Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 11/26/12
Mosambik im Kohle-Rausch
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/26/12
Vor wenigen Jahren wurden im Nordwesten des Landes die vielleicht größten Kohlevorkommen der Welt entdeckt. 23 Milliarden Tonnen des schwarzen Gesteins sollen in der Provinz Tete lagern - direkt unter der Erde, leicht abzubauen und in hoher Qualität. Internationale Bergbauunternehmen haben bereits Milliarden investiert, um den schwarzen Schatz zu heben, es winken satte Gewinne. Aber was hat die lokale Bevölkerung davon? Längst nicht alle sind vom Kohle-Rausch begeistert. Und die Regierung hat den internationalen Konzernen derart gute Konditionen bei der Vergabe der Lizenzen gegeben, dass von den Gewinnen nur wenig in der Staatskasse landet.
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22:03:00 11/26/12
Klima: Umwelt-Universität in Costa Rica
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/26/12
Es geht um eine saubere Bilanz: als erstes Land der Welt will Costa Rica CO2-neutral wirtschaften. Ob das ehrgeizige Ziel wie angekündigt 2021 erreicht werden kann, entscheidet sich auch auf dem Campus der Earth University. Deren Studenten erproben klimaschonende Energieerzeugung, Agrar- und Abfallwirtschaft - und tragen ihr Wissen ins Land. Noch immer sind in Costa Rica schwere Umweltschäden zu sehen: bis in die 1980er Jahre waren drei Viertel des Regenwaldes zugunsten von Weideland gerodet worden - riesige Rinderherden zertrampelten den Boden Die Politik hat sich geändert: Man bemüht sich um Wiederaufforstung und sieht als wichtige Einnahmequelle den Ökotourismus. Die Earth University hat sich zum Ziel gesetzt, Fachwissen und Experten zur Verfügung zu stellen. Auf ihrem Campus bei San José wirtschaftet sie selbst klimaneutral. Mit Unterstützung des deutschen Umweltministeriums erforscht und lehrt die Einrichtung Methoden der Wiederaufforstung, die Erzeugung erneuerbarer Energien, klimaschonende Agrar- und Abfallwirtschaft. Und sie berechnen, die CO2-Belastung ihrer neuen Methoden.
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22:03:00 11/19/12
Klima Bosnien: Grüne Kredite für mehr Energie-Effizienz
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/19/12
Bosnien hat in Sachen Energie-Effizienz großen Nachholbedarf. Die Industrie verbraucht mehr Energie als sein müsste und für viele Privathaushalte ist Klimaschutz kein Thema - denn oft ist den Menschen die nötige Technik schlichtweg zu teuer. Mit Hilfe von zinsgünstigen Darlehen soll sich das jetzt ändern. Klimaschutz muss man sich leisten können - und wollen. Beides ist in Bosnien noch ein Problem. Nach dem Krieg in den 90er Jahren und den aktuellen Auswirkungen der Finanzkrise haben Unternehmen und Bürger oft andere Sorgen als den Klimawandel. Dabei ist der Bedarf an klimaschonender Technik hoch. Der Anlagenpark der Industrie ist oft veraltet. Die Folge: der gleiche Produktionsprozess benötigt in einem bosnischen Industrieunternehmen wesentlich mehr Energie als in Deutschland. Vermeintlich hohe Kosten schrecken auch in der Bevölkerung oft diejenigen ab, die sich mit Klimaschutz beschäftigen. Nun sollen zinsgünstige Darlehen Investitionen erleichtern. Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative hat die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Kreditprogramm in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt. Die Darlehen werden über die Raiffeisenbank in Bosnien an die Kunden ausgegeben. Die Ziele: Bewusstsein schaffen, Energie effizienter nutzen und den CO²-Ausstoß erheblich senken.
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22:03:00 11/19/12
Bauxit - Der Reichtum Guineas
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/19/12
Guinea besitzt weltweit die größten Bauxitreserven. 80-85% der Exporterlöse Guineas stammen aus dem Verkauf des Rohstoffs, der zur Herstellung von Aluminium gebraucht wird. Trotzdem ist das Land bitterarm und profitiert bislang kaum von seinem Rohstoffreichtum. Seit zwei Jahren hat Guinea jetzt einen demokratisch gewählten Präsidenten. Alpha Condé versucht seitdem gegenzusteuern. Unter anderem mit einem neuen Bergbaugesetz, das höhere Steuern verlangt und dem Staat 15 % Anteile an den Minenunternehmen reserviert. Ein weiteres Problem: Im ganzen Land gibt es keine Fabrik, die Bauxit zu Aluminat und dann zu Aluminium weiterverarbeiten kann. Um aus dem Bauxit Aluminium herzustellen, muss das Mineral bis zu 1.000 Grad erhitzt werden. Eine Technik, die in Guinea aufgrund des Energiemangels kaum umzusetzen ist. Auch das ein Grund, warum das Land so wenig von seinem Rohstoffreichtum hat. Doch es herrscht Aufbruchstimmung. Immer wieder werden neue Rohstoffvorkommen entdeckt: Eisen, Gold, Diamanten und vor allem: Bauxit. Die Mine von Débélé wird von der russischen Firma Rusal betrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen ausländischen Investoren unterstützt der Konzern junge Menschen mit einem speziellen Programm. Jedes Jahr finanziert er 100 von Ihnen ein Studium in Russland. Fünf Jahre verpflichten sie sich, für das Unternehmen zu arbeiten - danach können sie selbst entscheiden, wo sie arbeiten möchten.
