hauptstadt. Mit der Eröffnung des Großflughafens "Willy Brandt" sollte die Route ausgebaut werden. Aber die für Anfang Juni geplante feierliche Einweihung ist eben gerade auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Hainan Air ist verstimmt. Eigentlich wollten in diesem Sommer hunderte Chinesen die deutsche Hauptstadt und über Berlin hinaus ganz Europa besuchen. Denn die Fluglinie will von Berlin aus den europäischen Markt erschließen. Dabei setzt Shi Zhiwei, der Geschäftsführer von Hainan-Deutschland, auch auf die bereits bestehende Kooperation mit Air Berlin. Neben der politischen und wirtschaftlichen Relevanz der direkten Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, setzt Shi Zhiwei vor allem auf den wachsenden chinesischen Tourismus. Denn Berlin steht bei vielen Chinesen als Reiseziel ganz oben auf der Wunschliste. Hagen Tober.
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21:03:00 05/15/12
Bürgerproteste - ein Problem für die deutsche Wirtschaft?
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Wenn Unternehmen in Deutschland Großprojekte planen, müssen sie immer öfter mit Widerstand rechnen. Mündige Bürger fordern ihre Rechte ein, deshalb ist es wichtig, bei der Planung großer Infrastrukturmaßnahmen rechtzeitig für Transparenz zu sorgen, sagt unser Studiogast Tilman Brück vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
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21:03:00 05/08/12
Europa zittert - Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland
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Nie wurden Wahlen in Europa mit mehr Aufmerksamkeit verfolgt, als jetzt die Wahlen in Frankreich und Griechenland. Es sind Schicksalswahlen für den Euro: Hält der Fiskalpakt? Bleibt es bei den Sparprogrammen? Und was ändert sich an der Wirtschaftspolitik in den Staaten Frankreich und Griechenland selbst? Tatsache ist: in beiden Ländern sind die amtierenden Politiker vor allem wegen ihrer Wirtschaftspolitik abgewählt worden. Unser Reporter Dan Hirschfeld kennt die Zahlen: Er zeigt die Lage auf dem Arbeitsmarkt der beiden Staaten, Trends bei der Neuverschuldung und die erwarteten Wachstumsraten.
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21:03:00 05/08/12
Contall - Containerproduktion in Frauenhand
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Frauen sind in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. In der deutschen Stahlindustrie sind Eigentümerinnen sogar wahre Exoten. Bettina und Jana Kretschmer haben deshalb eine Vorbildfunktion: In ihrem mittelständischen Unternehmen Contall bauen sie Container. Vor acht Jahren übernahm Bettina Kretschmer das Unternehmen Contall. Die Firma in der ostdeutschen Provinz hat sich auf den Bau von Containern spezialisiert. Seitdem wuchs das Unternehmen rasant. Die studierte Betriebswirtin konnte sich erfolgreich in einer Männerdomäne durchsetzen. Inzwischen ist auch ihre Tochter in das Unternehmen eingestiegen: Jana Kretschmer leitet die Marketingabteilung und könnte eines Tages die Firma übernehmen. "Made in Germany" hat die beiden in ihrem Unternehmen in Zörbig, in der Nähe von Leipzig besucht. Unser Reporter Miltiades Arsenopoulos hat einen Tag lang hinter die Kulissen von Contall geblickt und ist dem Erfolgsgeheimnis der beiden Unternehmerinnen auf der Spur gewesen.
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21:03:00 05/08/12
Lettland - junge Fachkräfte verlassen das Land
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/08/12
Einst galt Lettland als wirtschaftliche Lokomotive im Baltikum. Doch die internationale Wirtschaftskrise hat dem Land extrem geschadet. Bis vor kurzem lag das Wachstum noch bei mehr als 8 Prozent. In diesem Jahr werden es vermutlich nur noch 3 Prozent sein - zu wenig um das Lebensniveau der Bevölkerung nachhaltig zu heben. Besonders die gut ausgebildeten jungen Leute suchen ihr Heil im Ausland. In dem einstigen Boomland ist Ernüchterung eingetreten. Viele Letten haben sich mit Privatkrediten überschuldet, die Betriebe zahlen niedrige Löhne und exportieren zu wenig. Die Konsequenz: Viele junge Letten mit einer gute Schulbildung wandern aus. Das 2,1 Millionen Volk hat nach neusten Berechnungen in den letzten Jahren mehr als 200.000 Einwohner durch Auswandern verloren. Ein enormer Aderlass, der die wirtschaftliche Erholung gefährdet. Lettland braucht mehr Wachstum, um schneller das Lebensniveau westlicher Länder zu erreichen. Eine Reportage von Karl Harenbrock.
