Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Global 3000 - das Globalisierungsmagazin auf DW zeigt, was uns heute bewegt - wie Menschen mit den Chancen und Risiken der Globalisierung...Business
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22:03:00 09/10/12
Wohnzimmer weltweit: Kiew, Ukraine
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 22:03:00 09/10/12
Oxana Levchu zeigt uns ihr Wohnzimmer. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer siebenjährigen Tochter Tina in Kiew. Zum Haushalt gehören außerdem noch eine Schildkröte Namens Salomon und ein Wellensittich. Als Bonus gibt es auch noch ein Gedicht von der kleinen Tina.
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22:03:00 09/03/12
Fatale Folgen - Südafrikas Kohleminen vergiften das Grundwasser
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 22:03:00 09/03/12
Südafrika braucht mehr Energie. In den letzten Jahren stand das Land immer wieder vor Versorgungsengpässen. Das Land verfügt über einen immensen Reichtum an fossilen Brennstoffen und anderen Bodenschätzen. Wie viele andere Länder muss sich Südafrika entscheiden: teure Investitionen in erneuerbare Energien oder einfach weiter die reichlich vorhandenen fossilen Brennstoffe nutzen? Bislang gewinnt das Land rund 71 Prozent der Energie aus Kohle. Es verbrennt davon jedes Jahr rund 17 Millionen Tonnen - mit steigender Tendenz. Um eine halbwegs sichere Energieversorgung für die nächsten Jahre zu gewährleisten, wurden sogar stillgelegte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen und weitere Kohlevorkommen erschlossen. Das Land liegt auf Platz 12 auf der Liste der weltweit größten Schadstoffemittenten. Aber hat das Land nicht andere Sorgen? Die Mehrheit der Bevölkerung hält die Bekämpfung von Massenarmut, Arbeitslosigkeit, Korruption und Kriminalität für viel dringlicher, der Umweltschutz war bislang eher ein nebensächliches Thema. Doch jetzt zeigt sich, dass der ungebremste Kohleabbau noch ganz andere Probleme nach sich zieht: Beim Tagebau werden Blei und andere giftige Schwermetalle an die Oberfläche geholt, die dann ins Grundwasser gelangen. Eine wachsende Gefahr für die Nahrungsmittelsicherheit im südlichen Afrika.
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22:03:00 09/03/12
Endlich legal? - Junge Immigranten in den USA
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 22:03:00 09/03/12
Sie sind als Kinder oder Jugendliche in die USA gekommen, jahrelang dort zur Schule gegangen und müssen trotzdem jeden Tag fürchten, abgeschoben zu werden. Im Alleingang hat sich Barack Obama nun ein Dekret gegen die Konservativen im Land durchgesetzt. Zwar wird es keine Amnestie für Illegale, wie zuletzt 1987 geben, aber zumindest kann man sich nun sich für 465 US-Dollar - umgerechnet 375 Euro - um ein Bleiberecht und eine legale Arbeitserlaubnis bewerben. Jonathan und Evan sind beide Kinder von Einwanderern. Ihre Eltern sind vor mehr als einem Jahrzehnt aus Bolivien und Mexiko in die USA gekommen. Bis heute haben sie keinen Pass. Für Jonathan bedeutete das den Ausschluss aus der Leistungssportförderung und Evan hatte bisher keine Chance seinem Traum näher zu kommen, in den USA Medizin zu studieren. Die Organisation "Just Neighbours" verhilft den Jugendlichen/jungen Erwachsenen zumindest zu einem geduldeten Status und in Sachen Ausbildung und Job weiterzukommen. Der neue Abschiebungsschutz würde es ihnen ermöglichen, einen Führerschein zu machen und ein Bankkonto zu eröffnen. Etwa 800.000 junge Menschen sind in den USA davon betroffen. Allerdings wird es wohl mehrere Monate dauern, bis ihre Anträge geprüft werden. Die Kandidaten müssen zur Schule gehen, einen Abschluss haben oder im Militär gedient haben. Außerdem dürfen sie nicht vorbestraft sein.
