[LESS INFO] 64 VIEWS | ADDED 19:30:00 11/01/10
Ruanda ist eines der am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Mehr als zehn Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche, so groß wie Brandenburg. Die meisten Ruander sind Kleinbauern, sie bewohnen die ländlichen Gebiete, sind umgeben von subtropischen Bergwäldern. Doch dieses Nebeneinander von einzigartiger Natur und einer wachsenden Bevölkerung führt zu Konflikten. Immer mehr Bergnebelwälder müssen landwirtschaftlicher Nutzfläche weichen. Erosion und Rodung sind die Folge. Nicht nur der Wald verschwindet, auch die landwirtschaftlichen Erträge schrumpfen. Ein Team deutscher Agrarwissenschaftler von der Universität Koblenz-Landau arbeitet vor Ort an einem Konzept, das die Interessen von Mensch und Natur vereinen will. Die Idee ist es, einen Schutzgürtel um die Wälder zu pflanzen. Der soll den Boden vor Erosion bewahren und gleichzeitig den Bauern zu guten Ernten verhelfen. Der Wald als wichtiger CO2-Speicher bliebe mit seiner ökologischen Vielfalt erhalten.