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21:03:00 05/08/12
Wie geht es weiter mit der Eurozone?
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/08/12
In Frankreich und Griechenland haben die Wähler ihren Unmut über die Europa-Politik klar zum Ausdruck gebracht. Was sind die Konsequenzen der Wahl? Ist der Zusammenhalt der Eurozone gefährdet? Darüber sprechen wir mit unserem Studiogast Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
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21:03:00 05/08/12
Handmade in Germany: Ballonbauer Schroeder aus Schweich
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Rund 1200 Quadratmeter - so groß ist die Hülle eines Heißluftballons. In der Näherei des Ballonherstellers Schroeder werden die Nylon- oder Polyesterstreifen zusammengefügt. Auch die Brenner und Körbe produziert der Familienbetrieb selbst. Dann kommt der große Moment - das Aufrichten des fertigen Ballons. "Made in Germany" ist für die Serie "Handmade" dabei. Ein einfacher Heißluftballon ist für ab 40.000 Euro zu haben, oft schwebt er als Werbeträger am Himmel. Die Firma Schroeder exportiert die Ballone weltweit und stellt viele Spezialanfertigungen her - so werden bereits Hüllen mit den Gesichtern von Königen oder in der Form von Biergläsern hergestellt. Der zweite große Absatzmarkt ist der Ballonsport: Deutschland ist mit 1300 ausgebildeten Piloten Europas größte Ballonfahrernation. Eine Reportage von Marion Hütter.
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21:03:00 05/01/12
La generación perdida? Die verlorene Generation?
[LESS INFO] 7 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/01/12
Spanien hält einen traurigen Rekord: Gut die Hälfte aller Jugendlichen sind arbeitslos. "La generación perdida", die verlorene Generation nennen die Spanier selbst diesen Trend. Uni-Absolventen hangeln sich von Praktikum zu Praktikum, Ingenieure verlassen das Land und Schulabgänger bewerben sich erfolglos auf hunderte Stellen. In Südspanien, wo die Arbeitslosigkeit am größten ist, organisieren die jungen Arbeitslosen Proteste. Francisco Jurado ist einer der Aktiven der Bewegung „Democracia Real Ya“ (Echte Demokratie jetzt). Der junge Jurist aus Sevilla findet seit seinem Studienabschluss keine Stelle und hat sich deshalb mit anderen aus seinem Jahrgang zusammengetan. Gemeinsam organisieren sie seit letztem Jahr Proteste gegen die Banken und das Sparpaket der spanischen Regierung. Von ihrer Wohngemeinschaft aus vernetzen sie sich per Internet landesweit und bereiten neue Aktionen in Sevilla vor. Julia Henrichmann hat bei den jungen Menschen nachgefragt: Wie sehen sie ihre eigenen Perspektiven?
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21:03:00 05/01/12
Abwanderung verhindern - Wie Venedig seine Hochschulabsolventen halten will
[LESS INFO] 7 VIEWS | ADDED 21:03:00 05/01/12
Die schönste Stadt der Welt, gutes Essen, dolce vita - warum sollte jemand Venedig verlassen wollen? Drei von vier Hochschulabgängern in Italien wollen auswandern. Zuhause gibt es für sie kaum Jobs, nicht mal im Norden, dem Wirtschaftsmotor Italiens. Was tun die Unis und die Unternehmen in der Region Venedig dagegen? In Venedig kann man Architektur und Design, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften studieren. Und die Unis haben keinen schlechten Ruf. Dennoch wollen auch hier 75 Prozent der Absolventen das Land verlassen, weil die Wirtschaftskrise die strukturellen Probleme des italienischen Arbeitsmarktes noch verschärft. Die Einstiegsgehälter für Jungakademiker liegen weit unter EU-Durchschnitt und die wenigen Jobs werden „unter der Hand“ vergeben. Joachim Eggers begleitete drei Studenten, die es dennoch versuchen und zeigt, wie sie dabei von den Unis und regionalen Unternehmen unterstützt werden.
10/11/11