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22:03:00 09/03/12
Klima Guatemala - Alte Autoreifen werden zu Klassenzimmern
[LESS INFO] 6 VIEWS | ADDED 22:03:00 09/03/12
Alte Reifen, Glas- und Plastikflaschen - was in der Wegwerfgesellschaft achtlos auf einer Müllkippe landet, daraus bauen andere Häuser. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) "Long Way Home" in Guatemala geht noch einen Schritt weiter: Gebaut wird nicht nur nachhaltig und klimafreundlich, sondern auch mit der Hilfe von Freiwilligen - und mit deren Geld. So entstehen in der kleinen Stadt San Juan energieautarke Schulgebäude und Wohnhäuser mit einem revolutionären Recyclingkonzept. Bisher hatte die Stadt ein immenses Müllproblem. Überall wilde Müllkippen, Abfälle gelangen ins Grundwasser und verursachen Krankheiten. Die Organisation "Long Way Home" rund um den Amerikaner Matt Paneitz will mit ihrem Engagement mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits Kindern und Jugendlichen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen und andererseits die Umwelt schützen. Zehn Festangestellte sogenannte "Green Builders" aus der lokalen Bevölkerung kümmern sich um den Bau der Schulgebäude. Freiwillige aus aller Welt werden bei Familien im Ort einquartiert, sammeln Müll und helfen beim Bau. Im "Eco-Park" daneben lernen schon die Kleinsten, wie man von der Natur profitieren kann, ohne sie zu zerstören. Den "Eintritt" bezahlen die Kinder Plastikflaschen - das ist das Baumaterial für die Toilettenwände der neuen Schule.
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21:03:00 08/27/12
Schule statt Bomben- Flüchtlingslager Yida im Südsudan
[LESS INFO] 8 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Zurzeit strömen fast 500 Menschen täglich in das Flüchtlingslager in Yida im Südsudan. Laut UNHCR befinden sich derzeit 63 500 Menschen (Stand Juli 2012) im überfüllten Lager. Ursprünglich wurde es nur für 15 000 Menschen konzipiert. Die Flüchtlinge sind vor dem Konflikt und der Nahrungsunsicherheit in Süd Kordofan (Bundesstaat im Süden des Sudan) geflohen und kommen nach tage- oder gar wochenlangen Fußmärschen über die Nuba Mountains häufig in einem kritischen Zustand hier an. Der Film erzählt die Geschichte von Nemat Ayub, 14 Jahre alt. Sie ist, wie die anderen Schüler auf eigene Faust hergekommen, ohne Eltern, 200 Kilometer gelaufen nach Yida in den Südsudan. Nemat Ayub ist eines von fast 3.000 Kindern, die alleine gekommen sind. In diesem Lager lebt sie, betreut vom UNHCR, dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen. Hier kann sie wieder zur Schule gehen, bekommt täglich mehrere Mahlzeiten pro Tag und hat eine, wenn auch winzige Unterkunft. Das geht nicht allen so im völlig überfüllten Lager. Krankheiten sind ausgebrochen - Drei bis vier Kinder sterben hier jeden Tag. Viele Eltern wissen gar nicht, dass es hier kostenlos medizinische Hilfe gibt. Ärzte ohne Grenzen versucht zwar mehr Personal einzufliegen, aber noch ist die Lage kritisch. Derweil sucht Nemat Ayub verzweifelt nach ihren Eltern. Wie für viele andere Menschen im Lager ist die Datenbank der UNHCR die einzige Hoffnung sie wieder zu finden - für Nemat bisher vergeblich.
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21:03:00 08/27/12
Chile - ein Leben für die Bildung
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Die Social Entrepreneurin Marie Anne Mùller leistet das, was der chilenische Staat seit Jahren vernachlässigt - sie garantiert kostenfreie Ausbildung. Denn die Hälfte der allgemeinbildenden Schulen und Hochschulen im Land sind privat. Eine Ausbildung kostet bis zu 40.000 Dollar - Summen, die sich viele chilenische Familien nicht leisten können. Staatliche Schulen sind keine Alternative: chronisch unterfinanziert bieten sie nur eine minderwertige Ausbildung. Seit Monaten kämpfen Schüler und Studenten für bessere Bildungschancen auf den Strassen der Hauptstadt. Die Chilenin Mary Anne Mùller hat ihre eigene Strategie. Mit der "Fundación Origen" gründete sie 1991 eines der ungewöhnlichsten Schulprojekte des Landes. Dazu brachte sie einen Teil des Familienvermögens ihrer sehr wohlhabenden chilenischen Familie in ihre eigene Stiftung ein. Für die rund 400 Schüler, die aus den ärmsten Familien rund um die Hauptstadt Santiago kommen, ist es die einzige Möglichkeit auf einen Schulabschluss und damit eine Zukunft. So auch Gustavo Rojas (17) aus einem der Armenviertel vor Santiago. Das Waisenkind wohnt mit Hilfe der Stiftung bei Freunden und wird psychologisch betreut. Die Schule baut auf ein Duales System - Lernen und Berufsausbildung. Außerdem betreibt die Stiftung neben der Schule einen Biobauernhof - dort können die Auszubildenden das Imkern, die Viehwirtschaft oder landwirtschaftliche Techniken lernen.