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22:03:00 11/19/12
Global Snack: Bangladesch
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/19/12
In Nordindien nennt man sie Panipuri, in Bangladesch heißen sie Fuchka. Die kleinen Teigbällchen werden frittiert, wobei sie sich mit Luft aufblasen. Danach öffnet man sie vorsichtig und füllt den entstandenen Hohlraum mit Gemüse, Fleisch oder Fisch. Auf dem Nilkhet-Platz in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka haben wir Mohammed getroffen. Er ist erst 14, verdient aber schon Geld mit seinem eigenen Fuchka-Stand.
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22:03:00 11/19/12
Kolumbianische Milchbauern und die europäische Konkurrenz
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/19/12
In Kolumbien gibt es 500.000 Kleinbauern, viele davon verdienen ihr Geld in der Milchwirtschaft. Und viele haben nur ein oder zwei Kühe. Diese Bauern müssen nun um ihre Existenz fürchten, denn sie erhalten harte Konkurrenz: Ein Freihandelsabkommen soll der europäischen Landwirtschaft den Milchexport nach Kolumbien erleichtern. Während sich die Kuh im kolumbischen Hochland selbst ihr Futter suchen muss, sind die europäischen Kühe hochgezüchtete Leistungsmaschinen, die im Durchschnitt 18 Liter Milch am Tag geben. Die Tiere der kolumbianischen Landwirtin Blanca Mireya geben - ohne Hormone und Kraftfutter - gerade mal 5 Liter. Das Freihandelsabkommen soll den europäischen Bauern neue Absatzmärkte erschließen, denn in Europa wird immer noch zu viel Milch produziert. Im Gegenzug verpflichtet sich die Europäische Union, unter anderem größere Mengen Bananen zu importieren.
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22:03:00 11/19/12
Saudi-Arabien - Fußballspielen mit Kopftuch
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Frauen-Fußball in der arabischen Welt - ungezwungen Kicken, einfach aus Spaß am Sport - geht das? Im Iran dürfen Frauen nur Fußball spielen, wenn sie dabei ein Kopftuch tragen. Und den Ladies aus Saudi Arabien ist es erst seit kurzem erlaubt, überhaupt Fußball zu spielen - aber nur ohne männliche Zuschauer. Nun haben 30 Frauen einen der ersten saudi-arabischen Fußballclubs gegründet. Er heißt Attahadi: Herausforderung. Sie haben ihn so genannt, weil es für Frauen in Saudi Arabien immer noch nicht ganz ungefährlich ist, Fußball zu spielen. Zurzeit trainieren sie noch auf dem Hinterhof eines Teammitglieds, aber auf lange Sicht gesehen wollen sie alle Frauen - und auch die Männer - im Land davon überzeugen, dass Sport eine großartige Sache ist. Zum Zuschauen, für die Gemeinschaft und das eigene Körpergefühl.
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22:03:00 11/12/12
Nigeria: Die Ölpest im Niger-Delta
[LESS INFO] 5 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/12/12
Nigeria gehört zu den Ländern mit den größten Erdölvorkommen weltweit, rund 80 Prozent der Staatseinnahmen stammen aus dem Export von Öl und Gas. In Port Harcourt brennt es Tag und Nacht. Mehr als 120 Gasfackeln stehen im Nigerdelta. Die meisten gehören Shell, einem der größten Energie-Unternehmen der Welt. Hier wird das Erdgas verbrannt, das nach oben kommt, wenn Öl gefördert wird. Eine billige Methode, um mit dem unerwünschten Nebenprodukt fertig zu werden. Anderswo ist das Abfackeln längst verboten, weil Treibhausgase und krebserregende Schwermetalle freiwerden. Dabei ist das Abfackeln nur eine Begleiterscheinung der Umweltkatastrophe im Delta. Ein Ölfilm liegt auf dem Wasser, Vögel sterben, Fische gibt es hier längst nicht mehr. Klebrige Ölklumpen schwappen auf die Felder, es stinkt nach Petroleum. Über 6000 Kilometer Ölpipelines durchkreuzen das Nigerdelta. Der Großteil ist völlig veraltet. Wegen der Lecks und der immer häufigeren Öldiebstähle kommt es im Durchschnitt fünf Mal pro Woche irgendwo in dem weit verzweigten Netz aus Flüssen zu einer Öl-Havarie. Als die Fische ausblieben, haben sich viele der Menschen im Delta auf einen gefährlichen Job eingelassen: Sie zapfen die maroden Ölleitungen an und stellen mit abenteuerlichen Konstruktionen selbst Benzin her.
