Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 06/17/13
Klima Brasilien - Solarprojekte Florianopolis
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Bisher spielt Solarenergie in Brasilien keine große Rolle, aber jetzt entsteht - mit deutscher Hilfe - die größte Solaranlage des Landes mit 1 Megawatt Spitzenleistung. In ganz Brasilien werden bisher erst 2,5 MW aus Solarenergie eingespeist, weniger als 0,01 % der in Deutschland erreichten Leistung aus Solarkraft. Dabei gibt es im größten tropischen Land der Erde Potential ohne Ende. Selbst in Santa Catarina, wo die Anlage entsteht, im schattigsten Bundesstaat Brasiliens, ist die Sonneneinstrahlung um 30 bis 40 Prozent höher als an den sonnigsten Orten Deutschlands. Das Pilotprojekt soll weitere Unternehmen dazu animieren, in die Solar-Technologie zu investieren. Mit 2,8 Millionen Euro finanziert das BMU mit Hilfe der Partner GIZ und KfW-Bank in die Anlage auf dem Dach des brasilianischen Energieversorgers Eletrosul in Santa Catarinas Hauptstadt Florianopolis.
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22:03:00 06/17/13
Indonesien - Wasserkraft für die Dörfer
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Fast jeder dritte Indonesier hat keinen Zugang zu Elektrizität. Die Agraringenieurin Tri Mumpuni wollte das nicht mehr hinnehmen. Mit ihrer Non-Profit-Organisation IBEKA, die sie schon 1993 mit ihrem Mann Iskandar Kuntoadji gegründet hat, installiert sie kleine Wasserkraftanlagen in indonesischen Dörfern. Das bringt nicht nur Strom, sondern auch Jobs und Know How in ländliche Gegenden. Bereits 54.000 Indonesier profitieren von dem umweltfreundlich produzierten Strom. Rund 80 Wasserkraftanlagen hat IBEKA schon installiert. Eine davon steht in Cinta Mekar, rund 6 Autostunden von Jakarta entfernt. Weil das Dorf jetzt auch an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist, kann die Kommune die produzierte Energie nicht nur für sich nutzen, sondern auch noch verkaufen. Von den Einnahmen geht ein Teil an Schulen, in die Gesundheitsvorsorge oder als Mikrokredite an lokale Unternehmer.
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22:03:00 06/17/13
Wachstum statt Stillstand - Starthilfe für palästinensische IT-Firmen
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Said Nashif und Yadin Kaufmann könnten Feinde sein. Stattdessen sind der Israeli und der Palästinenser Geschäftspartner. Sie haben eine Risiko-Kapital-Firma gegründet, die palästinensische IT-Firmen mit Startkapital versorgt und ganz nebenbei auch dazu beiträgt, verfeindete Nachbarn zusammenzubringen. 30 Millionen Dollar haben der israelische Finanzexperte und der palästinensische Start-Up-Unternehmer in ihrer gemeinsamen Investmentfirma Sadara Ventures schon zusammengetragen, die ersten Deals sind abgeschlossen. Geht es nach Yadin Kaufmann und Said Nashif, dann könnte sich der israelische Aufstieg zur IT-Größe vielleicht bald ein paar Kilometer weiter westlich, in den palästinensischen Autonomiegebieten, wiederholen. Das Potenzial sei da: Gut ausgebildete junge Leute, die endlich etwas verändern wollen. Die Milliardensummen, die bisher geflossen sind, haben der Region nicht weitergeholfen, sagen die Kapitalgeber, Zuschuss-Politik funktioniere nicht. Die Unterstützung von Unternehmensgründern dagegen könne helfen.
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22:03:00 06/10/13
AIDS-Waisen in Kenia- Junge Künstler helfen traumatisierten Kindern
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Allein in Kenia leben 1,2 Millionen Aids-Waisen. Diese Kinder wachsen in Großfamilien oder Dorfgemeinschaften auf. "Mtree", eine Nichtregierungsorganisation, die von einem jungen Südkoreaner gegründet wurde, organisiert seit 2011 Kunst-Workshops für traumatisierte Kinder in Kenia und Benin. Die Künstler kommen mittlerweile aus 14 Städten weltweit, unter anderem aus Seoul, London, Paris und New York. Am Anfang waren es Mal- und Zeichenkurse, jetzt bringen auch junge Modedesigner und Musiker den Kindern ihre Kunst bei. Denn neben den grundsätzlichen Bedürfnissen wie Essen und Trinken kann Kunst den 7- bis 12-Jährigen Raum zum Träumen schaffen. Und wenn sie kreativ sein können, hilft es ihnen dabei, ihr Selbstbewusstsein innerhalb der Gemeinschaft zu stärken.