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21:03:00 08/27/12
Global Snack - Tacacho Mixto aus Peru
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
An einem Straßenstand in Lima servieren Yasmin Losano und ihr Sohn Marco einen echten Urwaldsnack. Es gibt frittierte Bananenbällchen mit Koteletts und Würstchen, dazu scharfe Soße und etwas frischen Salat. Ihr Hungrigen - auf nach Peru!
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21:03:00 08/27/12
Klima in China - es stinkt zum Himmel!
[LESS INFO] 3 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/27/12
Chinas Städte versinken im Müll. Darauf reagierte die Regierung in Peking bereits 2006 mit einer umweltpolitischen Zielvorgabe: mindestens 70 Prozent der städtischen Abwässer und 60 Prozent des städtischen Hausmülls sollten so umweltverträglich entsorgt werden. Die Herausforderung liegt im Umweltmanagement. 200 der 585 untersuchten Städte hatten keine zentrale Abwasserverwaltung, in 187 Städten gab es keine Müllbeseitigungsanlagen. In Gaobeidan, 80 km südlich von Peking, wurden mit deutscher Hilfe eine Müllabfuhr und eine Müllverwertungslogistik aufgebaut. Vor jedem Haus gibt es nun eine Mülltonne, die regelmäßig geleert wird und ein Entsorgungssystem, das den Müll trennt. Experten der AWN Umwelt GmbH, eine Abfall-Wirtschaftsgesellschaft aus Süddeutschland helfen mit, nicht nur den Entsorgungskreislauf zu organisieren, sondern ihn auch am Laufen zu halten und an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Außerdem sollen klimaschädliche Metangase vermieden werden. Methangas schädigt das Klima 21-mal mehr als Kohlendioxid. Eine Tonne Hausmüll kann unter diesen Bedingungen Methan in einer Menge freisetzen, die 2 Tonnen CO2 entspricht. Auch die einstigen Straßenmüllsammler von Gaobeidan haben jetzt einen neuen Job im Bereich Rohstoff-Recycling. Geht es nach Chinas Zentralregierung, soll die Anlage in Gaobeidan in den Kommunen Chinas bald Nachahmer finden.
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21:03:00 08/20/12
Klimafreundlich - Lesothos "Blaues Gold"
[LESS INFO] 1 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/20/12
In den Bergen Lesothos, einem Königreiches im Süden Afrikas ist in den letzten Jahren ein kompliziertes System aus Staudämmen und unterirdischen Wasserpipelines entstanden. Lesotho ist die klimafreundliche Wasserquelle für die südafrikanische Region Gauteng. Davon profitieren mehr als 12 Millionen Einwohner. Zusätzlich zur Wasserversorgung entsteht auch‚saubere’ Energie. Ein unterirdisches Wasserkraftwerk produziert fast 90 Prozent des derzeitigen Energiebedarfs von Lesotho. Der Verkauf des Wassers und der Energie ist für das kleine Königreich lukrativ. Weitere Dämme sollen mehr Wasser sammeln und ein größeres Wasserkraftwerk soll dem wachsenden Energiebedarf der Region gerecht werden und gleichzeitig die Emissionen senken. Der Nachbar Südafrika versucht seinerseits die Wasserverschwendung zu stoppen und ganze Wasserleitungsnetze zu sanieren. In einem Private Public Partnership, gefördert durch die GIZ, wird in einer ersten Gemeinde das Leitungsnetz instandgesetzt. Dadurch sollen Wasser- und Energie gespart und das Bewusstsein in der Bevölkerung für das kostbare Gut gefördert werden. Lesotho und Südafrika profitieren durch diese Projekte in mehrfacher Hinsicht. Der Wasserverkauf ist Lesothos größte Staatseinnahme. Das Geld geht in Infrastrukturmaßnahmen und andere wichtige Projekte des armen Landes. Zudem entsteht saubere Energie für das Land. Und das trockene Gebiet um die Region Gauteng, kann sich dem zunehmenden Klimawandel stellen.