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22:03:00 11/12/12
Afghanistan: Wie Kooperativen mehr Stabilität schaffen
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/12/12
Ausländische Truppen bereiten sich darauf vor, dass Land zu verlassen, doch befriedet ist Afghanistan noch lange nicht. Aktuelle Studien über die Zukunft Afghanistans fallen pessimistisch aus. Laut dem Bericht der International Crisis Group drohe der afghanischen Regierung nach dem Abzug der internationalen Truppen ein Scheitern. Umso wichtiger sind Aufbauprogramme, die Arbeitsplätze schaffen. Der International Fund for Agricultural Development (IFAD) hat in der östlichen Provinz Nangarhar nahe der pakistanischen Grenze den Aufbau mehrerer Kooperativen unterstützt. In einer neuen Fabrik wird bald die produzierte Milch weiterverarbeitet. Arbeitsplätze - auch für Frauen - wurden geschaffen. Das führt zu mehr Stabilität in der Region.
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Klima Bolivien: Wasser für La Paz
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/12/12
Der Großraum La Paz/El Alto soll in den kommenden 20 Jahren auf 8 Millionen Menschen anwachsen, so eine aktuelle Studie. Bereits heute reicht in den Trockenperioden das Wasser aus den Bergen für die beiden Großstädte kaum aus. Die Regenzeiten sind durch den Klimawandel nicht mehr verlässlich kalkulierbar. Um langfristig die Versorgung mit sauberem Wasser für die 4000-Meter hoch liegende Region zu sichern, muss das Wassermanagement rund um die 6 Andengletscher den klimatischen Veränderungen angepasst werden. Dazu arbeitet die Stadtverwaltung von La Paz mit der Umweltorganisation "The Nature Conservancy",TNC zusammen. Die Umweltorganisation wird in den kommenden 3 Jahren mit Geldern aus der Internationalen Klimaschutz-Initiative helfen den Schutz des Ökosystems in den Wassereinzugsgebieten im Norden der Städte zu sichern. Dazu gehört Aufklärungsarbeit in den Kommunen. Die Bevölkerung soll den Schutz der Torflandschaften unterhalb der Gletscher unterstützen und ihre Tierhaltung nachhaltig umstellen: Lama- statt Schafzucht; die fressen die wichtigen Grasnaben nicht weg. Auch soll das empfindliche Ökosystem erhalten bleiben. All das soll dazu betragen, die Wasserversorgung für den Großraum La Paz/El Alto langfristig zu sichern.
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22:03:00 11/12/12
Wohnzimmer Liverpool
[LESS INFO] 0 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/12/12
Patrick und James und die Katze Ernesto wohnen gemeinsam in einem typischen englischen Vorstadthaus in Liverpool. Die beiden haben als Assistenzärzte wenig Freizeit und freuen sich, wenn sie am Wochenende einfach mal in Ruhe Fußball schauen können. Am besten, wenn dazu ein Feuer im Kamin brennt.
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22:03:00 11/05/12
Fragebogen: Sri Lanka
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/05/12
Wir sind zu Gast in Sri Lanka. Dort besuchen wir den 28 jährigen Raja, der mit seinem Boot Delfintouren anbietet. Er genießt sein Leben auf dem Meer, macht sich aber auch Sorgen über die Verschmutzung, die Schiffe im Meer hinterlassen haben. Denn Wale und Delfine leiden unter dem Müll.