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22:03:00 06/10/13
Fragebogen Guatemala
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Oscar Eduardo Perén Chunai, ist 62 Jahre alt. Er ist Künstler aus Comalapa in Guatemala. Auch wenn das Geld mal knapp ist, lebt er am liebsten von seiner Kunst. Seine traditionelle Malerei ist weit über seine Heimat hinaus bekannt. Perén hat bereits in Europa und China ausgestellt.
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Fluch der Diamanten - Kampf gegen Kinderarbeit und Korruption
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Steinbruch statt Schule: Im nordindischen Panna schürfen Tagelöhner und Kinder illegal nach Diamanten. Dagegen kämpft der Menschenrechtsaktivist Yousuf Beg. Er fordert ein Ende der Kinderarbeit, eine gerechte Entlohnung für die erwachsenen Arbeiter und einen besseren Gesundheitsschutz. Doch die Behörden in der Region verdienen teilweise sogar am illegalen Diamantenabbau mit. Panna gilt als Geburtsstätte des internationalen Diamantengeschäfts. Hier wurden vor rund 6.000 Jahren die ersten Rohsteine entdeckt. Obwohl es eine staatliche Mine gibt, blüht der illegale Abbau der Edelsteine. Bis zu 70 Prozent aller Panna-Diamanten, die man unter anderem an der weltgrößten Börse in Antwerpen kaufen kann, sind illegalen Ursprungs, schätzt Yousuf Beg. Für den Aktivisten der Stiftung Environics Trust aus Delhi eine niederschmetternde Bilanz. Er muss mit ansehen, wie Arbeiter an einer Staublunge sterben, weil Atemschutzmasken fehlen. Die Kinder werden in den Steinbruch geschickt, damit deren Familien überleben können. Doch es gibt kleine Fortschritte: Im Bundesstaat Madya Pradesh will die Gesundheitsbehörde die Menschen jetzt unterstützen. Zudem hat die Regierung laut Yousuf Beg weitere Projekte initiiert. Aber die Hilfe komme wegen der korrupten Beamten bei den Bedürftigen nicht an. Der Aktivist kämpft an zwei Fronten: gegen die Korruption und gegen die Gefährdung der Menschen.
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22:03:00 06/10/13
Generation Bambus - Balis "Green School"
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Im Herzen Balis liegt die angeblich "grünste Schule der Welt". Der gesamte Campus wurde aus nachwachsenden Materialien gebaut. Hier lernen 260 Kinder aus 40 Ländern. Neben den üblichen Schulfächern stehen natürlich auch "grüne Inhalte" auf dem Lehrplan. Die Vision der Gründer: eine neue Generation an Weltbürgern ausbilden und das Umweltbewusstsein schon von klein auf verankern. Der Ort ist umgeben von tropischen Regenwäldern und Reisfeldern. Gebaut wurden alle Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen, den Strom liefern Solarpanele und eine Biogasanlage und das Gemüse wird im schuleigenen Garten angebaut. Das Konzept der "Green School" ist nachhaltige Bildung: eine Kombination aus praktischen Fähigkeiten und umweltbewusster Erziehung. Später sollen die Schüler, die die "grüne Schule" besuchen, einmal in ihren Heimatländern andere für einen nachhaltigen, klimafreundlichen Lebensstil begeistern.
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22:03:00 06/10/13
Mehr Geld für Ruandas "grüne Entwicklung"
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Nicht mal jeder fünfte in Ruanda hat einen Stromanschluss. Und diejenigen, die am staatlichen Netz hängen, können sich nie auf konstante Stromversorgung verlassen, weil er zu knapp ist oder ausfällt.Oft werden deshalb Dieselgeneratoren angeworfen, das ist schlecht für die Umwelt. Die ruandische Umweltbehörde "REMA" will das ändern und hilft erneuerbare Energien mit Geld aus dem Ausland aufzubauen. Das Schlüsselwort ist Clean Developement Mechanism (CDM): Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung. Das Verfahren spült Geld aus dem Handel mit Verschmutzungsrechten von Industriestaaten in nachhaltige Projekte von sich entwickelnden Ländern der Dritten Welt. Wir begleiten den Berater Yves Tuyishima und treffen Anastase Tabaro. Der Ruander wollte eigentlich nur Licht in der Wohnung - für seine Kinder. Mittlerweile beliefert er das ganze Dorf mit Strom aus einer kleinen Wasserturbine. Das Geld dazu kommt aus dem CO2- Emissionshandel. Yves hat beim schwierigen Genehmigungsprozess zur Mittelbeschaffung geholfen. In der Nachbarregion wartet das Projekt "Wonderbag" noch auf Gelder aus dem Emissionshandel. Der "Wonderbag" ist eine Art selbst genähte Thermoskanne für große Töpfe - die hält den Inhalt warm und hilft Gas und Brennholz einzusparen. Sollte die Förderung kommen, kann das Thermoskannen-Projekt, Dank Yves Tuyishimes Hilfe, auch in Nachbarländer exportiert werden.