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21:03:00 08/20/12
Wohnzimmer weltweit: Leben auf dem Hausschiff
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/20/12
Karin und Albrecht Scheubner sind elf Monate im Jahr auf dem Wasser. Dieses Mal haben sie in Berlin angelegt. Prinzipiell könnte es aber auch jeder andere Ort der Welt sein. Denn diese Familie wohnt auf einem Schiff.
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21:03:00 08/13/12
Grauwasserrecycling in Jordanien
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Intensiver Wasserverbrauch bei extremer Wasserknappheit - Jordaniens Tourismuswirtschaft befindet sich in einem Dilemma. Eine neuartige Anlage zum Recyceln von Grauwasser soll helfen. In einem Hotel am Toten Meer wurde sie erstmals eingebaut und seitdem wird hier ein Drittel Wasser eingespart. Das Abwasser kann nun als Wasch- und Spülwasser "wiederverwertet" werden. Initiiert hat das Projekt die GIZ in Zusammenarbeit mit der Firma Hansgrohe. Solche Ansätze sind enorm wichtig, denn die Tourismusbranche wächst, Engpässe bei der Versorgung mit Wasser sind vorhersehbar. Laut Prognosen wird der Wasserverbrauch im trockenen Jordanien, im Jahr 2020 bei 513 Millionen Kubikmeter Wasser liegen. Das sind fast 20% mehr als 2010, und die Grundwasserressourcen im Jordanbecken nehmen immer mehr ab. Der Grundwasserspiegel des Jordan und seiner Zuflüsse sinkt und wegen des Klimawandels werden Niederschläge weiter abnehmen. Zudem hat die Geschichte politische Brisanz: Anrainer des Jordan Flusses sind neben Jordanien Israel, Syrien, Libanon und die palästinensischen Gebiete. Die aus Syrien ins Land strömenden Flüchtlinge verschärfen die Lage zusätzlich. Von verschiedenen Seiten wurde für die Zukunft bereits der Kampf ums Wasser prognostiziert - umso wichtiger ist eine sorgfältige Ressourcennutzung
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21:03:00 08/13/12
Patagonien - Umweltschutz versus saubere Energie
[LESS INFO] 10 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/13/12
Über 2630 km2 Land, größer als das Saarland, hat Kris Tompkins und ihr Ehemann in Südchile 2004 von Viehbaronen gekauft. Das Millionärsehepaar hat sein Vermögen in der Bekleidungsbranche (Esprit/Northface/Patagonia) gemacht und investiert nun in Umweltschutz. Das "Chachabucco-Tal" soll einmal das Herzstück ihres Naturparks Patagonien werden. Hier leben rund 40 einheimische Mitarbeiter. Ein Minidorf, in dem sich die Mitarbeiter und ihre Familien weit weg von der nächst größeren Stadt, auch zuhause fühlen sollen. Selbst für die Kinder gibt es eine eigene Schule. Die Energiewirtschaft Chiles will die beiden großen Flüsse, den Rio Biobio und den Rio Imperial am Rande des Gebietes zur Stromerzeugung nutzen. Deshalb sollen hier fünf Staudämme gebaut und große Landflächen überflutet werden. Das alles vor allem für die Minen im Norden, die immer mehr Energie brauchen. Der Film berichtet vom Kampf der Familie Tompkins gegen die chilenische Politik, gegen Viehzüchter und Pumajäger und von der Leidenschaft der ehemaligen Businessfrau Kris Tompkins die Regionen Patagoniens in ihrem natürlichen Zustand zu belassen. Das Ehepaar Tompkins hat in den letzten 20 Jahren in Südamerika für rund 250 Mio. Dollar insgesamt 11 Naturparks geschaffen. Einen Teil davon haben sie der chilenischen Regierung als Naturreservate zurückgegeben.