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22:03:00 11/05/12
Spanien: geplatzte Träume der Migranten
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/05/12
Anders als die Banken erhalten die Betroffenen der Immobilienkrise in Spanien kein Rettungspaket. Viele verlieren ihre Wohnungen und müssen zudem lebenslang Schulden abzahlen - für nichts. Besonders hart trifft es die vielen während des Baubooms zugewanderten Südamerikaner. Eine halbe Million Ecuadorianer arbeiteten in Spanien, jetzt verlassen sie in Scharen das Land. Zeitungen sprechen von einer "sozialen Zeitbombe". Auch Hipatia Condor kehrt mit ihrer Familie zurück, mit nichts in den Händen. Für ihre Eigentumswohnung haben sie in den letzten zehn Jahren 100.000 Euro abbezahlt, doch nach Auskunft der Bank seien damit gerade mal die Zinsen abgedeckt. Nun will die Bank die Wohnung zwangsräumen lassen, was die Familie aber nicht von den Schulden befreien wird. Für die Differenz, die durch den Wertverlust entstanden ist, muss sie trotzdem aufkommen. So will es das Gesetz in Spanien. Die Regierung unterstützt die Rückkehrwilligen mit Zuschüssen, für viele ist das aber nicht genug. Sie fühlen sich von den Behörden alleine gelassen.
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22:03:00 11/05/12
Gemeinsam gegen Bodenerosion - deutsche Landwirte in Georgien
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 11/05/12
Weniger Regen infolge des Klimawandels und starker Wind im Hochgebirge führen zur massiven Bodenerosion in Georgien. Waldrodungen und Überweidung zu Sowjetzeiten verstärken das Problem. Ernteeinbußen bis zu 40% sind das Resultat. Jetzt helfen deutsche Landwirte ihren georgischen Kollegen mit Erfahrung und technischem Know How, den Boden vor Erosion zu schützen. Eine Reise georgischer Bauern nach Deutschland mit wird ergänzt durch regelmäßige Besuche deutscher Kollegen in Georgien. Dabei wird geschaut und geschult: neue Aussaat und Bodenbearbeitung sowie das Pflanzen von Windschutzstreifen zum Erosionsschutz sind konkrete Maßnahmen. Ziel des Projektes ist es, neben der Anpassung an den Klimawandel, ländliche Regionen Georgiens zu stärken und damit die Armut im Land zu bekämpfen.
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22:03:00 10/22/12
Beton gegen Raubfang - Meeresschutz auf Italienisch
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 22:03:00 10/22/12
Paolo Fanciulli, Fischer in dritter Generation hat eingesehen, dass sich das Meer nicht beliebig ausbeuten lässt und hat umgedacht. Der Italiener lebt vom Meer und seinen Bewohnern. "Nutzen und Schutz müssen sich die Waage halten", sagt er und führt die Touristen bei seinen morgendlichen Fang-Touren hinaus aufs Meer um ihnen die Probleme der Meere deutlich zu machen. Die Überfischung der Weltmeere ist auf lange Sicht nicht nur ein Drama für die Artenvielfalt, sie bedroht auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Allein in den europäischen Gewässern gelten über 80 Prozent der Fischbestände als überfischt. Alarmierend auch, dass 40 Prozent der weltweiten Fänge als sogenannter Beifang tot oder sterbend zurück ins Meer geworfen werden. Ursächlich hierfür sind die Fangmethoden mit engmaschigen Treib- und Schleppnetzen. Fanciulli kämpft seit Jahren gegen die Schleppnetzfischerei. Sein bisher größter Erfolg: Er konnte die Behörden dazu bringen, hunderte Betonklötze im Meer zu versenken an denen die Schleppnetze zerreißen. Viele Küstenfischer der Region Maremma sind inzwischen dem Beispiel Paolos gefolgt und wenden nachhaltige Methoden des Fischfangs an.
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22:03:00 10/22/12
Gefährliche Mücke - Kenias Kampf gegen Malaria
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 22:03:00 10/22/12
Im kenianischen Hochland breitet sich die Malaria immer weiter aus. Dass der Klimawandel eine Ursache dafür ist, zeigt sich daran, dass nachts die Temperaturen nur selten unter 16 Grad fallen und es häufiger regnet. Das sind optimale Lebensbedingungen für die Malaria-Mücke, die sich so noch ungestörter vermehren kann. Vor allem auf den kenianischen Teeplantagen werden die Arbeiter nun häufiger krank. Die Ergebnisse förderte ein internationales Forscherteam zutage. Seit den 1970er-Jahren ist der Studie zu Folge die Zahl der Erkrankungen um bis zu achtmal höher als früher. Um die Menschen an die neue Situation anzupassen, schult die Weltgesundheitsorganisation die Menschen, Warnsignale für Malaria-Epidemien früher zu erkennen und vorzubeugen. Die Nichtregierungsorganisation "Kenyan Allianca Against Malaria" verteilt Moskitonetze, sprüht Moskitomittel und baut lokale Gesundheitszentren mit auf. Sie schulen auch Kinder, die mit ihrer eigenen Rap-Musik den Mitschülern den richtigen Umgang mit Moskitonetzen beibringen sollen.
07/11/11