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22:03:00 06/03/13
Global Snack: Energie-Imbiss aus Beirut
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In Sohev Sayons Imbissbude, in Libanons Hauptstadt ist ein ständiges Kommen und Gehen. Hier wird Falafel gemacht, ein vegetarischer Snack, der in allen Küchen des Nahen Ostens zu finden ist. Sohev Sayon führt den Falafelimbiss in dritter Generation. Bereits 1933 hat sein Großvater den Laden eröffnet. Er war der erste mit einem Falafel-Laden im ganzen Libanon, sagt Sayon.
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22:03:00 06/03/13
Nicaragua - Solartrockner statt Trockenzeit
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Nicaragua ist das Land des Kakao und Kaffees. Die Bohnen der entlegenen Hochlandebenen zählen zu den Besten der Welt, Grund ist das einzigartige Mikroklima. Durch den Klimawandel wird die Trockenzeit feuchter und in der Regenzeit ereignen sich immer mehr Unwetter. Oft verschimmelt die Ernte noch auf den Feldern. Besonders Nicaraguas Kleinbauern leiden unter den verschärften Wetterbedingungen, denn sie sind häufig vom Erfolg einer einzigen Frucht und Ernte abhängig. Nichtregierungsorganisationen kooperieren jetzt mit der Industrie und den Universitäten des Landes. Sie versuchen den Bauern neue Ansätze zu vermitteln, um flexibler auf das das "Klima-Chaos" reagieren zu können. Die Solartrockner der österreichischen Firma CONA sind mittlerweile zum Exportschlager geworden. Mit ihrer Hilfe können Kaffee, Kakao, Früchte und Holz innerhalb von Stunden getrocknet und ohne chemische Zusätze haltbar gemacht werden. Der lukrative Nebeneffekt: die Bauern können ihre Produkte so lange lagern, bis zum Beispiel der Preis auf dem Markt wieder gestiegen ist. Mit finanzieller Hilfe der Europäischen Union werden die Solartrockner auch in den entlegensten Teilen des Landes installiert. Und wo die Straße aufhört werden die Maschinen per Esel oder Pferd zu den Bauern transportiert.
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22:03:00 06/03/13
Mekong "im Stau" - Irrsinn oder Fortschritt?
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Der Mekong ist die Lebensader für 60 Millionen Menschen. Er ermöglicht Reisanbau und den weltweit reichhaltigsten Fang an Süßwasserfischen. Doch Laos, wo über ein Viertel der sechs Millionen Einwohner unter der Armutsgrenze leben, möchte gern die "Batterie Südostasiens" werden. Elektrizität ist das wichtigste Exportgut. Aus diesem Grund plant das Land den Bau von sechs Wasserkraftwerken am Mekong. Umweltschützer und Nachbarstaaten befürchten Folgen für die Ökologie und die Menschen am Fluss. Im Mekong kommen etwa 700 Fischarten vor, deren Wanderwege den Strom hinab durch die Staudämme gestört werden. Tausende Anwohner müssen umgesiedelt werden. Doch trotz zahlreicher Proteste und der Ankündigung die Bauarbeiten vorerst ruhen zu lassen zeigt sich vor Ort ein anderes Bild. Entlang des Flusses wird weitergebaut. Laos Nachbarstaaten Kambodscha und Vietnam fürchten um das wirtschaftliche Potential, das Ihnen der Mekong bisher gebracht hat - Fischfang und Tourismus. Einige Kritiker gehen sogar einen Schritt weiter: Fachleute und Politiker wie der vietnamesische Präsident Truong Tan Sang fürchten, dass der Zugang zu Wasser in Südostasien zu transnationalen Konflikten führen wird. Der Export von Strom aus Wasserkraftwerken soll Laos’ Wirtschaftswachstum dauerhaft sichern.
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22:03:00 05/27/13
Mit Leidenschaft und Talent - Global Shapers in Kolumbien
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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommen jedes Jahr führende Wirtschaftsexperten, Politiker, und Journalisten zusammen, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren. Zahlreiche Gruppen haben sich unter dem Dach des Forums organisiert. Relativ neu sind die ‚Global Shapers’. Junge Menschen unter Dreißig, die in ihrer Heimat Veränderungen anstoßen und neue Ideen einbringen. Wir haben eine "Global Shapers"-Gruppe in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá besucht. Daniel Buritica Cordoba möchte sein Land ein wenig gerechter machen und hat in Kolumbien das Netzwerk "Recojo" gegründet. Er ist selber noch nicht einmal 30 Jahre alt, arbeitet aber als Mentor mit jungen Leuten, damit sie bessere Startbedingungen haben. Seine Organisation veranstaltet unter anderem Summercamps für Kinder, die Opfer von Gewalt waren oder die aus benachteiligten Familien kommen. Gleichzeitig gründete Buritica die "Global Shapers"-Gruppe in Kolumbien und schloss sich damit dem internationalen Netzwerk an. Den jungen Leuten geht es nicht um Macht und Geld, sondern vor allem um gesellschaftliche Veränderungen in ihrer Gemeinschaft.