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21:03:00 08/13/12
Fragebogen: Tong Musheng, Bäuerin aus China
[LESS INFO] 4 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/13/12
Die 62jährige Tong Musheng kommt aus der Provinz Hebei in Nordchina. Sie ist Bäuerin und Abgeordnete im Volkskongress. Die Bildung ihrer Enkelkinder und ihr Stück Land sind ihr das Wichtigste. Was Globalisierung bedeuten soll, das weiß sie nicht.
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21:03:00 08/06/12
Kartoffeln statt Kokosnüsse - Klimawandel in der Südsee
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Dem pazifischen Inselstaat Vanuatu läuft die Zeit davon. Bereits heute leiden die Ureinwohner des Inselstaates in der Südsee unter Überschwemmungen, Zyklonen, Küstenerosion, Wasserknappheit. Wenn alle Prognosen stimmen, ist das erst der Anfang. Die Wetterextreme werden zunehmen, der Meeresspiegel steigen, Nahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp. Die Mehrheit der indigenen Bevölkerung ist für ihren Lebenserhalt auf die natürlichen Ressourcen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei angewiesen. Aber den Inselbewohnern war lange nicht klar, dass der Klimawandel ihre Lebensgrundlage nachhaltig in Mitleidenschaft zieht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert seit 2009 auf den Inseln Bildungsmaßnahmen für Politiker und Journalisten und hat - auch im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative - mehrere Projekte für die lokale Landbevölkerung angeschoben. So werden z.B. auf der Hauptinsel Efate neue, robustere Gemüsearten wie Kartoffeln oder Kohl angebaut. Im Dorf Teouma sind wir bei der ersten Ernte dabei. An der Küste besuchen wir ein Projekt zum Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Mangrovenwälder.
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21:03:00 08/06/12
Aufbruch Afrika - Nigerias moderne Medizinmänner
[LESS INFO] 8 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Fatunde Ojo ist ein traditioneller Heiler und lebt in Kuruduma, einem kleinen Vorort von Nigerias Hauptstadt Abuja. Um die Zutaten für seine Medizin zu finden, muss er lange laufen. Vieles wächst in den Wäldern, doch die verschwinden immer schneller. Abuja wächst immer weiter ins Umland hinein, immer mehr Menschen kommen hierher, um Arbeit zu finden. Auch Fatunde Ojo will sein Geschäft ausbauen und neue Märkte suchen. Die traditionellen Heiler werden von der Behörde für Lebensmittel und Medikamentsicherheit in Nigeria kontrolliert so gut es geht. Sie schreibt feste Verfahren vor, wenn Heiler ihr Geschäft ausbauen wollen. Fatunde nutzt das wenige Geld, um seine Medizin professionell und den Vorschriften entsprechend zu verpacken. Radio und Fernsehwerbung, wie sein Konkurrent Elisha Barbola, kann er sich nicht leisten. Er weiß, dass sein Geschäft leiden wird, wenn er an den alten Methoden festhält. Die Konkurrenz unter den Heilern ist groß. Um im Geschäft zu bleiben, verteilt er überall Werbezettel in der Stadt.
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21:03:00 08/06/12
Gejagte Jäger - Awá-Indianer im brasilianischen Regenwald
[LESS INFO] 2 VIEWS | ADDED 21:03:00 08/06/12
Die Awá sind perfekt an ein Leben im Wald angepasst. Doch um hier überleben zu können, brauchen sie ein großes Gebiet intakten Regenwalds. Sie sind ständig unterwegs - ihr Leben richtet sich ganz nach den Reifezeiten der Früchte und den Wanderbewegungen ihrer Beutetiere. Ein Schutzgebiet soll ihnen ihre traditionelle Lebensweise garantieren. Doch in der Realität sind die abgelegenen Wälder im Norden Brasiliens ein rechtsfreier Raum. Siedler, Holzfäller und "Pistoleros” dringen immer tiefer in das Territorium der Awá ein, zerstören den Wald und töten die letzten Angehörigen des Jäger- und Sammlervolkes. Der Beitrag verfolgt ihre Wanderwege und zeigt die Lebensumstände der Awá.
11/07/11