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22:03:00 05/27/13
Klima: Indien - Solarthermie im großen Stil
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In den Bergen Rajasthans im Norden Indiens entsteht ein ganz besonderer Solarpark: Am Fuße des Mount Abu, von vielen als "heiliger Berg" verehrt, werden riesige Parabolspiegel aufgestellt. Die Brahma Kumaris, eine spirituelle und umweltbewusste Glaubensgemeinschaft, wollen energieunabhängig werden - mit deutscher Unterstützung. Der Solarpark soll einen gesamten Ashram versorgen. Golo Pilz ist einer der Brahma Kumaris. Er ist die treibende Kraft hinter dem Projekt. Die Brahma Kumaris kümmern sich nicht nur um ihr eigenes Seelenheil, sondern auch um das Klima. In Indien gehören sie zu den Vorreitern der Solarbewegung, bereits jetzt können sie mit ihren solarbetriebenen Kochern warme Mahlzeiten für bis zu 25.000 Glaubensgenossen zubereiten - so viele Menschen kommen zusammen, wenn sogenannte Melas, Pilgertreffen, abgehalten werden. Mit dem Projekt "India One" beschreiten sie nun neue Wege: Fast achthundert riesige Parabolspiegel sollen vom öffentlichen Stromnetz unabhängig machen - eines der ehrgeizigsten Solarprojekte in Indien. Gefördert wird dieses Projekt sowohl von der indischen als auch der deutschen Regierung. Um die Kosten niedrig zu halten, haben die "Töchter Brahmas" dabei die Technik größtenteils selbst entwickelt, und die Glaubensgenossen legen auch selbst mit Hand an.
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22:03:00 05/27/13
Fragebogen Madagaskar
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Vorisata Fenosoa, ist Rikschafahrer in Antanimena, Madagaskar. Der Job ist körperlich extrem anstrengend. Aber noch, so der 23jährige, hält er durch. In seiner Freizeit spielt er Fußball.
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22:03:00 05/27/13
Jung und gut vernetzt - Asylbewerber in Europa
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Sie kommen aus Ländern, in denen sie für sich keine Zukunft sehen. Sie riskierten ihr Leben, als sie sich auf den Weg nach Europa machten. Doch statt der erhofften Freiheit und wirtschaftlichen Möglichkeiten erlebten sie die europäische Asylpolitik mit Flüchtlingslagern, Arbeitsverbot und ohne die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können. Nachdem sich ein iranischer Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft das Leben nahm, organisierten Flüchtlinge einen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin. Vor einem halben Jahr kamen sie in der Hauptstadt an und errichteten ein Protestcamp mitten in der Stadt. Sie leben unter schlechten Bedingungen, aber sie geben ihren Protest nicht auf. Der Film zeigt das Leben im Protestcamp: eine mutige junge Frau aus dem Sudan, die ihrem Flüchtlingslager den Rücken kehrte um sich dem Protest anzuschließen und nun mit fünf Männern in einem Zelt lebt; einen unermüdlichen Sudanesen, der jeden Tag für 150 Menschen kocht; einen furchtlosen Nigerianer, der durch das ganze Land reist, um Flüchtlinge für den Protest zu mobilisieren - das sind nur einige der Menschen, die den aktuellen Flüchtlingsprotesten in ganz Europa ein Gesicht geben. Nicht nur in Berlin haben sie sich organisiert, auch in Wien, den Niederlanden und in Finnland fordern sie bessere Bedingungen.
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22:03:00 05/27/13
Was ist aus den Ozonlöchern geworden?
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Vor 25 Jahren wurden die sogenannten Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW, verboten. Sie waren vor allem für die Schädigung der Ozonschicht verantwortlich. Wegen des Verbots von FCKW erholt sie sich wieder - aber nur sehr langsam. FCKW aus Spraydosen, Kühlschränken und Klimaanlagen zerstören auch noch Jahrzehnte später das Ozon in der Stratosphäre, besonders bei extrem niedrigen Temperaturen ab minus 80 Grad. Experten rechnen damit, dass sich die Ozonschicht erst in 50 bis 60 Jahren wieder erholt hat.
09/05/11
